27.12.2015 - Siebter Abend der Gebetsinitiative

Von einem echten Abebben der Zuwandererflut kann nach wie vor nicht die Rede sein. Allein vom 21.11.- 21.12.2015 sollen weitere 115 000 Zuwanderer in Österreich angekommen bzw. nach Deutschland weitergeleitet worden sein. Zudem hört man, daß an der Grenze zu Griechenland täglich zig Busse Zuwanderer im Auftrag der deutschen Bundesregierung abholen und auf Schleichwegen direkt nach Deutschland bringen. Angela Merkel scheint wild entschlossen zu sein, mit allen Mitteln so viel Zuwanderer wie möglich und so schnell wie möglich nach Deutschland zu schleusen. Die deutsche Marine greift mittlerweile schon wenige Seemeilen vor der libyschen Küste die Invasoren von den Schlepperbooten auf und bringt sie sicher nach Europa. Das Ganze scheint weniger ein Kampf gegen die Schlepper als vielmehr eine Erleichterung deren Arbeit zu sein und ein zusätzlicher Anreiz, die unsichere Reise übers Mittelmeer zu wagen – warten doch schon nach wenigen Seemeilen die sicheren deutschen Schiffe. Die Schlepper können noch billigere Boote verwenden, denn lange schwimmen müssen sie ja nicht mehr.

Legen wir das Augenmerk unseres Gebets heute wieder ganz auf die nötige Buße in Deutschland. Ich sehe, daß manche Herzen sich in diesen Tagen öffnen. Daß Menschen nach Sinn und Halt suchen. Ich sehe aber auch, daß sehr viele Herzen nach wie vor wie zubetoniert erscheinen. Ohne eine breite Hinwendung der Menschen in Deutschland zu Gott aber wird es sehr fraglich sein, ob Gott sich noch einmal unserem Volk zu- und den merkelschen Zuwanderungswahnsinn abwendet. Wollen wir aber unverdrossen festhalten am Gebet, daß viele Menschen das Heil in Jesus annehmen. Es geht ja nicht nur um die Zukunft unseres Volkes. Zuallererst geht es darum, daß Menschen gerettet werden für die Ewigkeit.

Wir beginnen wir üblich mit den Liedversen

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.
  1. Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt’s zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:

Wir machen heute weiter mit Gedanken zu Psalm 2, der uns ja als roter Faden durch die Gebetsinitiative begleitet.

Im Blick auf die endzeitliche Erhebung gegen Gott müssen wir in diesen Tagen neben den „Königen“ und „Fürsten“ auch an die Funktionäre in Kirchen und Freikirchen und landeskirchlichen Gemeinschaften denken. Auch sie erheben sich auf breitester Front gegen „den HERRN und seinen Gesalbten“ und rufen: „Laßt uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke“. Wir erleben in diesen Tagen eine kaum für möglich gehaltene Empörung gegen Jesus aus der Mitte der frommen Gemeinden. Michael Diener, der Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, also des Zusammenschlusses der landeskirchlichen Gemeinschaften, hat nicht nur dem EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm den Rücken gestärkt, daß dieser im Kuratorium eines Moscheebauvereins in München sitzt. Beide fördern also das Antichristentum in Deutschland auf massive Weise! Michael Diener hat nun auch für Schlagzeilen in der weltlichen Presse gesorgt, weil er de facto offen fordert, auch die landeskirchlichen Gemeinschaften sollten sich für homosexuell lebende Menschen öffnen. Und dann geschieht die nächste Steigerung dieses Abfalls: der Vorstand von Gnadau spricht Diener das volle Vertrauen aus! Er unterstützt Diener also voll und ganz auf diesem Weg des Abfalls. Damit hat der endzeitliche Abfall den ehemals frömmsten Kern der Christenheit in den Landeskirchen erreicht! Angesichts dieser Entwicklung müssen wir davon ausgehen: bis auf winzige Reste dürfte es in den Landeskirchen keine wirklich bibeltreuen Jesusnachfolger mehr geben. Sonst wäre eine solche Entwicklung undenkbar!

Wenn wir das hören, dann darf uns nicht überraschen, wenn wir in Psalm 2,5 lesen: „Dann spricht er (nämlich der lebendige Gott) sie (nämlich die Empörer) an in seinem Zorn, in seiner Zornglut schreckt er sie.“ Ja, auch die Gnadauer Gemeinschaftsverbände stehen mit den aktuellen Ereignissen bereits unter dem Vollzug der Zorngerichte Gottes. Auch sie sind „dahingegeben“ (Römer 1,24). Man fragt sich entsetzt: Gibt es in den Gnadauer Gemeinschaftsverbänden denn niemanden mehr, der die Stimme erhebt? Werden die in den Gnadauer Gemeinschaftsverbänden noch vorhandenen bibeltreuen Christen diese Verbände und Gemeinschaften nun schnellstens verlassen oder werden sie geistlich mit ihren Verbänden zugrunde gehen? Und in den freikirchlichen Bünden sieht es zumeist auch nicht besser aus!

Jeder Beter, der das Wort des Herrn noch ernst nimmt, ist in diesen Tagen nötig. Laßt uns gemeinsam auf die Knie gehen und den Herrn um Erbarmen anrufen.

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

Gebet

  • Daß gerade in der sogenannten Christenheit, in den Gnadauer Gemeinschaftsverbänden und in den Freikirchen eine breite Buße einsetzt. Für die Landeskirchen vermag ich schon gar nicht mehr zu beten. Sie haben meines Erachtens den Weg des Abfalls mit festem Willen mittlerweile bis zum Ende durchschritten. Laßt uns beten, daß die Herzen derer, die noch nicht völlig in der Empörung gegen Christus verstockt sind, sich durch den Geist Gottes noch einmal zur Buße leiten lassen.
  • Daß viele Menschen in unserem Volk umkehren in die offenen Liebesarme Gottes.
  • Daß viele zur persönlichen Gewißheit ihres Heils in Jesus Christus gelangen.
  • Daß Gott unserem Volk bald wieder eine Regierung schenkt, die den Nutzen des Volkes mehrt und Schaden von ihm abwendet.
  • Daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
  • Daß endlich diejenigen, die Informationen aus erster Hand haben, etwa als Polizisten, als Soldaten, als freiwillige „Flüchtlingshelfer“, als Beamte, Krankenschwestern, Ärzte etc. die Mauer des Schweigens durchbrechen und offen über das reden, was sie erleben!
  • Und daß auch die nichtchristlichen Zuwanderer ihre Herzen für Jesus öffnen.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
  1. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

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