Liebe Mitbeter,
Liebe Mitbeter,
wenn ich es richtig sehe, dann haben wir bisher hier im Land noch nicht unbedingt eine spezifische Christenverfolgung. Aber wir haben eine zunehmend eingeschränkte Meinungsfreiheit. Und die betrifft ganz besonders. Denn Christen vertreten traditionell und aus biblischen Gründen genau jene Werte, die heute zunehmend tabu sind. Gewalt speziell gegen Christen und christliche Einrichtungen findet deshalb in den „Leitmedien“ kaum Beachtung.
Ein Interview mit dem Menschenrechtsanwalt Dr. Felix Böllmann bringt einige markante Punkte zur Sprache: „Deutschland war laut Jahresbericht der Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung von Christen (OIDAC) in Europa 2025 europaweiter Spitzenreiter bei Brandanschlägen auf Kirchen. Im Jahr 2024 dokumentierte OIDAC 33 solcher Fälle – fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2023. Die offizielle Statistik des Bundeskriminalamtes verzeichnete für 2024 einen Anstieg christenfeindlicher Straftaten um ein gutes Fünftel auf über 330 Fälle!“ (https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2026/heute-geraten-christliche-positionen-in-bedraengnis-und-morgen-jede-andere-meinung/).
Konkret stellt Böllmann fest: „Insbesondere christliche Positionen geraten stärker unter Rechtfertigungsdruck – und zwar auch institutionell.“ Und er führt dazu aus: „Zum Beispiel mussten die Lebensrechtsgruppen in Aachen, Regensburg und Heidelberg um verbriefte Rechte wie Versammlungs- und Religionsfreiheit vor Gericht kämpfen.“
Exakt bei diesem Thema ist ja auch unsere Verkündigung betroffen. So wurden wir im Bericht des baden-württembergischen Verfassungsschutzes zum Jahr 2023 als Staatsdelegitimierer erwähnt, weil wir kritisiert haben, daß die Politik zu wenig gegen Abtreibungen unternimmt. Das Eintreten für das ungeborene Leben ist aber eben eine spezifisch christliche Position, die heute allerdings den Verfassungsschutz auf den Plan ruft! Die gilt auch für christliche Positionen zu Ehe und Sexualethik.
Wie gehen wir als Christen damit um?
Wir dürfen uns in jedem Fall nicht den Mund verbieten lassen!
Wir haben den Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums. Dazu gehört auch ein Leben im Glaubensgehorsam, das den Willen des allmächtigen Gottes, unseres himmlischen Vaters und Schöpfers, achtet!
Leider benötigt man dafür heute vermehrt Fingerspitzengefühl für das, was man noch wie sagen kann, ohne ins Visier der Gesinnungs- und Sprachterroristen zu kommen. Ohne Anwalt ist es zunehmend schwer, sich überhaupt noch öffentlich zu äußern.
Das Ziel bestimmter Kreise ist meines Erachtens eindeutig, jede abweichende Meinung mundtot zu machen. Bitten wir unseren himmlischen Vater um Weisheit, weiter das Evangelium in Wahrheit und Klarheit zu verkünden.…

