21.2.2016 - Fünfzehnter Abend der Gebetsinitiative

Heute möchte ich zuerst wieder einmal darauf hinweisen: all unser Tun hat wenig bis keinen Wert, wenn nicht möglichst viele Menschen in Deutschland wieder umkehren zum lebendigen Gott. Es ist wohl keine Frage, daß die gegenwärtigen Ereignisse Gottes Gericht sind über die vielfache Gottlosigkeit unseres Volkes. Wenn wir nur gegen die äußeren Mißstände wie Zuwanderungswahnsinn, TTIP, Genderwahnsinn etc. anbeten und ankämpfen, dann wäre es ein ungeistliches Unterfangen. Denn dann würden wir damit nur dem verdienten Gericht Gottes widerstreben wollen, ohne die eigentliche Ursache anzuerkennen und uns unter sie zu beugen. Unsere erste Aufgabe muß deshalb in diesen Tagen sein, daß wir selbst nah beim Herrn bleiben und zweitens darum beten, daß viele Menschen in Deutschland von ihren falschen Weg umkehren zurück in die offenen Liebesarme Gottes. Was ich diesbezüglich erlebe, ist sehr zwiespältig. Es gibt da und dort Umkehr. Es sind viele Beter am Werk. Es kommen massenhaft bis zum heutigen Tag positive Rückmeldungen bei mir an. Viele beteiligen sich auch an dieser Gebetsinitiative. Auf der anderen Seite haben wir eine immense und kaum vorstellbare Verstockung und Verblendung. Dieser Tage rief mich eine Frau an, daß sie die Dummheit und Verblendung auch in den frommen Gemeinden nicht mehr ertragen könne. Solche hat sie in den letzten Monaten wohl reichlich besucht. Überall stößt sie auf ein erschreckendes Maß an Blauäugigkeit. Ich frage mich dabei ebenfalls: wer gehört da wirklich noch zu Jesus? Wer ist da tatsächlich noch vom Heiligen Geist geleitet? Der Heilige Geist gibt doch Weisheit und Erkenntnis. Kann jemand wirklich wiedergeboren sein, der sich vollkommen von Politik und Medien für dumm verkaufen läßt?

Heute hatte ich ein Telefonat mit einem Journalisten. Er rief mich an, weil er demnächst gerade darüber schreiben will: über die unerklärliche Rolle der Kirchen in der Zuwanderungsfrage. Tatsächlich stellen sich viele wenn nicht die meisten in Kirchen und Freikirchen auf die Seite der Muslime, und damit auf die Seite der Feinde des Evangeliums und der christlichen Gemeinde, und nicht auf die Seite ihrer verfolgten Glaubensgeschwister. Ich mußte ihm sagen: es ist in der Tat nur satanisch zu erklären, daß gerade in „christlichen“ Kreisen eine solche Verblendung herrscht. Alle logischen Erklärungsversuche reichen hier nicht aus. Die Nichtchristen sind doch derselben medialen Gehirnwäsche ausgesetzt wie die „Christen“. Aber ich erhalte Kritik seit 5 Monaten fast ausschließlich von sogenannten „Christen“. Den Weltmenschen ist in großen Teilen die Sache klar. Sie durchschauen in erfreulichem Maß die Täuschungen und Lügen. Und die sogenannten Christen glauben immer noch, daß Angela Merkel zum Wohl unseres Volkes handeln würde. Dabei wird man sie wohl eher als Deutschlands Staatsfeind Nummer 1 bezeichnen müssen. Es zeigt allerdings die Schärfe des Gerichtes Gottes, das sich unser Volk durch seine Gottlosigkeit auf den Hals gezogen hat: die vielleicht schlimmste Verräterin und Feindin unseres Volkes ausgerechnet als Kanzlerin und oberste Politikerin dieses Volkes! Das ist schon ein ziemlich brutales Gericht Gottes. Und wenn unser Volk nicht Buße tut, dann mögen die kommenden Jahre noch weit brutaler werden.

Beten wir, daß es dazu nicht kommen möge.

 

Wir beginnen wir üblich mit den Liedversen

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.
    Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt’s zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:

Angesichts der brutalen Schärfe des Gerichts Gottes können wir in der Tat nur singen und beten: „o Herr nimm gnädig uns in acht und steh uns an der Seiten“. Auch sonst können wir täglich Zuflucht nur suchen in der Gnade Gottes. In Zeiten des Gerichts gilt dies umso mehr. Gerade in diesen Zusammenhang gehört ja die „Gnade“. Wo kein berechtigtes und rechtskräftiges Urteil ergangen ist und eine berechtigte Strafe droht, da braucht es auch keine Gnade. Gnade ist ihrem Wesen nach ein unverdientes Verschontwerden vor dem Gericht. Wir müssen uns in diesen Tagen tief unter unsere Schuld beugen. Ich halte nicht viel von der stellvertretenden Buße, die seit Jahren von vielen so eifrig betrieben wird. Vor Gott steht ein jeder persönlich mit seiner Schuld. Das gilt im Prinzip auch für die Schuld unseres Volkes. Denn ein Volk ist eine Summe von Einzelpersonen. Und wir können nicht für die Schuld anderer Einzelpersonen Buße tun. Allerdings, und das zeigt Gottes Wort auch, daß Gott nicht so individualistisch denkt wie wir. Ein Volk ist nicht nur praktisch und politisch, sondern auch vor Gott ganz wirklich nicht nur eine Summe von Einzelpersonen, sondern ein Ganzes. In diesem Sinne dürfen wir, wie auch etwa Daniel es getan hat, die Sünden unseres Volkes bekennen und Gott um Gnade bitten. Wir sollten uns allerdings hüten, daraus nun Lehren zu entfalten, was genau dieses Gebet an konkreten Folgen für unser Volk hat. Denn genau das hängt nun eben nicht nur an unserem Gebet um Gottes Gnade und Barmherzigkeit, sondern an der Umkehr des Volkes insgesamt. Und wenn diese ausbleibt, dann helfen all unsere Gebete um Gnade im Zweifel sehr wenig. Ich kann dieses komplexe Thema hier nur in kurzen Sätzen andeuten.

