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5.7.2026 – 556. Abend der Gebetsinitiative zur Ermutigung des „Heerlagers der Heiligen“ in diesen letzten Tagen und zur Ehre Gottes, unseres himmlischen Vaters

Liebe Mitbeter,

das empfehle ich allen, die unbedingt einen Krieg mit Rußland wollen: Macht es Stephan Anpalagan nach. Meldet Euch zum Dienst an der Waffe! Geht an die Front!

Damit keine Mißverständnisse entstehen: auch ich halte Deutschland der Verteidigung wert. Allerdings muß man dazu festhalten: vieles, was Deutschland ausmacht, wurde durch Feinde von innen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten bereits systematisch zerstört. Kann ein Feind von außen, wenn es denn einen solchen wirklich gibt, viel mehr als ein deutsches Trümmerfeld „zerstören“?

Das verlinkte Interview mit Herrn Anpalagan halte ich persönlich für eine höchst gefährliche Form der Manipulation und Kriegstreiberei. Wer so viel von Krieg, von Kriegstüchtigkeit etc. redet und schreibt wie deutsche Medien und Politiker, kann der irgendwann noch anders – und will der überhaupt noch anders?! – als tatsächlich Krieg zu führen, koste es, was es wolle?

Ich befürchte, wir werden diesen Krieg nicht verhindern können. Es gibt Kräfte, die ihn allem Anschein nach um jeden Preis herbeiführen wollen und auch Deutschland bereits tatsächlich sehr weit in diesen Krieg hineingezogen haben. Denn im Grunde geht es ja wohl nicht um einen Beginn, sondern um die Ausweitung, um die Entgrenzung eines längst begonnenen, aber noch regional begrenzten Kriegs mit Rußland. Meine Empfehlung: Laßt die Kriegstreiber an die Front und bleibt selbst zuhause!

Wir beten, daß der allmächtige Gott diese Entgrenzung des Kriegs und damit weiteres unermeßliches Leid über unzählige Menschen verhindern möge.

 

Fragen wir als nächstes: Wo sitzen die wahren Feinde unseres Staates und seiner freiheitlich demokratischen Verfassung? Wie tief ein wahrhaft demokratisches Verständnis in weiten Teilen von Politik, Medien und derer, die von bestimmten politischen Gruppen finanziert werden, gesunken ist, offenbart sich immer dramatischer. Wie groß die Verachtung für den Souverän – das Volk – den Wähler ist, sieht man allein schon daran, daß gewisse Kräfte das Verbot einer Partei befürworten, die teilweise über 40% der Wähler – des Volkes hinter sich hat. Tatsächlich offenbart sich damit, daß der Kampf sich eigentlich gar nicht in erster Linie gegen diese Partei, sondern gegen große Teile des eigenen Volkes richtet. Die gewaltbereiten und demokratiefeindlichen Machenschaften der vielfach politisch unterstützten Antifa sind ein weiteres Beispiel. So droht die Antifa unverhohlen mit dem Sturm auf den Landtag, falls in Sachsen-Anhalt die AfD die Wahl gewinnen sollte. Nochmal so viel zur Achtung vor dem Souverän!

 

Seit an Seit mit diesen demokratiefeindlichen Anti?-Faschisten sehen wir eine falsche „Kirche“ im Kampf gegen „rechts“.

Normalerweise widme ich dem Abfall der sogenannten „Kirchen“ kaum noch eine Zeile. Im Grundsatz ist das nämlich der Schnee von vorgestern. Daß diese Institutionen, die Gliedkirchen der EKD und dieselbe als solche ebenso, sich längst meilenweit von Christus und seinem Wort entfernt hat, ist ein Prozeß, der seit rund 30 Jahren bis auf winzige rudimentäre Reste abgeschlossen ist. Hatte doch 1980 der Publizist Johannes Gross schon festgestellt: „Die evangelische Kirche hat sich seither so weit nach links entwickelt, daß sich die SPD dagegen wie eine rechtsextreme Splitterpartei ausnimmt.“ Da dieses Zitat in der Folgezeit teilweise Heinrich Albertz, einst Pfarrer der Bekennenden Kirche und einige Jahre Berliner OB, zugeschrieben wurde, hat idea-spektrum 1989 bei ihm diesbezüglich nachgefragt. Albertz wies einerseits darauf hin, daß dieses Zitat nicht von ihm stammt. Andererseits stimmte er dem Zitat vollinhaltlich zu! Er kritisierte, dass die EKD in seinen Augen zu einer Art soziopolitischem Debattierclub oder zu einer Vorfeldorganisation politischer Parteien verkam. Seine Sorge war, dass die Kirche ihre eigentliche religiöse Identität aufgab, um dem zeitgeistigen Mainstream zu gefallen.

