Liebe Mitbeter,
mein Eindruck in diesen Tagen: Wir sehen, wie die Geduld Gottes mit der zunehmenden Gottlosigkeit und Menschenverachtung sich dem Ende zuneigt. Wir sehen einen Planeten unter den heraufziehenden Endzeitgerichten des Allmächtigen.
Die Lage für die Gemeinde Jesu wird in diesen Tagen immer bedrohlicher. In vielen Ländern haben wir eine offene Christenverfolgung, so ganz besonders weiter in Teilen Afrikas. Hier haben in der Demokratischen Republik Kongo Mitglieder der sogenannten „Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF)“, innerhalb weniger Tage dreimal Ortschaften angegriffen und dabei mehr als 20 Menschen getötet. Diese Gruppe versucht dem Vernehmen nach gezielt, das Christentum in der Region auszulöschen. Wir sehen hierbei, wie der Begriff „demokratisch“ immer mehr von totalitären menschenverachtenden Kräften mißbraucht wird.
Auch in Deutschland geht der Kampf gegen die Gemeinde Jesu und eine wahrheitsgemäße Christusverkündigung weiter. Es ist für die gottlose Welt immer zur Not hinnehmbar und erträglich, wenn christliche Verkündigung theoretisch und weltabgehoben bleibt. Sowie die Verkündigung aber in einer von Gott gebotenen Weise die Gottlosigkeit und Menschenverachtung bestimmter politischer Entscheidungen zur Sprache bringt, die anvertrauten Menschen vor konkretem Unheil warnt und die politisch Verantwortlichen zugleich zur Umkehr von ihrem bösen menschenverachtenden Treiben ruft, beginnt zunehmend eine konkrete Bedrohung und Verfolgung der Gemeinde.
Hier beten wir weiter für die EFK-Riedlingen. Sie wurde ja aus oben dargelegten Gründen mit willkürlich konstruierten Vorwürfen erneut als gesichert extremistisch im baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht genannt und im Sommer offensichtlich auf Druck von oben die Gemeinnützigkeit aberkannt. Hiergegen geht die Gemeinde gerichtlich vor, zunächst mit einem Eilantrag den aktuellen VS-Bericht betreffend sowie mit einer Klage auch bezüglich der vorausgehenden Jahre. Die Gemeinde kann deshalb wie auch unser Netzwerk keine Spendenbescheinigungen mehr ausstellen. Wir sind aber der guten Zuversicht, daß der Herr unsere Arbeit sowohl der Gemeinde als auch des Netzwerks weiter mit allen nötigen Mitteln ausstatten wird.
Zu den gottlosen menschenverachtenden Aktionen, die wir um der Menschen und der Treue zu unserem Herrn Jesus Christus willen immer wieder ansprechen müssen, gehört auch die maßlose Kriegstreiberei gewisser Kreise. Kein Mensch dürfte auch nur einen vernünftigen Grund nennen können, weshalb Rußland Deutschland oder die NATO angreifen sollte, sofern ihm nicht ein zwingender Grund dafür geliefert wird – ich denke hier etwa an des Stichwort Kaliningrad.
Dennoch werden unsägliche Kriegstreiber nicht müde, einen angeblich drohenden Angriff Rußlands herbeizureden und die deutsche Wirtschaft zunehmend auf Kriegswirtschaft umzustellen. Im Interesse des Volkes und der Menschen, die hier leben, ist dies ganz gewiß nicht. Auch dann nicht, wenn es, was wir hoffen und worum wir beten, nie zum umfassenden Krieg mit Rußland kommen sollte. Denn im „hybriden Krieg“ gegen Rußland befindet sich Deutschland mit den absurden Sanktionen sowie den immensen Waffenlieferungen und sonstigen Unterstützungen an die Ukraine ohnehin längst, wie vor Jahren schon die damalige Außenministerin zum Besten gab. Dabei sollte den Verantwortlichen in Deutschland doch klar sein, daß ohne diese massive Unterstützung der Ukraine der Krieg und das unsinnige Sterben und Verwüsten dort wohl schon längst zu Ende wäre. Wie viele Ukrainer wären wohl noch am Leben ohne die deutsche Kriegsunterstützung?
Europa hätte ohne die USA nicht die Möglichkeit, einen provozierten massiven russischen Angriff erfolgreich abzuwehren. Daran dürfte auch alles Aufrüsten der kommenden Jahre bis zur „Kriegstüchtigkeit“ 2029/30 nichts ändern. Ohne die USA wäre es für Europa reiner Selbstmord, Rußland zum direkten Krieg zu reizen. Und die USA dürften im Eigeninteresse zurückhaltend sein, einen russischen Atomangriff auf New York oder Washington zu riskieren. Das Verhalten der USA in der Vergangenheit – die KI bestätigt dies – zeigt eindeutig, daß die USA konsequent bemüht waren und auch in Zukunft bemüht sein werden, Kriege und die damit einhergehende Vernichtung vom eigenen Land fernzuhalten. Die USA werden die Verwüstung Europas in Kauf nehmen, aber kaum russische atomare Angriffe auf ihr eigenes Territorium riskieren. Und Rußland dürfte im entscheidenden Augenblick alles tun, wenn es darum geht, die eigenen Sicherheitsbedürfnisse zu schützen. Die eigene Doktrin sieht dafür auch explizit den Einsatz atomarer Waffen vor. Wie wahnsinnig also müssen gewisse Kräfte sein, wenn sie permanent weiter den Krieg mit Rußland herbeireden?
