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Beleidigter Michael Diener schlägt „selbstkritisch“ um sich

Einen vermutlich ungewollt tiefen Einblick in sein Denken und seine Person gibt Michael Diener mit seinem letzten Bericht vor der Mitgliederversammlung des Gnadauer Verbands vergangene Woche.

Kritik an sich weist Diener energisch zurück. Er sei kein „trojanisches Pferd“ oder „falscher Fuffzger“. Er habe in seiner Amtszeit immer wieder konservative Positionen vertreten (https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/diener-sachsen-war-entscheidend-fuer-verzicht-auf-erneute-kandidatur-111947.html ). Das ist ein interessantes Argument. Erstens wird kaum jemand bestreiten, daß Diener „immer wieder“ Richtiges gesagt und auch mal Sinnvolles getan haben wird. Ich habe mich aber zweitens gefragt, wie sich eine derartige Aussage, wie sie Diener über sich selbst macht, in einem Arbeitszeugnis ausmachen würde: „Er hat immer wieder etwas richtig gemacht“.

Zunächst übt sich Diener dann in der für „fromme“ Bibelkritiker und Verwüster des guten biblischen Wegs typischen Vernebelungstaktik. Das müssen solche Leute notwendigerweise tun, um ihr wahres Gesicht zu verbergen und ihre bibelkritischen Konturen zu verwischen. Er spielt die Begriffe „pietistisch“ und „konservativ“ gegeneinander aus, nennt sich selbst „pietistisch“ aber nicht „konservativ“, weil letzter Begriff angeblich zu „unbestimmt“ sei. Was allerdings für den Begriff „pietistisch“ noch weit mehr gelten dürfte! Und wirft dann ganz demütig seinen Kritikern „fehlende Differenzierung“ und „ungeistliches Schwarz-Weiß-Denken“ vor.

Dann teilt er mit heftigen Schlägen gegen die aus, die seine edlen Absichten im Reich Gottes nicht zu schätzen wußten. Er habe „immer wieder auf in die hässliche Fratze des geistlichen Hochmuts, der Gesetzlichkeit, des Richtgeistes geschaut“. Er selbst sei barmherziger und pluraler geworden – was mit vorstehenden Aussagen hinlänglich bewiesen sein dürfte! – „weil ich seitdem eine verstärkte Ahnung davon habe, wie Jesusnachfolge nicht aussieht“. Nein, pluraler ist Diener ganz gewiß nicht geworden und noch viel weniger barmherzig. Bibelkritisch einseitig dürfte es schon eher auf den Punkt bringen. Denn wer seine bibelkritische Sichtweise nicht teilt, hat in der Jesusnachfolge keinen Platz! So „barmherzig und plural“ ist Diener wirklich! In Wahrheit ist er nicht mal ansatzweise tolerant gegenüber bibeltreuen Christen!

Sein Anliegen sei es gewesen, meint er weinerlich sich zugleich selbst überhöhend, Brücken zu bauen. Allerdings „wo Pluralität an der eigenen Nasenspitze endet, wo alles Fremde immer gleich beurteilt und schubladisiert werden muss, wo man die ganze geistliche Wahrheit schon gebunkert hat, wo das Reich Gottes nicht größer ist als die eigene Sichtweise, da braucht es keine Brücken“. So! Jetzt wißt Ihr, was von Euch zu halten ist, Ihr engstirnigen, verbunkerten Schubladisierer, die Ihr nicht über Michael Dieners Brücken gehen wolltet!

Wobei Diener vielleicht sich selbst, ganz gewiß aber die andern bezüglich des Sinns von Brücken täuscht. Brücken dienen dazu, Verbindungen herzustellen. Soll aber in der christlichen Verkündigung und in der christlichen Gemeinde Irrlehre mit der Wahrheit, der Irrweg mit dem Weg zum Leben verbunden werden? Oder gilt hier möglicherweise doch eher Gottes Wort, das in Psalm 1 sagt: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen“? Dieners Brücken finde ich da nicht!