Wenn diese Einschätzung auf die EKD und ihre Gliedkirchen im Wesentlichen schon vor fast 50 Jahren zutraf, dann können wir uns vorstellen, in welchen politischen und geistlichen Abgründen diese Institutionen seither versunken sind.

Wie gesagt: Schnee von vorgestern! Nicht mehr der Rede und erst recht nicht des Aufregens wert. Nur noch des entsetzt auf Abstand-Gehens und Austretens, soweit nicht schon längst geschehen. Wer braucht schon eine EKD und ihre Gliedkirchen, die derart menschen- und gottesverachtend das Gute und Rechte bekämpft, das der allmächtige Gott gesetzt hat?!

Die verachtenswerten „Rechten“ setzen sich bei Licht betrachtet genau für das ein, was die CDU jahrzehntelang vertreten hat, auch die SPD in weiten Teilen und natürlich die christliche Kirche auch in Deutschland, bis die 68er mehr und mehr das Ruder übernommen haben.

Die Begriffe sprechen dabei für sich. Die Klassifizierung in „links“ und „rechts“ dürfte kein historischer Zufall sein.

Ich habe mal wieder die Google-KI gefragt: „ist in allen oder den meisten Kulturen und Sprachen „links“ eher negativ, „rechts“ im Sinne auch von „recht und gut“ eher positiv besetzt?

Antwort der Google-KI:

Ja, das ist in vielen Sprachen und Kulturen tatsächlich so . Die Bevorzugung von „rechts“ und die Abwertung von „links“ sind weltweit sehr weit verbreitet…In vielen Sprachen ist die Bedeutung für die Richtung „rechts“ eng mit positiven Eigenschaften wie Stärke, Wahrheit und dem Gesetz verbunden: 

Deutsch: Das Wort „rechts“ stammt vom althochdeutschen Wort „reht“ (gerade oder richtig) ab . Wörter wie „recht haben“ oder „Recht sprechen“ hängen direkt damit zusammen . 

Sprachfamilien: Auch in romanischen Sprachen wie Französisch (droit) oder Italienisch (diritto) bedeuten die Wörter für „rechts“ gleichzeitig „gerade“ oder „Recht“ . 

Die linke Seite: Steht für „schwach“ und „falsch“

Im Gegensatz dazu ist die linke Seite in vielen Kulturen negativ besetzt.

Deutsch: Wörter wie „linkisch“ (ungeschickt) oder das Verb „linken“ (jemanden betrügen) zeigen deutlich, dass „links“ oft für etwas Unehrliches oder Ungeschicktes steht . 

Latein: Das lateinische Wort für links ist „sinister“ . Daraus leitet sich im Englischen das Wort „sinister“ ab, was „unheilvoll“ oder „böse“ bedeutet . 

Andere Sprachen: Im Französischen bedeutet „gauche“ nicht nur links, sondern umgangssprachlich auch „ungeschickt“ oder „schief“.

Ist es also nicht so: wer sich engagiert für das Rechte und Gute einsetzt, wird vom unheilvollen Linken als Rechtsextremist, Staats- und Kirchenfeind verfolgt, verachtet, ausgesondert?