Und die USA sind derzeit nicht auf Kurs, derartige europäische Kriegstreiber zu unterstützen. Trump widerspricht eindeutig der deutschen und europäischen Panikmache, daß Putin einen Angriff auf die NATO plane.
Beten wir, daß in Deutschland und Europa diese zutiefst menschenverachtende Kriegstreiberei und Kriegsrhetorik überwunden werden und die Kräfte stattdessen zum Herbeiführen und Bewahren des Friedens eingesetzt werden.
Wir beten an diesem und den kommenden Wochenenden ganz besonders für die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (6.9.), Mecklenburg-Vorpommern und Berlin (20.9.). Mögen sie dem Erhalt und der Wiederherstellung unserer Demokratie und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie der Bewahrung und Wiedergewinnung von Frieden und Freiheit dienen.
Und beten wir für unser Volk und die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, daß sich noch etliche unserem Herrn Jesus Christus zuwenden und gerettet werden zum ewigen Leben.
Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
- Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf und hilf uns streiten.
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht
und steh uns an der Seiten. - Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt’s zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.
Lesen von Psalm 34
1 Ein Psalm Davids, da er seine Gebärde verstellte vor Abimelech, als der ihn von sich trieb und er wegging. 2 Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 3 Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, daß es die Elenden hören und sich freuen. 4 Preiset mit mir den Herrn und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen.
5 Da ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.
6 Welche auf ihn sehen, die werden erquickt, und ihr Angesicht wird nicht zu Schanden. 7 Da dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. 8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus. 9 Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut!
10 Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. 11 Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.
12 Kommt her, Kinder, höret mir zu; ich will euch die Furcht des Herrn lehren: 13 Wer ist, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte? 14 Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden. 15 Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.
16 Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien; 17 das Antlitz aber des Herrn steht wider die, so Böses tun, daß er ihr Gedächtnis ausrotte von der Erde. 18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr und errettet sie aus all ihrer Not. 19 Der Herr ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gemüt haben.
20 Der Gerechte muß viel leiden; aber der Herr hilft ihm aus dem allem. 21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß deren nicht eins zerbrochen wird. 22 Den Gottlosen wird das Unglück töten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben. 23 Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.
Gebet
Wir wollen heute ganz besonders beten,
- für Frieden gegen alles Kriegsgeschrei dieser Tage. Der Herr möge alle Bemühungen, Europa in einen Krieg zu treiben, scheitern lassen.
- Daß unser himmlischer Vater die Angriffe auf unsere Arbeit, die Evangelische Freikirche Riedlingen und das Netzwerk bibeltreuer Christen abwehrt und in reinen Segen verwandelt! Wir beten, daß er mit seinem starken Arm sichtbar und zeugnishaft eingreift und handelt!
- Für die Ermutigung der Geschwister und insbesondere die, welche in leitender Verantwortung in christlichen Gemeinden und Werken stehen. Der Heilige Geist möge ihnen Durchblick und Kraft geben, das Böse zu erkennen und sich ihm zu verweigern!
- Daß der allmächtige Gott uns allen durch seinen Heiligen Geist Erkenntnis, Mut und Kraft zum Aufbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit und Dummheit schenken und die Wiederkunft unseres Herrn Jesus und die Entrückung seiner Gemeinde mächtig beschleunigen möge!
- Daß noch viele Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen – gerade auch von den Verantwortlichen in unserem Land.
- Für die Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt (6.9.), Mecklenburg-Vorpommern und Berlin(20.9.).
- Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa sich Jesus Christus zuwenden.
- Wir wollen beten für die vielen Esoteriker und Neuheiden verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel.
- Für unsere christlichen Gemeinden, Pfarrer und Pastoren, die besonders von Satan angegriffen werden, wenn sie ihren Dienst in Treue zu Christus und seinem Wort tun wollen.
- Für die Situation in und um die Ukraine sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Möge echte Liebe zum Frieden auf beiden Seiten wachsen und die Kriegstreiberei im Interesse zweifelhafter Kräfte ein Ende finden!
- Für mehr politische Wahrhaftigkeit im Land
- Für unseren Staat – unser Volk und Vaterland -, daß die Verantwortlichen ihrem Auftrag nachkommen, dem Wohl des Staatsvolks zu dienen, das Staatsgebiet zu schützen sowie unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu bewahren.
- Für Medien, die ihrem journalistischen Auftrag einer neutralen faktenreichen Berichterstattung nachkommen, und nicht vorwiegend Regierungspropaganda verbreiten.
- Daß sich zunehmend die Verantwortlichen wie auch die Geplagten dem Bösen in all seinen Ausprägungen in friedlicher Form widersetzen. Die Menschen müssen einfach nur aufhören, beim menschenverachtenden Bösen mitzumachen!
