5.9.2021 304. Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

dieser Tage stieß ich auf das Wort aus 2.Mose 1,17: „Die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen geboten hatte, sondern ließen die Kinder leben“. Dieses Wort paßt haarscharf in unsere Zeit. Viele für Kinder heute Verantwortliche werden von Unrechtherrschenden in eine ganz ähnliche Gewissensnot gebracht. Damals befahl der Pharao den hebräischen Hebammen, alle männlichen Neugeborenen der Israeliten nach der Entbindung zu töten. Auch heute gehen Befehle aus, schutzbefohlenen Kindern auf vielfältige Weise Schaden zuzufügen – und nicht nur ihnen.

Die hebräischen Hebammen verweigerten diesen Befehl des Pharao. Heute meinen viele unter Hinweis auf Römer 13, jeden noch so böswilligen und menschenverachtenden Befehl der Unrechtsherrschenden ausführen zu müssen. Sie sollten von den hebräischen Hebammen lernen. Diese wußten, was Petrus mitsamt den übrigen Aposteln dem Hohen Rat antworteten: „Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5,29).

Dabei waren die hebräischen Hebammen vor rund 3500 Jahren in einer viel schwierigeren Situation als wir heute. Sie hatten einen ziemlich sicher rechtsgültigen Befehl des Pharao, der sie in diese Gewissensnot brachte. Wir heute dagegen haben es weithin mit Anmaßungen Unrechtherrschender zu tun, welche mit willkürlichen und zumeist wohl grundgesetzwidrigen Gesetzen und Verordnungen zu mutmaßlich rechtswidrigem Handeln aufrufen. In Deutschland haben wir außerdem auch gar nicht das Gegenüber von Obrigkeit und Untertan, das Römer 13 voraussetzt. Denn das deutsche Volk ist der Souverän, nicht der Knecht der Willkürherrschenden. Staats- und Verfassungsrechtler haben verschiedentlich in jüngerer Vergangenheit auf diese Tatsache hingewiesen. Außerdem läßt die in Deutschland geltende Rechtshierarchie gar nicht zu, daß mit nachgeordneten Gesetzen und noch viel weniger mit irgendwelchen Verordnungen im Grundgesetz verankerte zentrale Freiheitsrechte ausgehebelt werden. Auf diese Dinge bin ich schon vor Jahren in der Predigt „Christ und Obrigkeit – Gott bindet uns ans Recht“ eingegangen (Zweite Predigt in der Orientierung Nr. 38, hier zu finden als pdf-Datei: https://nbc-jakob-tscharntke.de/orientierungen).

Wir brauchen deshalb, um willkürliche Anordnungen nicht auszuführen, welche das Kindswohl und anderer Schutzbefohlener gefährden, gar nicht auf Apostelgeschichte 5,29 zu verweisen und uns darauf zu berufen. Denn wir müssen, wenn wir rechtswidrige Willkürmaßnahmen nicht umsetzen gar nicht Gott mehr gehorchen als dem geltenden Recht. Wir müssen uns ganz schlicht nur ans geltende Recht,

und das ist vor allem das Grundgesetz und die darin verankerte Menschenwürde, halten. Wenn wir das nicht tun, dann sind wir nicht etwa gesetzestreu, sondern Rechtsbrecher und machen uns schwerer Verletzungen des Grundgesetzes und damit auch der Menschenrechte mit schuldig! Wir stehen dann sogar in Gefahr, zu solchen zu werden, vor denen Artikel 20 (4) des Grundgesetzes warnt.

Praktische Unterstützung in der Verweigerung der Teilhabe an willkürlich verordnetem Unrecht bekommen wir dabei durch immer neue Fakten. So berichtete sogar die „Welt“ am 30.8.2021, daß Corona bei 80% der „offiziellen Covid-Toten wohl nicht Todesursache“ war (https://amp.welt.de/politik/deutschland/plus233426581/Corona-bei-80-Prozent-der-offiziellen-Covid-Toten-wohl-nicht-Todesursache.html).

Eine Studie einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Oxford, dem dortigen Centre for Tropical Medicine and Global Health und der Oxford University Clinical Reasearch Unit und Medizinern des Hospitals for Tropical Diseases in Ho Chi Minh City, Vietnam, erbrachte ebenfalls Ende August das Ergebnis, daß vollständig Geimpfte Superspreader sein können (https://sciencefiles.org/2021/08/27/langer-und-mehr-vollstandig-geimpfte-sind-superspreader-neue-studie/). Die Studie bestätigt eindrücklich, was weltweit längst zu beobachten ist und die willkürliche Ungleichbehandlung Nichtcoronagespritzter gegenüber Gespritzten ad absurdum führt. Nämlich daß auch vollständig Geimpfte – im politisch korrekten Sprachgebrauch Menschen mit „vollem Impfschutz“ und „Immunisierung“

  1. Sich sehr wohl mit SARS-CoV-2/Delta infizieren können. Das heißt, gerade vor der angeblich so gefährlichen Deltavariante schützt die Coronaspritze definitiv nicht!
  2. Daß vollständig Geimpfte die Delta-Mutante nicht nur verbreiten, sondern hier sogar regelrechte Superspreader sein können.
  3. Daß sie länger positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden können als Ungeimpfte.
  4. Daß bei ihnen die durch den Impfstoff hervorgerufene Antwort des Immunsystems nahezu nicht existent ist, weil die wenigen Antikörper, die sie als Reaktion auf die Impfung gebildet haben, eine Infektion nicht verhindern, sondern vielmehr befördern. Im Klartext: Nach dieser Studie ist eine Coronaimpfung gegen die Deltavariante keine Hilfe, sondern eine zusätzliche Gefährdung.

