Die Frage nach christlichen Überlebensgemeinschaften will ich hier in einem eigenen Beitrag aufgreifen und ein kleines Bißchen ausführen.

Den Gedanken daran trage ich ob seiner offenkundigen Dringlichkeit eigentlich ständig bei mir. Ob daraus allerdings je mehr wird als ein frommer Wunsch, das vermag ich nach wie vor nicht zu sagen. Wobei zu unterscheiden ist: kein frommer Wunsch sollte es für jeden von uns sein, Familienangehörige und / oder Glaubensgeschwister zu finden, mit denen er sich in Zeiten der Not zur gegenseitigen Hilfe zusammentun kann. Das halte ich definitiv nicht für einen frommen Wunsch, sondern für ein absolutes Muß, wenn denn die Chance besteht, das umzusetzen. Ich befürchte, daß aber auch dieses absolute Muß für Manchen ein frommer Wunsch bleiben wird, weil sich vielleicht nicht für jeden die Möglichkeit der Umsetzung bietet. Manchmal können wir auch das Allernötigste nicht realisieren. Wir sollten es aber als Allernötigstes erkennen und entsprechend nach Kräften bemüht sein, es so gut wie möglich zu erreichen.

Ein zugegebenermaßen deutlich höheres Ziel wäre eine echte christliche Überlebensgemeinschaft, die eingebettet in einen Kreis von Ehepaaren und Familien auch vereinsamten wie kranken und alten Geschwistern eine geistliche Gemeinschaft und Hilfe bietet. Dieses Ziel hat zwar im Moment noch eher den Charakter eines frommen Wunsches. Aber dem Herrn ist kein Ding unmöglich, und wenn er will, kann er fromme Wünsche wahr werden lassen.…

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Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich zutiefst überwältigt bin von der Zahl an Rückmeldungen, die bis heute bei mir eingegangen sind. Ich darf es konkreter sagen: es haben sich bisher 26 Geschwister gemeldet, die Großteils schon für unsere Gemeinde und das Netzwerk beten und nun auch an konkreten Informationen und Anliegen Interesse haben. Da etliche Ehepaare darunter sind, sind das im Moment insgesamt 35 Beter. Diese große Resonanz freut mich sehr und hat mich in dem Ausmaß wirklich positiv überrascht. Es zeigt, wie viele aktiv an der Arbeit der Gemeinde und des Netzwerks Anteil nehmen.

Nun habe ich vorhin an alle, die sich diesbezüglich bei mir gemeldet haben, die ersten Gebetsinformationen per Mail verschickt. Die Adressen natürlich als Blindkopie unter BCC. Herzlichen Dank für alle bisherige und zukünftige Gebetsunterstützung.

Sollte ich jemand übersehen haben oder sollte sich sonst noch jemand beteiligen wollen, meldet Euch einfach bei mir.

Herzliche Grüße und des Herrn Segen

Euer

Jakob Tscharntke…

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Im Laufe dieses Jahres hatten wir etliches an Angriffen und Querschlägen Satans sowohl im Blick auf die Arbeit unserer Riedlinger Gemeinde wie auch unseres Netzwerks bibeltreuer Christen.

Da ging mir dieser Tage folgender Gedanke durch den Kopf: Wer gerne die Arbeit unserer Gemeinde und unseres Netzwerks im Gebet unterstützen möchte, den bitte ich, sich bei mir zu melden. Ich weiß, daß es Einige gibt, die unsere Arbeit schon bisher im Gebet mittragen. Vielen Dank dafür und der Herr segne Euch!

Diesen und eventuellen neuen Betern kann ich dann künftig immer wieder kurze Gebetsinfos per Mail zukommen lassen. Wir merken, wie der Feind versucht, unsere Arbeit zu blockieren, wo er nur kann. Da sind wir für eine möglichst breite Gebetsunterstützung dankbar, damit die Arbeit unserer Gemeinde und unseres Netzwerks im möglichst vollen und ungehinderten Segen des Herrn geschehen kann.…

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Über rätselhafte Vorgänge im Heiligen Land, welche das Ausmaß eines nicht geringen Skandals haben dürften, berichtet die Jüdische Allgemeine online am 26.10.2017.

Im 19.Jahrhundert hatte die griechisch-orthodoxe Kirche reichlich landwirtschaftliche Fläche in Israel aufgekauft. So wurde sie nach der staatlichen Behörde für Grund und Boden zweitgrößter Landbesitzer in Israel mit einem Immobilienbesitz von rund 450 Hektar. So weit so schlecht.

Denn seit dem Jahr 2011 verhökert die Leitung unter Patriarch Theophilos III. aus Jerusalem heimlich, still und leise diese Immobilien für einen Bruchteil des Marktwertes an Briefkastenfirmen in Steueroasen, ohne dass jemand den Grund dafür kennt oder informiert wird. Das kam jetzt durch investigative Zeitungsberichte ans Licht. Auch gibt es keinerlei Informationen, wer hinter den Briefkastenfirmen tatsächlich steckt. Es ist ein Mysterium und hat den Anschein von krummen Geschäften

Einige der verhökerten Grundstücke gehören zu den besten Gegenden im ganzen Land, darunter in Jerusalem, Jaffa, Tiberias, Caesarea, Ramle, Nazareth und anderen Orten. Wie die Tageszeitung »Haaretz« schrieb, verkaufte die griechisch-orthodoxe Kirche im Jahr 2012 ein komplettes Wohnviertel in Jerusalem für lächerliche 3,3 Millionen Dollar. Dazu gehören 240 Apartments, ein Geschäftszentrum und offene Flächen im Herzen der Stadt. All das wurde an die ausländische Investmentfirma Kronti Limited mit Sitz auf den Jungfraueninseln veräußert und später von dieser an eine andere Firma auf den Cayman-Inseln weiter verschachert.

Das ganze Geschehen wirft natürlich Fragen auf: Liegen hier Bestechung oder Erpressung vor? Oder macht die Leitung der griechisch-orthodoxen Kirche gemeinsame Sache mit den verborgenen Investoren und verfolgt mit diesen höhere Ziele, die ihnen die Verluste für vermutlich zig, wenn nicht hunderte Millionen zu Lasten ihrer eigenen Kirche wert ist?

Quelle:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29941

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Vieles mußte in der Vergangenheit am Kurs der Deutschen Evangelischen Allianz bemängelt werden. Unter ihrem langjährigen Vorsitzenden Michael Diener hatte sie zeitweise einen geradezu katastrophalen Kurs der Bibelkritik eingeschlagen.

Da wollen wir positive Entwicklungen nicht unterschlagen. So hat der Hauptvorstand der Allianz bei seiner Herbstsitzung in Bad Blankenburg eine Stellungnahme zu Ehe und Homosexualität beschlossen, die zwar immer noch vom sehr zwiespältigen und mühsamen Ringen um einen gemeinsamen Weg bei offenbar durchaus nicht gemeinsamen Überzeugungen geprägt ist. Dennoch enthält diese Veröffentlichung mindestens zwei bemerkenswert gute Feststellungen.…

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