- Beten wir, daß immer mehr Menschen bewußt wird: Wer mitmacht, macht sich mit schuldig!
- Daß die Spaltung unserer Gesellschaft bis in Ehen, Familien und engste Freundeskreise hinein nicht weitergehen darf, sondern in der Liebe Christi überwunden werden kann
- Für die Verantwortlichen in Politik, Kirchen, Medien, Sicherheitsdiensten, Polizei, Militär, Behörden, Bürgermeisterämtern etc., daß sie Recht und Gerechtigkeit zu tun wagen im Vertrauen auf den lebendigen Gott und tun, was getan werden muß! Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut! Insbesondere auch den Gerichten zu echter Rechtsprechung statt Rechtsbeugung und Rechtsbruch.
- Daß der Herr den Mächten des Bösen so wenig wie möglich gelingen läßt und sie an ihrem Treiben hindert, soweit seine Pläne das noch zulassen!
- Daß alle Schuldigen an den verschiedenen Formen des Unrechts auf allen Ebenen der Verantwortung bald der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden.
- Daß Gott in unserem Volk Besonnenheit schenkt. Daß die Menschen sich nicht von Haß leiten lassen, sondern in liebevoller Weisheit das Nötige tun. Bürgerkrieg dient niemals dem Volk, sondern hilft nur den Mächtigen, ihre Macht zu festigen!
- Daß bei aller verständlichen Empörung über die seit Jahren andauernde Politik keine Fremdenfeindlichkeit in unserem Volk aufkommt.
- Daß der Tag der Entrückung bald kommt und wir bereit sind!
Im April 1521 stand Martin Luther vor dem Reichstag und dem Kaiser in Worms. Er war aufgefordert, seine Schriften zu widerrufen. Er wußte, daß ihm bei Weigerung der Tod drohte, trotz der Zusage des freien Geleits. In dieser Stunde größter Not und Bedrängnis betete er:
„Allmächtiger, ewiger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leuten die Mäuler auf! Wie klein und gering ist das Vertrauen der Menschen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teufel so gewaltig und geschäftig durch seine Apostel und Weltweisen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemeine Bahn und den weiten Weg zur Hölle zu, da die Gottlosen hingehören; und siehet nur allein bloß an, was prächtig und gewaltig, groß und mächtig ist und ein Ansehen hat. Wenn ich auch meine Augen dahin wenden soll, so ist’s mit mir aus, die Glocke ist schon gegossen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du mein Gott, stehe du mir bei, wider alle Welt Vernunft und Weisheit. Tue du es; du mußt es tun, du allein. Ist es doch nicht meine, sondern deine Sache. Hab ich doch für meine Person allhie nichts zu schaffen und mit diesen großen Herrn der Welt zu tun. Wollt ich doch auch wohl gute geruhige Tage haben und unverworren sein. Aber dein ist die Sach, Herr, die gerecht und ewig ist. Stehe mir bei, du treuer, ewiger Gott! Ich verlasse mich auf keinen Menschen. Es ist umsonst und vergebens, es hinket alles, was fleischlich ist und nach Fleisch schmeckt. Gott, o Gott! Hörest du nicht, mein Gott? Bist du tot? Nein, du kannst nicht sterben, du verbirgst dich allein. Hast du mich dazu erwählet? Ich frage dich, wie ich es denn gewiß weiß; ei, so walt es Gott! denn ich mein Lebenlang nie wider solche große Herrn gedacht zu sein, habe mir es auch nie vorgenommen. Ei, Gott, so stehe mir bei in dem Namen deines lieben Sohns Jesu Christi, der mein Schutz und Schirm sein soll, ja, meine feste Burg, durch Kraft und Stärkung deines Heiligen Geistes. Herr, wo bleibest du? Du, mein Gott, wo bist du? Komm, komm, ich bin bereit, auch mein Leben darum zu lassen, geduldig, wie ein Lämmlein. Denn gerecht ist die Sache und dein; so will ich mich von dir nicht absondern ewiglich. Das sei beschlossen in deinem Namen. Die Welt muß mich über mein Gewissen wohl ungezwungen lassen, und wenn sie noch voller Teufel wäre, und sollte mein Leib, der doch zuvor deiner Hände Werk und Geschöpf ist, darüber zu Grund und Boden, ja zu Trümmern gehen; dafür mir aber dein Wort und Geist gut ist. Und ist auch nur um den Leib zu tun; die Seele ist dein und gehört dir zu, und bleibet auch bei dir ewig,
Amen. Gott helf mir, Amen.“
Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
- Drängt uns der Feind auch um und um,
wir lassen uns nicht grauen;
du wirst aus deinem Heiligtum
schon unsre Not erschauen.
Fort streiten wir in deiner Hut
und widerstehen bis aufs Blut
und wollen dir nur trauen. - Herr, du bist Gott! In deine Hand
o laß getrost uns fallen.
Wie du geholfen unserm Land,
so hilfst du fort noch allen,
die dir vertraun und deinem Bund
und freudig dir von Herzensgrund
ihr Loblied lassen schallen