Aber wichtig ist: wir kommen in diesen Tagen vor Gott als solche, die seine Gnade erflehen. Das Gericht Gottes erfolgt zurecht. Viele schauen dabei vor allem auf die Abtreibung. Das wird sicher ein wichtiger Punkt sein. Andere schauen auf die Greuel des 3.Reiches. Das wird sicher ebenfalls ein Punkt sein. Wenngleich unser Volk hierfür wohl schon viel gelitten hat. Aber Israel ist und bleibt Gottes Augapfel. Und es ist ein brandgefährliches Unterfangen, sich an demselben zu vergreifen. Ich persönlich denke noch viel mehr an das Erbe der Reformation, das unser Volk aufs Schändlichste verraten hat. Was hat Gott gerade unserem Volk geschenkt durch Martin Luther und die anderen Refomatoren. Von Deutschland ging eine große Erweckung aus. Und breite Ströme des Segens haben sich auch in den nachfolgenden Jahrhunderten aus verschiedenen bibeltreuen Strömungen Deutschlands ergossen. Gewiß nicht nur von Deutschland. Aber eben doch auch in ganz besonderem Maße von Deutschland. Und wie wurden diese Ströme des Segens dann durch die „deutsche Theologie“, so heißt die Bibelkritik vielfach im Ausland, seit mehr als einem Jahrhundert von der Quelle abgeschnitten. Das Vertrauen in Gottes Wort wurde systematisch von denen zerstört, die gerade dieses Vertrauen hätten lehren und vorleben sollen. So begann es an den staatlichen Fakultäten. Und so hat es heute fast alle christlichen Ausbildungsstätten erreicht und geistlich zerstört, von ganz ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, für die man in ganz Deutschland wahrscheinlich nicht einmal mehr die Finger einer Hand benötigt.

Angesichts dieser unermeßlichen Schuld können wir wirklich nur Gottes Gnade erflehen. Aber auch eine Rückkehr der sogenannten Christenheit und ihrer Ausbildungsstätten und Gemeinden und Pastoren und Ältesten zum lebendigen Vertrauen auf Gottes Wort bitten. Gott möge uns dabei an der Seite stehen. Nur er kann es vollbringen.

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

  • Wir wollen weiter beten für die Christen in den Flüchtlingslagern der Vereinten Nationen, auf der Flucht hierher nach Deutschland und in den Zuwandererunterkünften.
  • Wir wollen ganz intensiv auch dafür beten, daß sie endlich eine getrennte Unterbringung erhalten. Ich denke da auch an eine Schwester, die ein Hoffnungshaus hat, indem sie gezielt Christen aufnehmen möchte. Daß die Behörden sich doch da nicht länger querstellen.
  • Wir wollen weiter für die Christenheit hier in Deutschland beten. Wir beten um eine breite Umkehr und Rückkehr weg von der Mißachtung hin zur Beachtung der Gebote Gottes.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur. Beten wir, daß sie aus dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel.
  • Beten wir, daß überhaupt wieder ein grundlegendes Vertrauen in das Wort Gottes entsteht. Es ist ein so zuverlässiger Grund. Ein solches Wort der Wahrheit und des Trostes. Aber das Vertrauen dazu wurde gerade von Kirchen und Freikirchen massivst zerstört. Überall geistert der Irrglaube von massiven Bibelfälschungen durch die Lande. Kaum ist noch tiefes Vertrauen zum Wort Gottes da.
  • Beten wir ganz konsequent für die Landtagswahlen am 13.3.2016. Beten wir, daß Gott Menschen in die Verantwortung ruft, die sich ihrer Verantwortung vor ihm, dem lebendigen Gott, bewußt sind. Und daß die Wähler sich durch die mediale Hetze nicht täuschen lassen.
  • Daß es nicht zu Wahlfälschungen kommt, sondern möglichst in jedem Wahllokal Wahlbeobachter sind, die darauf achten!
  • Beten wir, daß diejenigen möglichst viele Stimmen bekommen, die überzeugend gegen den Zuwanderungswahnsinn, gegen TTIP, gegen Gender, gegen Frühsexualisierung unserer Kinder, gegen einen EU-Beitritt der Türkei und gegen Abtreibung sind!
  • Beten wir, daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
  • Weiter wollen wir beten, daß die Polizisten und Beamten und andere, für die Sicherheit, für Recht und Ordnung in Deutschland Verantwortlichen, sich auf ihre Pflichten besinnen und rechtswidrige Befehle und Anordnungen verweigern. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut!
  • Und daß unser Volk endlich auf die Beine kommt. Eine Regierung kann nichts, was das Volk nicht mit sich machen läßt. Wenn wieder eine echte Gottesfurcht in unserem Volk wäre, dann würde die Menschenfurcht weichen. Beten wir um echte und verbreitete Gottesfurcht.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
    4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

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