6.12.2015 - Vierter Abend der Gebetsinitiative

Die Ereignisse spitzen sich weiter zu. Von mehreren Seiten höre ich, daß im Wesentlichen nach wie vor etwa 12 000 Zuwanderer pro Tag erfaßt werden. Wie viele nicht erfaßt werden, weiß kein Mensch! Diese Woche gab es wohl witterungsbedingt erstmals eine „Flaute“, zum Teil kaum über 3000 pro Tag! Nun will Justizminister Heiko Maas den grundgesetzwidrigen und seinem Wesen nach zutiefst intoleranten und gewalttätigen Islam auch als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt wissen und Staatsverträge mit ihm schließen. Man stelle sich vor: Staatsverträge mit einer wesensmäßig staatsfeindlichen Organisation, sofern die Bundesrepublik Deutschland an ihrer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung festhalten will. Denn von der hält der Islam samt Scharia gar nichts. Wie ich heute morgen in der Predigt sagte: Sollen wir für diese Leute beten: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ oder: „Herr, strafe sie hart und unverzüglich, denn sie wissen ganz genau, was sie tun“? Der Herr weiß es und wird entsprechend an ihnen handeln. Und wir gehen zuversichtlich und zum Himmel erhobenen Hauptes voran, denn wir wissen: „Wenn diese Dinge anfangen zu geschehen, so erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht“!

Für heute Abend schlage ich folgenden Ablauf vor:

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf und hilf uns streiten.
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht
und steh uns an der Seiten.

2. Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt’s zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:
Wir sind weiter bei Gedanken zu Psalm 2, der uns ja als roter Faden durch die Gebetsinitiative begleiten soll.

Die Könige und Fürsten der Erde, die sich in satanischem Hochmut gegen „den HERRN und seinen Gesalbten“ erheben, sagen: „Laß uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!“. Was wir in diesen Tagen erleben, ist die endzeitliche Erhebung satanisch gesteuerter Mächte gegen Christus und seine Gemeinde. Dies gilt für den Irak und Syrien. So zweifelhaft und böse die Regime von Saddam Hussein und Assad auch gewesen sein mögen, die christliche Gemeinde hatte dort relativen Frieden. Seit dem vom Westen, vor allem den USA, herbeigeführten Sturz dieser Regime, herrscht dort nicht nur das Chaos, brutalste Gewalt und Menschenverachtung, sondern auch brutalste Christenverfolgung. Die Gemeinde Jesu dort scheint weitestgehend ausgelöscht. Diese satanischen Mächte haben die Ereignisse zugleich so raffiniert eingefädelt und führen sie in diesen Tagen bis zur letzten Konsequenz durch, daß sie Massen antichristlicher Kräfte unter dem Denkmantel von „Asyl“ und „Flüchtlingshilfe“ ins Herz Europas schleussen und dort, wenn man verschiedenen Berichten glauben darf, an zentralen Schlüsselpositionen unterbringen. Die satanischen Mächte im Hintergrund schicken sich in diesen Tagen an, dem christlichen Abendland, beziehungsweise den kümmerlichen Resten desselben, den Todesstoß zu versetzen. Und wenn unsere europäischen Völker, allen voran unser deutsches, in diesen Tagen nicht in breitem Maße Buße tun, und das Erbarmen durch ihre Buße erwirken können, dann wird diesen antichristlichen Mächten dieser Todesstoß auch gelingen. Denn in Offenbarung 13,7 lesen wir das furchtbare Wort über den Antichristen: „Und ihm ward gegeben zu streiten mit den Heiligen und sie zu überwinden“. Die mageren Reste der Gläubigen werden so schwach sein, daß der Antichrist einen scheinbaren Sieg über sie erringen wird.
Aber eben nur einen scheinbaren. Denn in Psalm 2,4 lesen wir: „Aber der im Himmel thront, lacht ihrer und der Herr spottet über sie.“ Mögen die satanischen Mächte des Antichristen auf der Erde auch Scheinsiege erringen, sie sind Nichts vor dem allmächtigen Gott. Gott kann über ihren Größenwahr nur lachen. Ihre Anmaßung ruft bei ihm nur Spott hervor.
Uns als Kindern Gottes gibt dieses Wissen auch in diesen Tagen eine ganz große Gelassenheit. Wir stehen auf der Seite des Siegers.Es mag durch finstere Stunden, Wochen, vielleicht sogar Monate oder Jahre gehen. Aber am Ende gehen wir ins Licht. Und diese Mächte, mitsamt all ihren Anhängern, wandern in den feurigen Pfuhl.
Wie immer betone ich: wichtig ist, daß wir selbst völlige Gewißheit unseres Heils in Jesus Christus haben. Wer darüber im Unklaren ist, rufe oder schreibe mich gerne an. Es gibt nichts, rein gar nichts Wichtigeres, als in dieser Frage Klarheit zu haben! Schließlich wollen wir doch alle zu denen gehören, die dem Herrn entgegengerückt werden, wenn er unsichtbar der Erde entgegenkommt in den Wolken des Himmels und die Seinen zu sich holt, heraus aus den ganzen Schrecknissen der Großen Trübsal in seine himmlische Herrlichkeit!

Lesen von Psalm 2
1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

Gebet
– Daß wir ganz persönlich Gewißheit unseres Heils in Jesus Christus haben und wissen, daß wir zu denen gehören, die „unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben“.
– Daß viele Menschen in unserem Volk umkehren in die offenen Liebesarme Gottes
– Daß Gott unserem Volk bald wieder eine Regierung schenkt, die den Nutzen des Volkes mehrt und Schaden von ihm abwendet.
– Daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
– Daß endlich diejenigen, die Informationen aus erster Hand haben, etwa als Polizisten, als Soldaten, als freiwillige „Flüchtlingshelfer“, als Beamte, Krankenschwestern, Ärzte etc. die Mauer des Schweigens durchbrechen und offen über das reden, was sie erleben!
– Und daß auch die nichtchristlichen Zuwanderer ihre Herzen für Jesus öffnen.

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:
O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.
Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.
Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?
Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.
Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …
Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!
So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!
Deinem Namen sei Ehre! Amen.

Wobei leider auch unsere „christliche Armee“ erst noch von den Übeln befreit werden muß, die sie bedrängen und am Handeln hindern. Vorderhand können wir unsere Hilfe allein und ausschließlich bei Gott selbst suchen.

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
3. Drängt uns der Feind auch um und um,
wir lassen uns nicht grauen;
du wirst aus deinem Heiligtum
schon unsre Not erschauen.
Fort streiten wir in deiner Hut
und widerstehen bis aufs Blut
und wollen dir nur trauen.

4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
o laß getrost uns fallen.
Wie du geholfen unserm Land,
so hilfst du fort noch allen,
die dir vertraun und deinem Bund
und freudig dir von Herzensgrund
ihr Loblied lassen schallen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies und zum Löschen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.