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Zeugnis über Gottes Großzügigkeit und wie ER uns versorgt

gottes grosszuegigkeit

Liebe Frau Tscharntke,

seit Januar 2018 war ich in meiner damaligen Gemeinde vereinsamt im Glauben. Immer wieder führte ich Gespräche mit dem Gemeindeleiter darüber (unser Prediger hatte die Gemeinde eineinhalb Jahre vorher verlassen), was in unserer Gemeinde schief läuft und auch über die Gefahren, die auf Gemeinden einströmen. Mein Mann war auch dabei und wir gingen irgendwann zu den Ältesten mit Broschüren vom Samenkornverlag über verschiedene Themen. Wir baten die Ältesten, diese Broschüren zu lesen, um zu wissen, weswegen wir in der heutigen Zeit wachsam sein müssen auch in unserer Gemeinde.

Die Broschüre mit der Predigt Ihres Mannes wurde sofort vom Gemeindeleiter verrissen und diese seine Meinung an alle Ältesten geschickt. Die Broschüren wurden außer von Einem nicht mehr gelesen.

Das war ca. im Sommer 2018. Ich wusste nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Ich zweifelte auch an mir. Dann las ich die Internetadresse auf der Broschüre mit der Predigt Ihres Mannes und ging ich aus lauter Verzweiflung und Einsamkeit auf die Seite Ihrer Gemeinde. Dort fand ich die Möglichkeit über Sie, mit bibeltreuen Christen in meinem Gebiet, in Kontakt zu kommen. Ich dachte, vielleicht finde ich auch eine andere Gemeinde über so einen Kontakt. Und so wandte ich mich an Sie und fragte an, ob es hier Geschwister gab, die auch auf der Suche waren nach Gleichgesinnten. Leider stellte sich zunächst heraus, dass sich von hier bisher noch niemand an Sie gewandt hatte.

So dachten mein Mann und ich im Spätsommer, wir versuchen es in einer anderen Gemeinde in derselben Stadt – eine Baptistengemeinde. In einer Predigt wurde dort erwähnt, dass demnächst eine Taufe ansteht und dass, wer sich taufen lassen möchte, sich an den Pfarrer wenden möge. Ich wurde sofort hellwach, denn mir wurde vor vielen Jahren schon einmal ausgeredet, mich taufen zu lassen, weil ich Kindertaufe hatte. Nun wusste ich, dass ich mich melden würde. Ich machte also einen Termin mit dem Pfarrer der Gemeinde und erklärte mein Anliegen.

Im Zuge dessen, dass wir noch Mitglieder in der anderen Gemeinde waren, musste geklärt werden, ob das Einverständnis besteht zu dieser Taufe. So erfuhr ich, dass eine Erwachsenentaufe in der alten Gemeinde nicht mög­lich wäre, weil ich als Kind getauft war. Die Gemeinde erklärte ihr Einverständnis. Und so begann ich das Taufseminar und am 16.12.2018 wurde ich in der Baptistengemeinde getauft. Es war ein wunderbares Erlebnis und ich bin froh, nun endlich diesen Gehorsams-schritt getan zu haben.

Im Dezember dann schrieben Sie mir, dass eine Frau aus meiner Gegend sich bei Ihnen gemeldet hatte und ob Sie meine Mailadresse weiter geben dürften. Ich sagte sofort zu. Es sollte aber noch ein wenig dauern, bis sich die Frau bei mir meldete. Im Januar war es dann so weit. Wir machten ein Treffen in einem Café aus und erlebten einen guten Aus-tausch unserer Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gemacht hatten. Wir merkten relativ schnell, dass wir in Vielem übereinstimmten auch was Interessen betrifft und andere Auffassungen. Endlich war ich nicht mehr allein!

Irgendwann fragte ich, ob wir eine Gebetsgemeinschaft machen wollen. Da meine neue Schwester im Glauben noch ganztags arbeiten muss, bat sie darum, es 14-tägig zu ma­chen. So begannen wir ca. Ende März mit unseren Treffen zum Beten.

Wir merkten sofort, dass es eine gesegnete Zeit ist und erlebten auch Gebetserhörungen. Z.B. kommt Karin jetzt mit in die Baptistengemeinde, und sie ist froh, dort das Evangelium zu hören und nicht irgendwelche politischen Botschaften. Sie hatte dies leider mehrfach zuvor erlebt. Deshalb war sie schon den ganzen Winter nicht mehr zum Gottesdienst.

Jetzt haben wir Anfang Mai und die Leute in der Gemeinde haben uns schon zum zweiten Mal gefragt, ob wir uns schon lange kennen oder ob wir gar verwandt wären. Wir wirkten so vertraut miteinander. Wir lächeln uns dann an und sagen, dass wir uns erst seit Januar kennen.

Wir danken Ihnen Frau Tscharntke für Ihren Dienst. Gott segne Sie und Ihre Gemeinde.

Gott hat uns durch diesen Dienst mit unserer Beziehung wirklich reich beschenkt. Wir sind Geschwister im Glauben und wir tauschen uns aus, beten füreinander und für die Welt. Wir erleben jetzt, dass es doch richtig war, was wir gemerkt haben. Gott hat uns geführt und gestärkt auf unserem Weg.

Wir sind dankbar und loben unseren großzügigen HERRN JESUS.
Amen

05. Mai 2019 Birgit H.

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