Aber nur an so uneinsichtigen Gestalten wie mir, die sich nicht mit den Gottlosen und der Irrlehre durch Dieners Brücken verbinden lassen wollen, ist Diener nach eigener Aussage gescheitert. Offenbar gibt es solche uneinsichtigen Gestalten wie mich in Gnadau auch.: „Daran, aber auch nur daran bin ich gescheitert“! Sonst hat Diener nach eigener Aussage offenbar alles richtig gemacht! Nur an der  uneinsichtigen Bunkermentalität ewiggestriger Schubladisierer ist Diener gescheitert, „nur daran“!!!

Wer meint, damit habe Diener genug gegen die Bibeltreuen im Lande ausgeteilt, getreten und geschlagen, irrt sich gewaltig. Ulrich Parzany scheint durch dessen Widerspruch zu einer Art Hauptfeind für Diener geworden zu sein. Die „Saat“ von Parzanys Netzwerk Bibel und Bekenntnis sei aufgegangen - wir denken sofort an den todbringenden Taumellolch im Gleichnis Jesu. „Im Kampf um die Wahrheit werden Scheidungen und Zerbruch, Polarisation und – für mich – Ablenkung von unserem eigentlichen Auftrag und unserem guten, gemeinsamen Weg in Kauf genommen“. Diener erinnert mich immer wieder ganz erschreckend an Frau Merkel. Auch sie beklagt sich ständig, daß ihr „guter Weg“, den sie in rechtsbeugendem Starrsinn gegen jeden Sinn und Verstand anderen aufzwingen will, von den übrigen Völkern Europas nicht als „gemeinsamer Weg“ akzeptiert wird. Das sind deshalb die Bösen, die „Scheidung und Zerbruch, Polarisationen“ verursachen. Daß das eigene starrsinnige Festhalten am Weg des Bösen, der schnurgerade ins Verderben führt, die Spaltungen und Polarisationen hervorrufen könnte, kommt solchen Leuten offenbar nicht ansatzweise in den Sinn!

Dann muß Diener noch in ganz schäbiger Weise, die sein eigenes Format als Mini-Persönlichkeit ganz erschreckend veranschaulicht, das Werk von Ulrich Parzany kleinreden. Seine „Strahlkraft“ sei „sehr limitiert“. Trotz jahrelanger intensiver Werbearbeit etc. etc. etc. habe es nur etwas über 2500 Mitglieder und etwas mehr als 30 Gemeinden. Angesichts von 1,2 Millionen Evangelikalen seien deshalb offensichtlich über 99% der Evangelikalen von Parzanys Netzwerk nicht überzeugt.

Lieber Michael Diener, Sie offenbaren sich hier in einer Schäbigkeit, die ich nicht weiter bewerten muß. Das tun Sie mit Ihren Worten selbst! Und Ihre Worte sind dazu unwahr. Sie haben dabei nämlich sehr großzügig die 40 Werke übersehen, die zusätzlich zu 2500 Einzelpersonen und 30 Gemeinden mit dem Netzwerk verbunden sind bzw. dessen Arbeit unterstützen. Und das sind immerhin Werke wie der Gemeindehilfsbund, die Sächsische Bekenntnisinitiative, Evangelium 21 etc.. Wenn wir die 30 Gemeinden und die 40 sonstigen Werke des Netzwerks Bibel und Bekenntnis zusammenzählen, kommen wir auf 70. Gnadau kommt, wenn ich richtig gezählt habe, auf 76. Gnadau gibt es seit 122 Jahren, das Netzwerk Bibel und Bekenntnis seit 4 Jahren. Sie sind dabei, das 122jährige Erbe Gnadaus zu vernichten. Ulrich Parzany ist in der Gnade Gottes dabei, aus den Trümmern, die Sie hinterlassen, etwas Neues zu sammeln und zu bauen!

Lieber Michael Diener, ob Ulrich Parnzanys Netzwerk Bibel und Bekenntnis oder Ihre Person und Ihr Wirken mehr „Strahlkraft“ in der echten evangelikalen Welt hat, das dürfte eine ganz spannende Frage sein. So hoch sollte man sich selbst gegenüber anderen aufs Roß nicht setzen! Wenn ich dann lese, daß Sie als weiteren und zukünftigen Weg Gnadaus unter anderem beschreiben „selbstkritisch“, dann weiß ich angesichts solch selbstkritikloser Arroganz nicht, ob ich einen Lach-, Heul- oder Schreikrampf bekommen soll.

