Selbstverständlich. Flucht ist ein natürlicher und notwendiger Überlebensinstinkt. Er gehörte zwar eher  nicht zur ursprünglichen Schöpfung Gottes. Denn Flucht ist der Sache nach nur nötig, wo ernstzunehmende Gefahr droht. Und im Garten Eden gab es keine Gefahr.

Nicht ganz! Es gab die Gefahr durch Satan in Gestalt der Schlange. Und Flucht hätte auch hier Eva, und in ihrem verhängnisvollen Gefolge den Adam, vor Sünde  und Vertreibung aus dem Garten Eden bewahrt!

Niemand von uns wird im brennenden Haus sitzen bleiben und hoffen, daß Gott ihn im flammenden Inferno bewahrt, wenn er die Möglichkeit zur Flucht hat. Ein solches Verhalten käme auch einer Versuchung Gottes gleich.

Wenn echte und ernste Gefahr droht, haben wir im Grunde drei Möglichkeiten:

  • wir treten der Gefahr entgegen und versuchen, sie zu überwinden;
  • wir ducken uns weg und verstecken uns in der Hoffnung, die Gefahr möge uns übersehen und wir kämen ungeschoren davon;
  • oder wir fliehen und hoffen, daß uns die Gefahr nicht einholt.

Welche dieser drei Strategien die sinnvolle ist, hängt menschlich gesprochen von der Situation, geistlich gesprochen vom Auftrag Gottes ab.

Betrachten wir die  natürliche menschliche Ebene:

  • es dürfte sinnvoll oder unausweichlich sein, der Gefahr entgegenzutreten, wenn sie überwindbar erscheint oder wir in die Enge getrieben sind, und gar keine Möglichkeit haben, ihr zu entkommen.
  • Wegducken ist dann eine Option, wenn die ernsthafte Möglichkeit besteht, unter dem Radar der Gefahr zu bleiben, oder wenn die Gefahr zu groß und eine Flucht unmöglich erscheint.
  • Wenn keine realistische Aussicht besteht, die Gefahr zu überwinden, ist in der Regel Flucht die beste Option. Wegducken bleibt ein Zittern und Bangen, ob man nicht doch noch vom Radar erfaßt wird. Da ist es im Zweifel besser, sich soweit überhaupt möglich, dem Einzugsbereich der Gefahr zu entziehen.

Wir haben in der Bibel verschiedene Beispiele, daß Flucht sehr wohl eine christliche Möglichkeit ist. So floh Joseph mit Maria und dem Jesuskind nach Ägypten, um sich dem Zugriff des Herodes zu entziehen. Jesus „floh“ in die Gegend von Cäsarea Philippi, um eine vorzeitige Eskalation der Lage und seine Hinrichtung zur Unzeit zu verhindern. Paulus floh nach seiner Bekehrung aus Damaskus. Wäre er geblieben, von seinen Feinden gefaßt und getötet worden, hätte sein ganzer Dienst nicht stattgefunden und das Neue Testament wäre rund zur Hälfte leer.

Allerdings gingen Jesus und Paulus, als von Gott die Zeit gekommen war, sehenden Auges nach Jerusalem in die Höhle des Löwen und damit in den sicheren Tod. Es gilt also immer, die konkrete Situation genau abzuwägen und vor allem nach Gottes Willen in der konkreten Lage zu fragen.…

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Diese Fragen bewegen seit mindestens 4 Jahren eine zunehmende Zahl von aufmerksamen Zeitgenossen in Deutschland, auch viele Christen. Besonders Hochqualifizierte machen Merkels „Fachkräften“ massenhaft Platz in Deutschland und wandern aus (https://www.cicero.de/wirtschaft/die-elite-sieht-rot/39028).

Die erste Frage bei solchen Gedanken muß natürlich immer sein: Wo will Gott mich haben? Grundsätzlich ist es geistlich nicht verboten, ein Land zu verlassen. Sehr wohl aber sollen wir nicht den Platz verlassen, an den der HERR uns hingestellt hat und an dem er uns weiter haben will. Das ist also die erste spannende Frage: was will der HERR?

Die zweite ist: wenn auswandern, wohin? Eine letztgültige Antwort wird auf diese Frage kein Mensch geben können, da niemand von uns weiß, in welchem Land der Wahnsinn, der Deutschland heimgesucht hat, als nächstes und in welchem Ausmaß zuschlagen wird. Kein Land auf dieser Erde dürfte davor sicher sein. Menschlich betrachtet kann hier allenfalls nach Wahrscheinlichkeiten entschieden werden. Ohne Gottes Führung lassen sich schwerwiegende Fehlentscheidungen nicht ausschließen.

