Liebe Mitbeter,
die Sicherheitslage wird in Deutschland auch für Christen immer angespannter. Und das auch durch linksradikale Kräfte.
Dies muß seit zwei Jahre besonders das „Stay“-Café in Leipzig erfahren. Es wurde vor gut zwei Jahren von der charismatisch geprägten freikirchlichen Gemeinde „Zeal Church“ eröffnet. Seither gab es 20 Anschläge auf dieses Lokal von Farbanschlägen über eingeworfene Fenster bis zu einem Anschlag mit Buttersäure.
In mindestens zwei Fällen gab es Bekennerschreiben auf der linksextremen Internetseite indymedia.org.
Am 26.November 2025 demonstrierten einige Dutzend Personen gegen das Café. Eine Rednerin warf der freikirchlichen Gemeinde die absolute „Ungeheuerlichkeit“ vor „streng konservative Werte“ zu verbreiten. So was aber auch. Das geht in einer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung natürlich gar nicht, daß einer seine Meinung äußert, insbesondere, wenn diese „streng konservativ“ ist. Außerdem würde die Gemeinde homosexuellen Paarung die Trauung verweigern und hielte die monogame Ehe für die einzig richtige Beziehungsform.
Wir sehen: Es geht um zentrale Punkte der biblischen Lehre und christlichen Ethik, die diesen Linksradikalen ein Dorn im Auge sind. Eine Gemeinde, die sich am Wort Gottes orientiert, darf nach linksradikaler Ideologie offenbar beliebig gewalttätig angegriffen werden.
Dabei gilt die Ablehnung dieses Personenkreises offenbar nicht nur konservativen christlichen Werten, sondern auch unserem Staat und seiner verfassungsmäßigen Ordnung. Denn Demonstranten skandierten dem Bericht zufolge wiederholt: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“.
Ob die Gerüchte stimmen, daß derartige Gruppen auch von politischer Seite verdeckt über verschiedene NGO’s etc. finanziert würden, weiß ich nicht. Erkennbar allerdings ist, daß die Politik wie auch der Verfassungsschutz gegen derartige Kreise offenkundig sehr verhalten wenn überhaupt vorgeht. Staatsfeinde werden toleriert wenn nicht sogar unterstützt, sofern sie keine christlich-konservativen Werte vertreten!
In diesem Zusammenhang wollen wir ganz besonders beten für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8.März 2026 sowie die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz (22.3.), Sachsen-Anhalt (6.9.) und Mecklenburg- Vorpommern (20.9.). Und ebenso für die Parlamentswahlen in Ungarn wohl im April 2026. Mögen diese Wahlen dazu beitragen, die Entwicklungen in Deutschland, Ungarn und Europa zum Besseren zu wenden!
Menschlich betrachtet scheint es derzeit schwer vorstellbar, daß durch Wahlen in diesem Jahr wichtige Kurskorrekturen zum Wohl unseres Landes stattfinden könnten.
Aber:
Wir wissen, dem Herrn ist kein Ding unmöglich!
Dies gilt auch für den Kampf des baden-württembergischen Innenministeriums mittels seines Verfassungsschutzes gegen unsere Arbeit im Rahmen der EFK-Riedlingen und unseres Netzwerks bibeltreuer Christen. Die Klage der Gemeinde gegen die absurde Nennung im VS-Bericht liegt weiter vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart, das noch keinen Verhandlungstermin angesetzt hat. Die Terminplanung hat ebenfalls unser Herr in der Hand. Bleiben wir auch hier dran am Gebet!
Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
- Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf und hilf uns streiten.
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht
und steh uns an der Seiten. - Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt’s zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.
Lesen von Psalm 34
1 Ein Psalm Davids, da er seine Gebärde verstellte vor Abimelech, als der ihn von sich trieb und er wegging. 2 Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 3 Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, daß es die Elenden hören und sich freuen. 4 Preiset mit mir den Herrn und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen.
5 Da ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.
6 Welche auf ihn sehen, die werden erquickt, und ihr Angesicht wird nicht zu Schanden. 7 Da dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. 8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus. 9 Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut!
10 Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. 11 Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.
12 Kommt her, Kinder, höret mir zu; ich will euch die Furcht des Herrn lehren: 13 Wer ist, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte? 14 Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden. 15 Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.
16 Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien; 17 das Antlitz aber des Herrn steht wider die, so Böses tun, daß er ihr Gedächtnis ausrotte von der Erde. 18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr und errettet sie aus all ihrer Not. 19 Der Herr ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gemüt haben.
20 Der Gerechte muß viel leiden; aber der Herr hilft ihm aus dem allem. 21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß deren nicht eins zerbrochen wird. 22 Den Gottlosen wird das Unglück töten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben. 23 Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.
Gebet
Wir wollen heute ganz besonders beten,
- für Frieden gegen alles Kriegsgeschrei dieser Tage. Der Herr möge alle Bemühungen, Europa in einen Krieg zu treiben, scheitern lassen.
- Daß unser himmlischer Vater die Angriffe auf unsere Arbeit, die Evangelische Freikirche Riedlingen und das Netzwerk bibeltreuer Christen abwehrt und in reinen Segen verwandelt! Wir beten, daß er mit seinem starken Arm sichtbar und zeugnishaft eingreift und handelt!
- Für die Ermutigung der Geschwister und insbesondere die, welche in leitender Verantwortung in christlichen Gemeinden und Werken stehen. Der Heilige Geist möge ihnen Durchblick und Kraft geben, das Böse zu erkennen und sich ihm zu verweigern!
- Daß der allmächtige Gott uns allen durch seinen Heiligen Geist Erkenntnis, Mut und Kraft zum Aufbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit

