Liebe Mitbeter,
wird mit Folter „unsere Demokratie“ verteidigt? Diesen Eindruck kann oder muß man mehr oder weniger gewinnen, wenn wir die aktuellen Berichte über ein mutmaßliches Foltergefängnis in Kiew zur Kenntnis nehmen. Es soll eine ganze Reihe vergleichbarer Einrichtungen in der Ukraine geben.
Von politisch-korrekter Seite wird versucht, den Eindruck zu erwecken, es handle sich um eine ganz normale militärische Einrichtung, von der es nichts wirklich Außergewöhnliches zu berichten gäbe. Woher die meines Wissens aktenkundigen Verletzungen kommen sowie Details zu deren Schwere, scheint hier wenig bis nicht zu interessieren.
Forscht man etwas weiter nach und nimmt die einzelnen Formulierungen sprachlich etwas unter die Lupe, dann ergibt sich schnell ein ganz anderes Bild. Da ist von „Mobilisierten“ die Rede und auch von „Deserteuren“, die hier untergebracht waren und „auf den Einsatz vorbereitet“ wurden. Auch die Vorwürfe, die nun gegen diese Personen und diejenigen, die sich für sie eingesetzt haben, vorgebracht werden, gehen eindeutig in dieselbe Richtung: Behinderung des Krieges und der Verteidigungsfähigkeit.
Das heißt, es handelt sich bei den „Mobilisierten“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Zwangsrekrutierte. In Summe waren bzw. sind in diesen Gefängnissen also wohl Personen, die den Krieg, der seit Jahren zunehmend die Ukraine und ihre Menschen vernichtet, nicht positiv wahrnehmen und unterstützen wollen. Daß diese Personen in dieser Einrichtung, die zudem von der berüchtigten Asow-Truppe betreut wird, gefoltert werden, um ihnen die Kriegsunwilligkeit auszutreiben, paßt nahtlos ins Bild.
Soweit ich weiter im Internet wahrnehme, wird mittlerweile nicht mehr behauptet, die Bilder und Videos seien Fake-Zusammenschnitte aus anderen Ereignissen. Die Echtheit scheint vielmehr bestätigt. Was die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich eines menschenverachtenden Folterlagers bestätigen dürfte.
Mittlerweile nimmt das mutmaßliche Kiewer Regime Berichten zufolge massenhaft die Menschen fest, die zur Aufdeckung dieses mutmaßlichen Folterlagers beigetragen haben.
Damit drängt sich immer stärker der Verdacht auf, daß mit deutschen Steuermilliarden ein Folter- und Terrorregime in der Ukraine finanziert wird. Von der mutmaßlich exorbitanten Korruption und anderen schweren Mißständen dort noch gar nicht zu reden.
Ist das wirklich „unsere Demokratie“, die hier verteidigt wird? Und deckt sich diese „Demokratie“ mit unserer verfassungsmäßigen Ordnung? Oder verstehen führende Politiker in unserem Land unter „unserer Demokratie“ tatsächlich schon längst ein ganz anderes System, wie Kritiker vermuten, das sich de facto in fundamentalem Gegensatz zu unserer tatsächlichen verfassungsmäßigen Ordnung befindet?
Ich frage mich immer wieder, wie tief die Menschenverachtung gewisser westlicher und ukrainischer Kreise sein muß, die diesen Krieg wider besseres Wissen immer mehr in die Länge ziehen, ernsthafte Friedensgespräche nicht suchen oder gar torpedieren, dafür irrsinnige Summen in die fortschreitende Zerstörung der Ukraine und ihrer Menschen investieren, die natürlich nicht von den Verantwortlichen, sondern von der breiten Masse der Menschen dieser westlichen Staaten aufgebracht werden muß.
Steht das Kiewer Regime denn kurz vor dem Sieg? Hat bzw. hatte es überhaupt jemals die ernsthafte Aussicht, diesen Krieg zu gewinnen? Ich habe das von Anfang an massiv bezweifelt. Und die aktuelle Lage in der Ukraine läßt vermuten, daß tatsächlich die unaufhaltsame Niederlage der Ukraine und der unterstützenden westlichen Staaten immer näher rückt.
Laut Financial Times soll das Kiewer Regime sinngemäß folgende Nachricht von russischer Seite erhalten haben: „Wir werden Ihre gesamte Infrastruktur zerstören, bis Sie (den Ankerbedingungen) zustimmen. Bis zum nächsten Jahr wird in der Ukraine nichts mehr übrig sein. Alle Brücken, Häfen, Eisenbahnen, Energieinfrastruktur und Kraftwerke werden zerstört.“
Ist das der Sieg, von dem westliche Politiker träumen? Und werden weitere riesige Milliardenbeträge zur Unterstützung dieses menschenverachtenden Kriegs an seinem weiteren Verlauf tatsächlich Substantielles ändern? Wer den Verlauf der vergangenen Jahre seit Kriegsbeginn verfolgt, wird daran wohl Zweifel haben? Weshalb also diesen zutiefst menschenverachtenden Irrsinn nicht einfach beenden und Lösungen für einen dauerhaften Frieden erarbeiten, der die Sicherheitsinteressen sowohl der Ukraine als auch Rußlands angemessen berücksichtigt?
Laßt uns dafür beten!
Weiter beten wir für den Eilantrag der EFK-Riedlingen gegen die Nennung im VS-Bericht zum Jahr 2025. Wenn der Herr will, wird die Gemeinde die Gemeinnützigkeit wiedererlangen. Sollte es anders kommen, wird auch das der Gemeinde zum Besten dienen.
Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
- Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf und hilf uns streiten.
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht
und steh uns an der Seiten. - Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt’s zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.
Lesen von Psalm 34
1 Ein Psalm Davids, da er seine Gebärde verstellte vor Abimelech, als der ihn von sich trieb und er wegging. 2 Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 3 Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, daß es die Elenden hören und sich freuen. 4 Preiset mit mir den Herrn und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen.
5 Da ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.
6 Welche auf ihn sehen, die werden erquickt, und ihr Angesicht wird nicht zu Schanden. 7 Da dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. 8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus. 9 Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut!
10 Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. 11 Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.
12 Kommt her, Kinder, höret mir zu; ich will euch die Furcht des Herrn lehren: 13 Wer ist, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte? 14 Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden. 15 Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.
16 Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien; 17 das Antlitz aber des Herrn steht wider die, so Böses tun, daß er ihr Gedächtnis ausrotte von der Erde. 18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr und errettet sie aus all ihrer Not. 19 Der Herr ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gemüt haben.
20 Der Gerechte muß viel leiden; aber der Herr hilft ihm aus dem allem. 21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß deren nicht eins zerbrochen wird. 22 Den Gottlosen wird das Unglück töten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben. 23 Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.
Gebet
Wir wollen heute ganz besonders beten,
- für Frieden gegen alles Kriegsgeschrei dieser Tage. Der Herr möge alle Bemühungen, Europa in einen Krieg zu treiben, scheitern lassen.
- Daß unser himmlischer Vater die Angriffe auf unsere Arbeit, die Evangelische Freikirche Riedlingen und das Netzwerk bibeltreuer Christen abwehrt und in reinen Segen verwandelt! Wir beten, daß er mit seinem starken Arm sichtbar und zeugnishaft eingreift und handelt!
- Für die Ermutigung der Geschwister und insbesondere die, welche in leitender Verantwortung in christlichen Gemeinden und Werken stehen. Der Heilige Geist möge ihnen Durchblick und Kraft geben, das Böse zu erkennen und sich ihm zu verweigern!
- Daß der allmächtige Gott uns allen durch seinen Heiligen Geist Erkenntnis, Mut und Kraft zum Aufbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit und Dummheit schenken und die Wiederkunft unseres Herrn Jesus und die Entrückung seiner Gemeinde mächtig beschleunigen möge!
- Daß noch viele Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen – gerade auch von den Verantwortlichen in unserem Land.
- Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa sich Jesus Christus zuwenden.
- Wir wollen beten für die vielen Esoteriker und Neuheiden verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel.
- Für unsere christlichen Gemeinden, Pfarrer und Pastoren, die besonders von Satan angegriffen werden, wenn sie ihren Dienst in Treue zu Christus und seinem Wort tun wollen.
- Für die Situation in und um die Ukraine sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Möge echte Liebe zum Frieden auf beiden Seiten wachsen und die Kriegstreiberei im Interesse zweifelhafter Kräfte ein Ende finden!
- Für mehr politische Wahrhaftigkeit im Land
- Für unseren Staat – unser Volk und Vaterland -, daß die Verantwortlichen ihrem Auftrag nachkommen, dem Wohl des Staatsvolks zu dienen, das Staatsgebiet zu schützen sowie unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu bewahren.
- Für Medien, die ihrem journalistischen Auftrag einer neutralen faktenreichen Berichterstattung nachkommen, und nicht vorwiegend Regierungspropaganda verbreiten.
- Daß sich zunehmend die Verantwortlichen wie auch die Geplagten dem Bösen in all seinen Ausprägungen in friedlicher Form widersetzen. Die Menschen müssen einfach nur aufhören, beim menschenverachtenden Bösen mitzumachen!
- Beten wir, daß immer mehr Menschen bewußt wird: Wer mitmacht, macht sich mit schuldig!