Wir brauchen Versöhnung, Einheit und Frieden in Deutschland

Was wir seit der Wahl von Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens in Deutschland erleben, ist eine Welle linken Hasses und linker Gewalt gegen alles, was sich linken Gesinnungsterror nicht beugen will. Ausgelöst bzw. zumindest mächtig unterstützt wurde diese Hasswelle von keiner geringeren als Bundeskanzlerin Angela Merkel. Indem sie das Ergebnis einer demokratischen Abstimmung als „unverzeihlich“ nannte, das sofort rückgängig gemacht werden müsse, brachte sie ihre abgrundtiefe Verachtung für eine Demokratie zum Ausdruck, die nicht ihren Zielen dient.

Es ist seit Jahren mein zunehmender Eindruck, daß es zur Strategie der satanisch gesteuerten Hintergrundeliten gehört, die Völker und Gesellschaften nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt zu spalten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. In Deutschland ist ihnen das dank Merkel und Co. besonders dramatisch gelungen.

Unser Anliegen, Bemühen und Gebet muß sein, dem soweit wie möglich entgegenzuwirken. Die Wahrheit darf nicht unterdrückt und vernebelt werden, wie es in Politik, Medien und Kirchen geschieht. Es ist aber wichtig, den Andersdenkenden zu achten und zu lieben, auch wenn wir seine Meinung und sein Tun für katastrophal halten. Das ist echte Toleranz. Diese echte Toleranz für Andersdenkende wurde durch linke Hetze in Politik, Medien und Kirchen in unserem Land fast gänzlich ausgerottet. Wer „gegen rechts“ hetzt und Haß sät, ist ein „guter Mensch“, das Lob weiter Teile in Politik, Medien und Kirchen ist ihm gewiß. Wer die Folgen linker Politik kritisiert, ist dagegen ein „Nazi“ und „Feind der Demokratie“, dem der totale Kampf angesagt werden muß.

In dieses schwarz-weiß-Denken dürfen wir uns nicht hineinziehen lassen. Insbesondere auch nicht in unseren Herzen! Beten wir, daß unser Volk in Wahrheit, Einheit und Frieden wieder zusammenfindet und ebenso die Völker Europas und der Welt untereinander. Merkel und Co. haben ja nicht nur die Gesellschaft in Deutschland abgrundtief gespalten, Haß und Verachtung gesät. Sie haben auch die Völker Europas gegeneinander aufgebracht. Der Brexit ist wohl eine Folge davon. Echte Völkerverständigung funktioniert nicht, indem eine ziemlich sicher fremdgesteuerte Frau dem Rest Europas ihren Willen als „gemeinsamen Weg“ aufzuzwingen sucht, sondern indem sich die Völker Europas als unabhängige und selbstbewußte Nationen auf Augenhöhe begegnen.

Das möge der Herr gegen allen linken Gesinnungsterror wieder schenken und uns dazu gebrauchen! Denn in sich zerrissene und gegeneinander aufgehetzte Gesellschaften und Völker sind  eine leichte Beute für die Hintergrundeliten. Völker aber, die in innerer Einigkeit stark und unabhängig sind, werden ihren bösen Machenschaften mit Gottes Hilfe trotzen.

Ohne Gottes Hilfe werden die Völker das aber nicht vermögen!

Ein Plädoyer für die nachhaltige und klimafreundliche Familie

Es gibt nichts nachhaltigeres und klimafreundlicheres als die gute alte Familie nach christlichem Vorbild. So, wie sie bis weit in die 1990er Jahre weithin der Normalfall gewesen sein dürfte, zumindest im ländlichen Bereich. Ein Elternteil, in der Regel der Vater, geht arbeiten und verdient dank eines ordentlichen Lohnniveaus so viel, daß er davon auch eine 5-köpfige Familie ernähren kann.