Die Menschen realisieren allerdings vermehrt, daß sie in einer derart „linken Kirche“ fehl am Platze sind. Das Gute und Rechte suchen sie hier zumeist vergeblich. So ist die Zahl der Kirchenaustritte mittlerweile auf 350.000 pro Jahr gestiegen. Nur noch 17,4 Millionen Menschen von 83,5 Millionen gehören in Deutschland den Gliedkirchen der EKD an, gerade mal jeder Fünfte.

Um diese Entwicklung rasant zu beschleunigen, hat die sogenannte „Evangelisch-Lutherische Kirche Hannovers“ neue zehn Gebote formuliert. Wobei geht es darin? Natürlich um den linken Kampf gegen Rechts. Zum Zustand dieser Institution siehe oben!

Das nächste Geschehen ist irgendwie so absurd und man fragt sich, ob es dabei nicht zugleich so typisch ist, daß man gar nicht weiß, ob man es für Fake-News oder was auch immer halten soll.

Da erschießt der 45-jährige Türke Fatih Khan G. in der Jugendhilfeeinrichtung in Stade sechs Menschen. In der Türkei wurde er bereits wegen mehrfacher schwerer Sexualdelikte gesucht. Nun stellt sich heraus: Er wurde zum Tatort gefahren von einer 65-jährigen Migrations-Aktivistin. Standesgemäß im Mercedes-Benz GLE Coupé mit fast 400 PS. In dieser Luxuskarosse verhalf die werte Dame dem 45-jährigen Türken auch zur Flucht.

Das nächste Detail ist vermutlich ebenso absurd und zugleich ebenso typisch für die totale Verkommenheit bestimmter Kreise: Die bundesweite Organisation, für welche die 65-jährige Fluchthelferin und damit wohl Tatbeteiligte als Familien- und Migrationsberaterin arbeitet – auch gegen sie wird mittlerweile wegen Mordes ermittelt, wird von der Bundesregierung über das Programm „Demokratie leben“ gefördert. Im vergangenen Jahr erhielt diese Organisation rund 900.000,- Euro. Kann man nun sagen, daß die Morde von Stade von der Regierung mitfinanziert wurden und die Regierung damit zum Mitmörder von Stade wurde?

Aber lassen wir uns von diesen Tatsachen nicht den Blick verstellen dafür, daß tatsächlich alle Gefahr in Deutschland selbstverständlich nur von „rechts“ kommt.

Daran gibt es auch nichts zu rütteln, wenn wir weiter hören, daß die genannte 65-jährige Fluchthelferin die Schwiegermutter der SPD-Landtagsabgeordneten Deniz Kurku ist.

Zum sechsfachen Mord dürfte es aktuellen Erkenntnissen zufolge keineswegs spontan gekommen sein. Denn der Mörder hatte die Mordwaffe offenbar eine Woche zuvor mit 21 Schuß Munition gekauft. Völlig falsch wäre es nun, pauschal alle Linken, Türken etc. zu verdächtigen und zu verurteilen. Pauschal und generell verdächtigt, verurteilt, stigmatisiert, als staatsfeindlich sowie extremistisch eingestuft werden dürfen nur die Rechten, insbesondere Mitglieder und Sympathisanten der AfD. Man muß sich ja auch vor Augen halten, wie viele gewalttätige Übergriffe und Morde im vergangenen Jahr auf deren Konto gegangen sind. Das „Tat“- bzw. Fluchtfahrzeug war 5 Wochen zuvor auf die 65-jährige Edeldame umgemeldet worden. Ob sie es gekauft hat oder aus dem Täterumfeld zur Ablenkung auf sie übertragen wurde, ist derzeit nicht bekannt.

Aber, wir halten noch einmal fest: alle Gefahr in Deutschland egal für wen droht nur von „rechts“ Wie wir an diesem Wochenende ganz aktuell in Erfurt sehen und uns oben geschilderte Sachverhalte eindrucksvoll vor Augen führen.

Beten wir also darum, daß der allmächtige Gott unseren Staat vor Feinden von innen und außen bewahrt und wir als Christen bis zum Tag der Entrückung in Ruhe und Frieden das Evangelium verkünden können.