Wie kann auch nur ein einziger aufrechter und wahrhaftiger Mensch weiter gegen Corona spritzen wollen, solange solche Studienergebnisse unwiderlegt im Raume stehen?

Und wie kann auch nur ein einziger aufrechter und wahrhaftiger Mensch an diesem Treiben weiter mitmachen, in welcher Verantwortungsposition auch immer, solange hier nicht zweifelsfreie Klarheit herrscht?

Beten wir, daß der allmächtige Gott noch vielen Menschen den Mut der hebräischen Hebammen gibt, daß sie die Gesundheit und das Leben ihrer Mitmenschen auch gegen mutmaßliche Unrechtsverordnungen irgendwelcher Willkürherrschenden schützen und sich nicht zu Mittätern menschenverachtenden Unrechts machen lassen.

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf und hilf uns streiten.
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht
und steh uns an der Seiten.

2. Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt's zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 "Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!" 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 "Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion." 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders beten,

  • Daß der allmächtige Gott uns allen durch seinen Heiligen Geist Erkenntnis, Mut und Kraft zum Aufbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit und Dummheit schenken und die Wiederkunft unseres Herrn Jesus und die Entrückung seiner Gemeinde mächtig beschleunigen möge!
  • Daß sich zunehmend die Verantwortlichen wie auch die Geplagten dem Coronaterror in friedlicher Form widersetzen. Wir brauchen keine Demos, Podiumsdiskussionen etc.. Die Menschen müssen aufhören, mitzumachen!
  • Beten wir, daß immer mehr Menschen bewußt wird: Wer mitmacht, macht sich mit schuldig!
  • Daß die Spaltung unserer Gesellschaft bis in Ehen, Familien und engste Freundeskreise hinein nicht weitergehen darf, sondern in der Liebe Christi überwunden werden kann
  • Für die massenhaften Opfer der Coronamaßnahmen und die mutmaßlichen Opfer der C-Spritze und ihre Angehörigen
  • Für die tatsächlich an Corona Erkrankten und ihre Angehörigen
  • Daß bald wieder Gottesdienste und Gemeindeleben in würdiger Form mit Gesang und ohne Maske und sonstige Coronaterrormaßnahmen möglich werden
  • Daß die Spaltung unserer Gemeinden und der ganzen Gesellschaft durch die Lügen rund um Corona, Klima etc. nicht weiter voranschreitet
  • Daß immer mehr Menschen die Lügen durchschauen und sich nicht täuschen lassen.
  • Daß die Menschen dem Coronaterror zunehmend friedlichen Widerstand entgegensetzen.
  • Für die Verantwortlichen in Politik, Kirchen, Medien, Sicherheitsdiensten, Polizei, Militär, Behörden, Bürgermeisterämtern etc., daß sie Recht und Gerechtigkeit zu tun wagen im Vertrauen auf den lebendigen Gott und tun, was getan werden muß! Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut! Insbesondere auch den Gerichten zu echter Rechtsprechung statt Rechtsbeugung und Rechtsbruch.
  • Daß der Herr den Mächten des Bösen so wenig wie möglich gelingen läßt und sie an ihrem Treiben hindert, soweit sein Pläne das noch zulassen!
  • Wir beten, daß der Herr uns Politiker gibt, die zum Wohl des deutschen Volkes regieren.
  • Daß alle Schuldigen an den verschiedenen Formen des Unrechts auf allen Ebenen der Verantwortung bald der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden.
  • Daß Gott in unserem Volk Besonnenheit schenkt. Daß die Menschen sich nicht von Haß leiten lassen, sondern in liebevoller Weisheit das Nötige tun. Bürgerkrieg dient niemals dem Volk, sondern hilft nur den Mächtigen, ihre Macht zu festigen!
  • Daß bei aller verständlichen Empörung über die seit Jahren andauernde Politik keine Fremdenfeindlichkeit in unserem Volk aufkommt.
  • Daß noch viele Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen – gerade auch von den Verantwortlichen in unserem Land.
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa sich Jesus Christus zuwenden.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker und Neuheiden verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel.
  • Für unsere christlichen Gemeinden, Pfarrer und Pastoren, die besonders von Satan angegriffen werden, wenn sie ihren Dienst in Treue zu Christus und seinem Wort tun wollen.
  • Daß alle, die an den verschiedenen Formen des Wahnsinns aktiv oder durch Schweigen mitmachen, sich bewußt werden, für welches Treiben sie sich hergeben und ihre Kräfte einsetzen. Sie tragen Mitverantwortung für alle entsprechenden mutmaßlichen Verbrechen samt allen furchtbaren Folgen.
  • Daß der Tag der Entrückung bald kommt und wir bereit sind!

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten. Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen. Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte? Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden. Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! … Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt! So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde! Deinem Namen sei Ehre! Amen.

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

3. Drängt uns der Feind auch um und um,
wir lassen uns nicht grauen;
du wirst aus deinem Heiligtum
schon unsre Not erschauen.
Fort streiten wir in deiner Hut
und widerstehen bis aufs Blut
und wollen dir nur trauen.

4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
o laß getrost uns fallen.
Wie du geholfen unserm Land,
so hilfst du fort noch allen,
die dir vertraun und deinem Bund
und freudig dir von Herzensgrund
ihr Loblied lassen schallen.

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