Die Familie wohnt in einem netten Einfamilienhäuschen mit einem Garten drumrum, der den Kindern Platz zum Spielen bietet. Auf der Obstwiese können die Kinder toben. Auch im Blumen- und Gemüseland lernen sie von klein auf die Natur kennen und schätzen. Von den Beersträuchern gehen die Früchte direkt in den Mund und Mama bleibt immer noch genug zum Einkochen von Marmelade, Kompott und Saft. Es hat Platz für gackernde Hühner, die munter Eier legen und vielleicht auch für ein paar Karnickel. Um Themen wie Legebatterien, Boden- oder Freilandhaltung und biologische Gütesiegel muß sich hier niemand Sorgen machen. Und gelegentlich kommt zum frischen Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten auch Fleisch aus „regionalem Anbau“ auf den Tisch. Lange Transportwege und aufwendige Plastikverpackungen entfallen!

Es entfällt auch der allmorgendliche Streß, die Kinder rechtzeitig fertig für Kita und Kindergarten zu bekommen. Es entfällt die Fahrt im SUV dorthin, wie auch die Fahrt der Mutter zum Arbeitsplatz, die Fahrt der Kitabetreuerin zum Arbeitsplatz – denn auch die kümmert sich zuhause um ihre eigenen Kinder und nicht um fremde! Und es entfällt die Fahrt der Putzfrau zur Familie, denn die putzt selbst. Ein ökologischer Traum wird wahr!

Aber es gibt Feinde, die dieser Idylle seit Jahrzehnten mehr und mehr den Garaus gemacht haben. Linke und grüne Ideologen, die es Menschen nicht gönnen, in derartiger Idylle groß zu werden, weil das ihrem politischen Klassenkampf nicht dient. Und natürlich Feinde in Politik und Wirtschaft. Denn eine derartige Familie nach christlichem Vorbild dient zwar den Menschen und dem Erhalt der Umwelt. Aber sie steuert wesentlich weniger zur Steigerung des Bruttosozialprodukts, der unternehmerischen Gewinnmaximierung und der Steuereinnahmen bei. Also mußte sie zerstört werden, die nachhaltige und klimafreundliche Familienidylle nach christlichem Vorbild.

Stattdessen herrscht heute Hetze von dem Augenblick an, wenn frühmorgens der Wecker klingelt. Alles muß ruckzuck erledigt werden, denn Vater und Mutter müssen frühzeitig auf der Arbeit sein und vorher die Kinder wo auch immer abgegeben haben. Beide schuften heute für das Geld, das Papa früher allein verdient hat. Wehe, ein Kind wird krank oder die Erzieherinnen in Kita und Kindergarten streiken! Dann herrscht Land unter! Zahllose Autos fahren hin und her und her und hin zur Krisenbewältigung und Begrenzung des Chaos, das linksgrüne Ideologen angerichtet haben. Handys laufen heiß für nötige Terminabsprachen und zur Koordination wesentlicher Tätigkeiten. Abends fällt die Familie erschöpft vors Glotzophon oder sackt vor dem Computer in sich zusammen, während sie früher im Garten unterm Quittenstrauch saß und Brettspiele machte. Aber auch das Mühlespiel von damals, in einfachster Form selbst auf Karton gemalt und mit weißen und schwarzen Knöpfen bestückt, steigerte nicht das Bruttosozialprodukt. Es hielt im Zweifel eine Generation lang oder mehr, und wurde nicht wie ein modernes Smartphone nach zwei Jahren bei Abschluß eines neuen Vertrags entsorgt. Aber dafür waren in dem Brettspiel natürlich viel mehr seltene Erden und sonstige knappe und wertvolle Rohstoffe verbaut, wie in einem modernen Smartphone!

Deshalb mußte diese nachhaltige und familienfreundliche Familie nach christlichem Vorbild aufs entschiedenste bekämpft werden. Grüne denken schon darüber nach, Einfamilienhäuser am besten ganz zu verbieten. Hühner raus aus den Lagebatterien, aber Menschen rein in Wohnbatterien! Das ist die „heile nachhaltige“ Welt grünroter Ideologen. Gott bewahre!

FFF und Professor Jung vom Bibelseminar Bonn

Das Bibelseminar Bonn hat bisher meines Wissens einen guten Ruf in der bibeltreuen Welt. Um so verwunderter war ich bei der Lektüre des idea-spektrum-Beitrags (15.1.2020) „Was die Fridays-for-Future-Bewegung Christen zu sagen hat“. Der Beitrag ist aus der Feder von Prof. Friedhelm Jung, Dekan am Bibelseminar Bonn.

