Bericht vom 29.8.2020 in Berlin entsteht derzeit vor unseren Augen ein neuer Unrechtsstaat?

Im Nachfolgenden der Bericht eines Bekannten, der aufgrund seiner Biographie in der Lage ist, sehr gut zu beobachten, Wesentliches zu erfassen und zu berichten:

Ich selber war … dort unterwegs. Ich habe in meinem Leben unzählige Demonstrationen mitgemacht, …. Aber so etwas wie hier am letzten Wochenende habe ich sowohl im positiven als auch im negativen Sinne noch nie erlebt!

Positiv:

Hunderttausende von Menschen, die vollkommen friedlich miteinander diskutiert haben, die miteinander sich über so viele Freiheitsliebende, wie sie selber sind, gefreut haben, die gemeinsam gesungen, getanzt und gelacht haben.

Es war alles vertreten: Von "Jüngern der Hare Krischna Sekte für den Frieden", über die Regenbogenfraktion, die auch für freie Völker den Frieden will, über nationale Ökos, nationale Wirtschaftsliberale und Libertäre, Rocker und Heavys (national angehauchte Motoradclubs), Burschenschaftler, Nationaldemokraten der NPD, freie Nationalisten, Preußen- und Reichstreue und dem ein oder anderen "Neuen und alten Rechten". Ich habe ein kleine Gruppe vermutlich freievangelische Christen gesehen, die Faltblätter verteilten; AfD'ler; eine kleine Gruppe römisch-katholischer Christen und selbst messianische Juden verteilten Faltblätter. Es war wirklich alles da.

Ich habe noch nie eine so gewaltige Masse Mensch so friedlich vereint gesehen - die Herzen aller tickten irgendwie im Gleichklang und jeder half jedem und es sprach auch jeder mit jedem. Nirgendwo fiel ein böses Wort oder benahm sich jemand daneben; jedenfalls habe ich niemanden wahrgenommen. Auch Gruppen aus Russland, Griechenland, Norwegen, den Niederlanden und Belgien war vertreten. Vielleicht auch noch aus anderen Staaten. Kurzum: Es war wirklich phantastisch.

Noch nie habe so viele schwarz-weiß-rote Fahnen gesehen, die ganz normale bürgerliche Leute trugen. Ich fragte einige, warum. Alle sagten mir, daß die schwarz-rot-goldene die Fahne der DDR gewesen sei und auch dieser Republik, die das Land überfremdet und Recht täglich bricht. Diese Fahne wollen immer weniger - man spürt die Besinnung auf das eigene Volk, die eigene Historie und Kultur. Es ist das suchende Tasten nach der eignen Identität; weg vom staatlich verordnetem Multikulturalismus, weg von der zunehmenden Unfreiheit und der täglich wachsenden Drangsalierung.

Negativ:

Durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltern war auf der gewaltigen Strecke keine einheitliche Kommunikation möglich. … Auch habe ich nicht die angekündigten Juristenteams von Querdenken gesehen; ich habe nämlich angesichts des unerträglich auftretenden Staatsterrors seitens der Polizei händeringend einen Rechtsbeistand vor Ort gesucht und niemanden in greifbarer Nähe gefunden. Ich habe dann hautnah in ca. 2 Meter Entfernung mehrfach das bewusste Eskalieren der Polizei erlebt.

Wie oben erwähnt erlebte ich sehr, sehr viele Demos und auch harte Auseinandersetzungen mit der Polizei. Aber diesmal war die Boshaftigkeit und Niedertracht der Staatsmacht fast durch nichts zu überbieten. Vor meinen Augen wurde ein beinamputierter Mann, ca. Mitte 60, von der Polizei einfach umgestoßen und beiseite geschlagen. Als er auf der Straße liegend seine Hand Richtung Polizei streckte, damit jemand ihm aufhelfe, schlug ein Beamter sie brutal zur Seite und verpaßte dem am Boden liegenden noch einen Tritt in die Seite...... Das war nur eine Szene von dutzenden, die sich in meiner direkten Umgebung abgespielt haben.

Auch ich habe versucht immer wieder mit den Beamten ins Gespräch zu kommen, unmöglich. Das waren von Haß zerfressenen Henkersknechte, ohne Hirn und Gefühl. … rechts und links von mir sind einige Leute durch Greiftrupps mit übertriebener Härte überwältigt und zu Boden geschlagen worden. Jeder hatte ein blutiges Gesicht und Schürfwunden - eine Frau um die 50 wurde einfach niedergedrückt, gefesselt, 3 brutale Kerle drückten ihre Knie in den Leib der schreienden Frau... Das war furchtbar.

8 Stunden war ich im Hexenkessel und mir ist klargeworden; dieses Regime atmet nichts mehr, was wir unter freiheitlicher demokratischer Grundordnung verstanden. Es ist eine häßliche brutale Diktatur im Dienste globalistischer Eliten, die sich über jedes geltende Recht hinwegsetzten - die normative Kraft des Faktischen ist ihre Politik.…

Ich denke, insgesamt ist bei vielen ein Bewußtsein wachgerüttelt worden, hat ein Erwachen stattgefunden. … Es gibt mit diesem Regime keine Zukunft - wir brauchen einen neuen deutschen Staat. Das ist, glaube ich, die erwachende Erkenntnis, die viele, viele Leute mitgenommen haben. Vor allem die, die doch noch an das Gute im System glaubten. Die staatlichen Polizeiattacken und unverblümten Rechtsbrüche haben viele eines besseren belehrt.

Schauen wir mal, was die nächsten Wochen uns bringen. Ich denke, die durch das Regime selber geöffnete Büchse der Pandora ist nicht mehr zu schließen. Es wird in weiteren Repressionen eskalieren, bis es zu Veränderungen kommen wird und muss...!

Das war ein kurzer Frontbericht aus dem Zentrum des Wahnsinns!

Ihr Lieben, laßt uns anhalten am Gebet, daß die Polizisten sich verstärkt weigern, derartiges Unrecht mitzumachen. Es sind sicher nicht alle, die sich so verhalten. Ich vermute sogar, daß der Großteil unserer Polizisten anders denkt und anders will. Manchen dürfte der Mut fehlen auch mit Rücksicht auf seine Familie, die Schulden, die auf dem Häuschen lasten etc. etc. etc..

Das alles ist menschlich verständlich aber zugleich total kurzsichtig. Wer sich heute aufgrund solcher Rücksichtnahmen am Bösen beteiligt oder auch nur unbeteiligt zusieht und es geschehen läßt, muß sich doch darüber im Klaren sein, daß dieses Böse morgen oder spätestens übermorgen auch ihn und seine Familie bedroht.

Möge der Herr noch vielen die Augen öffnen und sie zur Erkenntnis der Wahrheit führen, die Jesus Christus ist, unser Herr!

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