 

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.
  2. Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt’s zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Lesen von Psalm 34

1 Ein Psalm Davids, da er seine Gebärde verstellte vor Abimelech, als der ihn von sich trieb und er wegging. 2 Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 3 Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, daß es die Elenden hören und sich freuen. 4 Preiset mit mir den Herrn und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen. 

5 Da ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. 

6 Welche auf ihn sehen, die werden erquickt, und ihr Angesicht wird nicht zu Schanden. 7 Da dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. 8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus. 9 Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut! 

10 Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. 11 Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

12 Kommt her, Kinder, höret mir zu; ich will euch die Furcht des Herrn lehren: 13 Wer ist, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte? 14 Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden. 15 Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.

16 Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien; 17 das Antlitz aber des Herrn steht wider die, so Böses tun, daß er ihr Gedächtnis ausrotte von der Erde. 18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr und errettet sie aus all ihrer Not. 19 Der Herr ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gemüt haben.

20 Der Gerechte muß viel leiden; aber der Herr hilft ihm aus dem allem. 21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß deren nicht eins zerbrochen wird. 22 Den Gottlosen wird das Unglück töten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben. 23 Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders beten,

  • für Frieden gegen alles Kriegsgeschrei dieser Tage. Der Herr möge alle Bemühungen, Europa in einen Krieg zu treiben, scheitern lassen.
  • Daß unser himmlischer Vater die Angriffe auf unsere Arbeit, die Evangelische Freikirche Riedlingen und das Netzwerk bibeltreuer Christen abwehrt und in reinen Segen verwandelt! Wir beten, daß er mit seinem starken Arm sichtbar und zeugnishaft eingreift und handelt!
  • Für die Ermutigung der Geschwister und insbesondere die, welche in leitender Verantwortung in christlichen Gemeinden und Werken stehen. Der Heilige Geist möge ihnen Durchblick und Kraft geben, das Böse zu erkennen und sich ihm zu verweigern!
  • Daß der allmächtige Gott uns allen durch seinen Heiligen Geist Erkenntnis, Mut und Kraft zum Aufbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit und Dummheit schenken und die Wiederkunft unseres Herrn Jesus und die Entrückung seiner Gemeinde mächtig beschleunigen möge!
  • Daß noch viele Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen – gerade auch von den Verantwortlichen in unserem Land.
  • Für die Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt (6.9.), Mecklenburg-Vorpommern und Berlin(20.9.).
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa sich Jesus Christus zuwenden.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker und Neuheiden verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel.
  • Für unsere christlichen Gemeinden, Pfarrer und Pastoren, die besonders von Satan angegriffen werden, wenn sie ihren Dienst in Treue zu Christus und seinem Wort tun wollen.
  • Für die Situation in und um die Ukraine sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Möge echte Liebe zum Frieden auf beiden Seiten wachsen und die Kriegstreiberei im Interesse zweifelhafter Kräfte ein Ende finden!
  • Für mehr politische Wahrhaftigkeit im Land
  • Für unseren Staat – unser Volk und Vaterland -, daß die Verantwortlichen ihrem Auftrag nachkommen, dem Wohl des Staatsvolks zu dienen, das Staatsgebiet zu schützen sowie unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu bewahren.
  • Für Medien, die ihrem journalistischen Auftrag einer neutralen faktenreichen Berichterstattung nachkommen, und nicht vorwiegend Regierungspropaganda verbreiten.
  • Daß sich zunehmend die Verantwortlichen wie auch die Geplagten dem Bösen in all seinen Ausprägungen in friedlicher Form widersetzen. Die Menschen müssen einfach nur aufhören, beim menschenverachtenden Bösen mitzumachen!
  • Beten wir, daß immer mehr Menschen bewußt wird: Wer mitmacht, macht sich mit schuldig!
  • Daß die Spaltung unserer Gesellschaft bis in Ehen, Familien und engste Freundeskreise hinein nicht weitergehen darf, sondern in der Liebe Christi überwunden werden kann
  • Für die Verantwortlichen in Politik, Kirchen, Medien, Sicherheitsdiensten, Polizei, Militär, Behörden, Bürgermeisterämtern etc., daß sie Recht und Gerechtigkeit zu tun wagen im Vertrauen auf den lebendigen Gott und tun, was getan werden muß! Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut! Insbesondere auch den Gerichten zu echter Rechtsprechung statt Rechtsbeugung und Rechtsbruch.
  • Daß der Herr den Mächten des Bösen so wenig wie möglich gelingen läßt und sie an ihrem Treiben hindert, soweit seine Pläne das noch zulassen!
  • Daß alle Schuldigen an den verschiedenen Formen des Unrechts auf allen Ebenen der Verantwortung bald der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden.
  • Daß Gott in unserem Volk Besonnenheit schenkt. Daß die Menschen sich nicht von Haß leiten lassen, sondern in liebevoller Weisheit das Nötige tun. Bürgerkrieg dient niemals dem Volk, sondern hilft nur den Mächtigen, ihre Macht zu festigen!
  • Daß bei aller verständlichen Empörung über die seit Jahren andauernde Politik keine Fremdenfeindlichkeit in unserem Volk aufkommt.
  • Daß der Tag der Entrückung bald kommt und wir bereit sind!