Wer nun einen tiefsinnigen und geistlich durchdachten Beitrag erwartet, wird herb enttäuscht. Beeindruckt von der öffentlichen Präsenz von Greta Thunberg und den Zahlen der fff-Bewegung meint Friedhelm Jung, hier so etwas wie einen Seismographen zu erkennen: „Sie spüren intuitiv, dass unser Planet vor dem Kollaps steht, weil mit unserem Lebensstil etwas nicht stimmt und viele Menschen … auf grenzenlosen Konsum setzen und keinen Gedanken an Nachhaltigkeit verschwenden“.

Daß sowohl das Phänomen Greta Thunberg wie auch die ganze fff-Bewegung ein von den Hintergrundeliten inszenierter Hype ist, um die Menschheit vor sich her zu treiben und finanziell auszuquetschen wie eine Zitrone, scheint Herrn Jung nicht in den Sinn zu kommen. Wer nur ein winziges bißchen die Geschichte und Hintergründe von Greta Thunberg und den fff-Kids anschaut, dem muß doch klar sein, was hier läuft! Ob so viel professoraler Naivität krieg ich den Mund vor Staunen kaum noch zu!

Ich bestreite außerdem mit allergrößtem Nachdruck, daß es vor allem „viele Menschen“ sind, die auf Konsum setzen. Ist es nicht vielmehr so, daß wir von Politik und Wirtschaft um des Wirtschaftswachstum und möglichst hoher Steueraufkommen willen auf Teufel komm raus in einen völlig unnötigen Konsum gezwungen werden? Echte Nachhaltigkeit kann eigentlich nur die Politik zusammen mit der Wirtschaft erreichen, indem z.B. endlich langlebige Produkte auf den Markt kommen. Das Gegenteil ist aber doch der Fall! Was haben etwa der Kampf gegen den Verbrennungsmotor, bei dem massenhaft hervorragende und funktionstüchtige Autos aus dem Verkehr gezogen und durch neue ersetzt werden müssen, oder die von der Politik verordneten irrsinnigen Maßnahmen bezüglich Gebäuderenovationen etc. etc. etc. mit Nachhaltigkeit zu tun? Oder der von der EU verordnete Biosprit-Anteil? Wenn wir bei all diesen Maßnahmen eine Gesamtenergiebilanz erstellen, werden wir vermutlich nahezu ausnahmslos feststellen, daß sie alle massiv der Umwelt schaden und vor allem den Zweck haben, den Menschen möglichst viel Geld aus der Tasche zu pressen.

Dasselbe gilt für die von Herrn Jung beklagten Plastikabfälle, die im Meer landen. Nicht der Konsument verpackt die Ware in Plastik. Das macht die Industrie. Und die Politik schweigt. Dabei ist das Thema Plastik doch uralt. „Jute statt Plastik“ war doch schon das große Motto vor 40 Jahren (https://www.deutschlandfunk.de/40-jahre-kampagne-jute-statt-plastik-bewusstsein-fuer.697.de.html?dram:article_id=414208). Aber die Politik hat dann das Thema für Jahrzehnte wieder komplett links liegenlassen und die Industrie weiter massenhaft Plastikmüll produziert. Das 3l-Auto war schon in den 1970er Jahren meines Wissens greifbar nahe aber ebensowenig politisch wirklich gewollt und durchgesetzt wie eine konsequente Vermeidung von Plastikmüll. Schließlich verdient der Staat an einem 6l-Auto erheblich mehr Spritsteuern als an einem 3l-Auto! Diesen Zusammenhang schon mal bedacht, Herr Jung?

Und dann kommt Herr Jung auch noch mit den weggeworfenen Lebensmitteln! Es wäre wichtig zu sehen, wieviel davon auf die Privathaushalte entfallen und wieviel auf Geschäfte und Gastronomie! Und wieviel von dieser Entsorgung noch verzehrbarer Lebensmittel durch Hygienevorschriften erzwungen werden? Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum ist doch in vielen Fällen exakt dazu da, um den Handel wie auch den Konsumenten zum unnötig schnellen Verbrauch oder Aussortieren und Wegschmeißen von Lebensmitteln zu veranlassen, die zum Teil noch Wochen, Monate und sogar Jahre genießbar sind!