- Daß die Spaltung unserer Gesellschaft bis in Ehen, Familien und engste Freundeskreise hinein nicht weitergehen darf, sondern in der Liebe Christi überwunden werden kann
- Für die Verantwortlichen in Politik, Kirchen, Medien, Sicherheitsdiensten, Polizei, Militär, Behörden, Bürgermeisterämtern etc., daß sie Recht und Gerechtigkeit zu tun wagen im Vertrauen auf den lebendigen Gott und tun, was getan werden muß! Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut! Insbesondere auch den Gerichten zu echter Rechtsprechung statt Rechtsbeugung und Rechtsbruch.
- Daß der Herr den Mächten des Bösen so wenig wie möglich gelingen läßt und sie an ihrem Treiben hindert, soweit seine Pläne das noch zulassen!
- Daß alle Schuldigen an den verschiedenen Formen des Unrechts auf allen Ebenen der Verantwortung bald der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden.
- Daß Gott in unserem Volk Besonnenheit schenkt. Daß die Menschen sich nicht von Haß leiten lassen, sondern in liebevoller Weisheit das Nötige tun. Bürgerkrieg dient niemals dem Volk, sondern hilft nur den Mächtigen, ihre Macht zu festigen!
- Daß bei aller verständlichen Empörung über die seit Jahren andauernde Politik keine Fremdenfeindlichkeit in unserem Volk aufkommt.
- Daß der Tag der Entrückung bald kommt und wir bereit sind!
Im April 1521 stand Martin Luther vor dem Reichstag und dem Kaiser in Worms. Er war aufgefordert, seine Schriften zu widerrufen. Er wußte, daß ihm bei Weigerung der Tod drohte, trotz der Zusage des freien Geleits. In dieser Stunde größter Not und Bedrängnis betete er:
„Allmächtiger, ewiger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leuten die Mäuler auf! Wie klein und gering ist das Vertrauen der Menschen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teufel so gewaltig und geschäftig durch seine Apostel und Weltweisen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemeine Bahn und den weiten Weg zur Hölle zu, da die Gottlosen hingehören; und siehet nur allein bloß an, was prächtig und gewaltig, groß und mächtig ist und ein Ansehen hat. Wenn ich auch meine Augen dahin wenden soll, so ist’s mit mir aus, die Glocke ist schon gegossen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du mein Gott, stehe du mir bei, wider alle Welt Vernunft und Weisheit. Tue du es; du mußt es tun, du allein. Ist es doch nicht meine, sondern deine Sache. Hab ich doch für meine Person allhie nichts zu schaffen und mit diesen großen Herrn der Welt zu tun. Wollt ich doch auch wohl gute geruhige Tage haben und unverworren sein. Aber dein ist die Sach, Herr, die gerecht und ewig ist. Stehe mir bei, du treuer, ewiger Gott! Ich verlasse mich auf keinen Menschen. Es ist umsonst und vergebens, es hinket alles, was fleischlich ist und nach Fleisch schmeckt. Gott, o Gott! Hörest du nicht, mein Gott? Bist du tot? Nein, du kannst nicht sterben, du verbirgst dich allein. Hast du mich dazu erwählet? Ich frage dich, wie ich es denn gewiß weiß; ei, so walt es Gott! denn ich mein Lebenlang nie wider solche große Herrn gedacht zu sein, habe mir es auch nie vorgenommen. Ei, Gott, so stehe mir bei in dem Namen deines lieben Sohns Jesu Christi, der mein Schutz und Schirm sein soll, ja, meine feste Burg, durch Kraft und Stärkung deines Heiligen Geistes. Herr, wo bleibest du? Du, mein Gott, wo bist du? Komm, komm, ich bin bereit, auch mein Leben darum zu lassen, geduldig, wie ein Lämmlein. Denn gerecht ist die Sache und dein; so will ich mich von dir nicht absondern ewiglich. Das sei beschlossen in deinem Namen. Die Welt muß mich über mein Gewissen wohl ungezwungen lassen, und wenn sie noch voller Teufel wäre, und sollte mein Leib, der doch zuvor deiner Hände Werk und Geschöpf ist, darüber zu Grund und Boden, ja zu Trümmern gehen; dafür mir aber dein Wort und Geist gut ist. Und ist auch nur um den Leib zu tun; die Seele ist dein und gehört dir zu, und bleibet auch bei dir ewig,
Amen. Gott helf mir, Amen.“
Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
- Drängt uns der Feind auch um und um,
wir lassen uns nicht grauen;
du wirst aus deinem Heiligtum
schon unsre Not erschauen.
Fort streiten wir in deiner Hut
und widerstehen bis aufs Blut
und wollen dir nur trauen. - Herr, du bist Gott! In deine Hand
o laß getrost uns fallen.
Wie du geholfen unserm Land,
so hilfst du fort noch allen,
die dir vertraun und deinem Bund
und freudig dir von Herzensgrund
ihr Loblied lassen schallen