Bis zum Erweis des Gegenteils als sicher muß allerdings gelten: unsere Regierung wird mit Zuwanderung, CO2-Wahnsinn und anderen Maßnahmen unser Land in den kommenden Jahren systematisch verwüsten und breite Massen der Verarmung entgegentreiben. Viele bezeichnen Deutschland längst als failed state – einen verlorenen und gefallenen Staat, dem menschlich nicht mehr zu helfen ist. Bis spätestens 2030 dürfte nach meiner persönlichen Einschätzung der jetzigen Lage und der schon angekündigten und absehbaren Entwicklungen die Lage für breite Massen katastrophal werden. Großereignisse wie Blackout oder Finanzcrash nicht eingerechnet!

Für die, die sich ernsthaft mit diesen Gedanken befassen, Fragen oder konkrete Kenntnisse dazu haben, soll hier auf Wunsch von Nutzern eine Plattform sein, sich darüber auszutauschen und mit guten Gedanken gegenseitig zur Seite zu stehen.

Es wäre hilfreich, wenn alle Kommentare zu diesem Themenbereich ab sofort ausschließlich hier eingestellt werden und nicht als Kommentare zu anderen Beiträgen. Und neben Fragen nach Möglichkeit nur sorgfältig recherchierte Beiträge mit klaren Fakten einstellen, damit die Sache möglichst konkret und hilfreich wird.…

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Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK), Christoph Unger, gilt als kompetenter und besonnener Mann. Seine Warnungen sind sehr ernst zu nehmen (https://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2019/09/95691/). Seine Mahnungen zur persönlichen Vorsorge sollten auch von Christen nicht überhört werden. Denn auch wir Christen leben bis zum Tag der Entrückung noch mit beiden Beinen auf dieser Erde und unter irdischen Gegebenheiten. Ich verweise bei dieser Gelegenheit noch einmal auf meine Predigt vom 11.9.2016 zum Thema: „Krisenvorsorge – vom falschen Sorgen und der rechten Vorsorge“ (https://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Predigtarchiv-2019/Predigtdateien-2016).

Wie sehr Herr Unger tatsächlich die Gefahr hauptsächlich von Cyberangriffen ausgehen sieht, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Risiken der Energiewende darf er möglicherweise so nicht ansprechen, ohne seinen Job zu verlieren. Die bisherigen Beinahe-Zusammenbrüche unseres Stromnetzes, offiziell bekannt mehrere im Juni und ebenfalls mehrere schon im Januar diesen Jahres, dürften aber mit Cyberangriffen nichts, umso mehr mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Abschalten zuverlässiger Kraftwerke zu tun gehabt haben. Davon dürfte auch in Zukunft die größte Gefahr ausgehen, die von Jahr zu Jahr zudem dramatisch steigen dürfte. Aufgrund der Versorgungsunsicherheit durch Wind- und Sonnenenergie muß seit Jahren regelmäßig eingegriffen werden und Kosten in Milliardenhöhe entstehen allein dadurch nach meinen Informationen Jahr für Jahr. Denn Windräder produzieren halt nur Strom ab einer gewissen Windstärke. Und wenn der Wind zu stark bläst, müssen sie schon wieder abgeschaltet werden. Und Solarzellen sind noch problematischer. Denn sowie die Sonne scheint, produzieren sie Strom. Ganz egal, ob dieser gebraucht wird, oder nicht.

Das alles heißt ganz einfach: Wind- und Solarenergie wird erzeugt von den Launen der Natur und nicht nach Bedarf. Das ist der Kern des Problems. Je mehr Wind- und Solarenergie ausgebaut wird, umso höher werden die daraus entstehenden Risiken. Und umso mehr traditionelle Kraftwerke müssen als Back-up für weitere Milliardenbeträge errichtet werden, um als Notfallreserven zugeschaltet zu werden. Die Energiewende erfordert also grob gesagt eine weitgehend doppelte Stromversorgung: a. alternative Energie; b. traditionelle Kraftwerke als Reserve, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind geht.

Und dann will die Regierung die absurde Umstellung auf E-Autos erzwingen, und damit den Strombedarf weiter in wahnsinniger Weise in die Höhe treiben. Und die Abschaltung von Öl-Heizungen erzwingen, während sogenannte Luft-wärmepumpen-systeme ebenfalls wieder massenhaft Strom fressen. Unsere Politik tut also im Grunde alles menschenmögliche, um sowohl die Strompreise als auch das Risiko eines Blackout auf maximale Höhe zu treiben.

Christen sollten darauf vorbereitet sein im Vertrauen auf den Herrn und unter Gebrauchen des ihnen vom Herrn gegebenen Verstands.…

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