Liebe Mitbeter,
ein Skandal sondergleichen und der Offenbarungseid für echte Demokratie, des angeblich starken Rechtsstaats, sowie einer ausgewogenen Politik und Justiz. Gegen „Rechte“, also alle, die nicht dem linksextremen Mainstream folgen, der seit Merkel auch in der CDU herrscht, wird schon aufgrund von Lappalien hart und oft maßlos vorgegangen. Linke Gewalt kann sich, so hat man zumindest den Eindruck, nahezu grenzenlos austoben. Der „Kampf gegen Rechts“ tobt weiter, während Politik, Medien und Justiz auf dem linken Auge mehr oder weniger blind zu sein scheinen.
Was ist passiert? 26 Anschläge aus dem linksextremen Milieu innerhalb von rund zwei Jahren haben die Betreiber eines christlichen Cafés in Leipzig dazu gebracht, dieses Café zu schließen. Die Anschläge umfaßten Buttersäure-Attacken, eingeschlagene Fenster, Graffiti etc.. Dabei zeigen die in Bekennerschreiben geäußerten Parolen wie „Kein Gott, kein Staat, keine Kaffeevollautomat“, daß es sich hier offensichtlich nicht nur um Christenhasser, sondern erklärte Staatsfeinde handelt. Die Stadt Leipzig weigerte sich, die Angriffe als auf die Religionsfreiheit gerichtet einzustufen. Es kam zu keiner einzigen Anklage oder Gerichtsverfahren. Angeblich, weil die Täter im Schutz der Dunkelheit agierten. Aber könnte es, rein hypothetisch, nicht auch daran gelegen haben, daß die Täter politisch unterstützten linksextremen NGO´s angehören, und man nicht die hinter Gitter bringen will, die man finanziell unterstützt?
Dann hat die EFK-Riedlingen heute Morgen dem Briefkasten ein Schreiben des Finanzamts entnommen, daß der Gemeinde nun doch schon vor Entscheidung des Verwaltungsgerichts die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. Das ist überraschend und meines Wissens auch unüblich, daß während eines laufenden Verfahrens derart vorgegriffen wird. Denn der Anwalt der Gemeinde hatte Ende 2024 mit dem Finanzamt abgesprochen, daß dieses das Aberkennungsverfahren ruhen läßt, bis das Verwaltungsgericht entschieden hat. Ich persönlich vermute, daß hier die Oberfinanzdirektion Baden-Württemberg mit einer Weisung reingeschossen hat. Warum die es auf einmal so eilig hatten, kann man nur vermuten. Gründe liegen nahe.
Für irgendetwas muß auch das gut sein. Denn auch hier gilt, „daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“ (Römer 8,28). Und ich denke in solchen Situationen immer wieder an das Lied, das in verschiedenen Herausforderungen fast so etwas wie mein absolutes Lieblingslied geworden ist: „Keiner wird zuschanden, welcher Gottes harrt“!
In diesem Sinne laßt uns anhalten am Gebet für ein Vaterland im dramatischen Niedergang,
eine Christenheit, die immer stärkeren Angriffen ausgesetzt ist,
und unsere Gemeinde sowie alle Glaubensgeschwister, die wo auch immer in diesen Tagen besonders der Hilfe, des Trostes und der Stärkung durch unseren himmlischen Vater bedürfen.…