Im April 1521 stand Martin Luther vor dem Reichstag und dem Kaiser in Worms. Er war aufgefordert, seine Schriften zu widerrufen. Er wußte, daß ihm bei Weigerung der Tod drohte, trotz der Zusage des freien Geleits. In dieser Stunde größter Not und Bedrängnis betete er:

„Allmächtiger, ewiger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leuten die Mäuler auf! Wie klein und gering ist das Vertrauen der Menschen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teufel so gewaltig und geschäftig durch seine Apostel und Weltweisen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemeine Bahn und den weiten Weg zur Hölle zu, da die Gottlosen hingehören; und siehet nur allein bloß an, was prächtig und gewaltig, groß und mächtig ist und ein Ansehen hat. Wenn ich auch meine Augen dahin wenden soll, so ist’s mit mir aus, die Glocke ist schon gegossen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du mein Gott, stehe du mir bei, wider alle Welt Vernunft und Weisheit. Tue du es; du mußt es tun, du allein. Ist es doch nicht meine, sondern deine Sache. Hab ich doch für meine Person allhie nichts zu schaffen und mit diesen großen Herrn der Welt zu tun. Wollt ich doch auch wohl gute geruhige Tage haben und unverworren sein. Aber dein ist die Sach, Herr, die gerecht und ewig ist. Stehe mir bei, du treuer, ewiger Gott! Ich verlasse mich auf keinen Menschen. Es ist umsonst und vergebens, es hinket alles, was fleischlich ist und nach Fleisch schmeckt. Gott, o Gott! Hörest du nicht, mein Gott? Bist du tot? Nein, du kannst nicht sterben, du verbirgst dich allein. Hast du mich dazu erwählet? Ich frage dich, wie ich es denn gewiß weiß; ei, so walt es Gott! denn ich mein Lebenlang nie wider solche große Herrn gedacht zu sein, habe mir es auch nie vorgenommen. Ei, Gott, so stehe mir bei in dem Namen deines lieben Sohns Jesu Christi, der mein Schutz und Schirm sein soll, ja, meine feste Burg, durch Kraft und Stärkung deines Heiligen Geistes. Herr, wo bleibest du? Du, mein Gott, wo bist du? Komm, komm, ich bin bereit, auch mein Leben darum zu lassen, geduldig, wie ein Lämmlein. Denn gerecht ist die Sache und dein; so will ich mich von dir nicht absondern ewiglich. Das sei beschlossen in deinem Namen. Die Welt muß mich über mein Gewissen wohl ungezwungen lassen, und wenn sie noch voller Teufel wäre, und sollte mein Leib, der doch zuvor deiner Hände Werk und Geschöpf ist, darüber zu Grund und Boden, ja zu Trümmern gehen; dafür mir aber dein Wort und Geist gut ist. Und ist auch nur um den Leib zu tun; die Seele ist dein und gehört dir zu, und bleibet auch bei dir ewig,

Amen. Gott helf mir, Amen.“

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
  2. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen
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