Daß Herr Jung dann auch noch ins Märchenlied vom menschengemachten Klimawandel einstimmt, kann einen nicht mehr wundern. Glaubt der Mann denn alles, was ihm von Politik und Medien erzählt wird? In der gleichgeschalteten und offenbar von eigenem kritischem Denken befreiten Logik des Herrn Jung ist dann auch vor allem der Fleischkonsum für die Abholzung von großen Waldgebieten verantwortlich. Daß längst massenhaft Agrarfläche benötigt wird zur Gewinnung von Biosprit und für Biomasse zur Befüllung von Biogasanlagen, hat er offenbar noch nicht mitbekommen! Statt sich selbst umfassend und kritisch zu informieren, schwatzt der Herr Professor lieber nach, was andere ihm vorgekaut haben. Entsetzlich!

Laßt uns darum beten, daß Herr Professor Jung und mit ihm das Bibelseminar Bonn in Zukunft wieder mehr vom Geist des Herrn und weniger vom Geist der Zeit geleitet werden! Denn schließlich werden die Leute vom Bibelseminar Bonn in vielen bibeltreuen Gemeinden zu Predigtdiensten eingeladen bzw. bekommen Pastoren und Prediger, die dort ausgebildet wurden. Wenn die nun solchen Unsinn erzählen, dann werden massenhaft fromme Christenmenschen denken: wenn nicht nur Politik und Medien das erzählen, sondern auch die Prediger vom Bibelseminar Bonn, dann muß das ja wohl wahr sein.

Gott behüte uns davor!

Michael Diener: Der Spalter geht - Gnadaus Niedergang bleibt!

Schon Anfang des Jahres sickerte es durch: Michael Diener wird nach einer unsäglichen Amtszeit nun doch endlich das Handtuch werfen. Eine Nachricht, die isoliert betrachtet, ein Grund zum Aufatmen in der frommen Welt wäre. Leider ist dem ganz und gar nicht so.

Wie auch Leserbriefe dazu in idea-spektrum deutlich machen: nicht Diener ist das Problem! Daß es Leute wie ihn gibt, die Gottes Wort nach Belieben verdrehen und dem Zeitgeist anpassen, ist keine Neuigkeit. Die gab es immer und wird es immer geben, bis der Herr wiederkommt. Daß sich solche Leute als Fromme tarnen, ist auch keine Neuigkeit. Seit jeher gehört es zur Strategie Satans, sich als Engel des Lichts auszugeben. Dazu paßt, daß Diener sich selbst stets als „Brückenbauer“ pries, in Wahrheit die evangelikale Welt als Gnadauer Präses und Vorsitzender der Deutschen evangelischen Allianz spaltete, wie wohl keiner zuvor. Vorzugeben, das Gegenteil dessen zu sein, was man in Wahrheit ist, gehört ebenso zu den Strategien der Finsternis. Aber all das ist nicht das eigentliche Problem.

Das eigentliche Problem ist, daß man schon lange wissen konnte, wer Michael Diener wirklich ist und wie unbiblisch er denkt! Daß er trotzdem sowohl Gnadauer Präses wie auch Allianzvorsitzender werden konnte, ist der Skandal. Der weit größere Skandal ist, daß er trotz einer unsäglichen und bibelkritischen Äußerung nach der anderen so lange im Amt bleiben konnte. Und ein absolutes geistliches Armutszeugnis ist, daß er in Gnadau sogar dann noch als Präses akzeptiert war, als er aufgrund mangelnder Akzeptanz in der Allianz schon hatte gehen müssen. Dabei war doch Gnadau einst der Kern der Frommen und Bibeltreuen in Deutschland!

Wie tief müssen die in Gnadau versammelten Werke geistlich gesunken sein, wenn ihre Vertreter im Gnadauer Vorstand einen Wolf im Schafspelz wie Michael Diener bis zuletzt ihr Vertrauen ausgesprochen und sich eine weitere Amtszeit von ihm als ihrem Präses gewünscht haben? Stinkt der Fisch wirklich immer vom Kopf? Oder stinkt er in Gnadaus angeschlossenen Werken längst von der Basis her?

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Wenn doch nur meine Gemeinde es endlich sehen würden, das hier großes Unrecht passiert. Statt dessen...

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