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8.3.2020 226. Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

Deutschland wird allmählich ganz offen von Feinden der Demokratie übernommen! So verlangt der Wirtschaftsjournalist Rainer Hank in einem Gastkommentar in der FAZ vom 1.3.2020 mehr oder weniger unverhohlen die Abschaffung der Demokratie. Demokratie ist für ihn offenbar vor allem „Herrschaft des Pöbels“ – so der Titel seines Beitrags. Unter Berufung auf den Bremer Politikwissenschaftler Philip Manow versteht er „Demokratie“ als „Schutz vor dem Volk, dem viele Bürger nicht trauen“. Das gemeine „Volk“ ist also der dumme Pöbel vor dem der „Bürger“, wohl die selbsternannte Elite, geschützt werden muß. Dazu dient seiner Meinung nach die repräsentative „Demokratie“. Durch sie werden der Demokratie Schranken gesetzt, um sie vor Andersdenkenden – „Populisten“ genannt – zu „schützen“ (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hanks-welt/hanks-welt-herrschaft-des-poebels-16657712.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3).

In Hanks Welt gibt es ganz einfach gesagt gute „Demokraten“, die das Richtige wollen, und das böse Volk, die „Populisten“, die etwas Anderes wollen. Damit diese Andersdenkenden  die Demokratie nicht in Gefahr bringen, muß die Demokratie mit einem „Ordnungsrahmen“ „ummantelt“ werden, nämlich durch Institutionen, die selbst nicht demokratisch gewählt sind, also im Klartext keine demokratische Legitimation haben! Um eine „Tyrannei der Mehrheit“ – es könnte ja, siehe Thüringen, passieren, daß die Mehrheit nicht entscheidet, was die Politisch-Korrekten wollen! – zu verhindern, müssen wichtige Politikbereiche dem „demokratischen Zugriff“ entzogen werden. Denn schließlich sei „der die Gewalten aufteilende Rechtstaat“ „für die menschliche Freiheit ein höherer Wert als die Demokratie“. Ich, Jakob Tscharntke, meine, im Grundgesetz etwas anderes gelesen zu haben. Wird nicht der Rechtsstaat durch den Willen des Volkes überhaupt erst zum Rechtsstaat? – Zumindest auf der Grundlage unseres Grundgesetzes? Aber laut Hank muß der Rechtsstaat vor dem Willen des Volkes geschützt werden!

Ehrlicherweise nennt er seine kruden und zutiefst demokratiefeindlichen Ansichten „ein elitäres Konzept“. Man sollte „den Eliten ein bißchen mehr und den Massen ein bißchen weniger trauen“ – zitiert er zustimmend. „So könne man den Gläubigern eines Staates, also allen Inhabern von Staatsanleihen, ein besonderes Mitspracherecht oder zumindest Vetorecht geben, wenn es um Fragen des Staatshaushalts gehe.“ Idealerweise also der Hochfinanz den direkten Zugriff auf den Geldbeutel der dummen Massen geben. An Frechheit nicht mehr zu überbieten ist, daß er dies als „liberalen“ Gedanken präsentiert, „der davor schützt, dass der Pöbel das Geld der Steuerzahler oder Gläubiger mit Mehrheitsbeschluss verschleudert“. Mit „Pöbel“ kann er faktisch nun aber nur noch die Regierenden in Bundes- und Landesparlamenten meinen. Denn das gemeine Volk hat nun ja definitiv gar keinen Zugriff auf das „Geld der Steuerzahler“. An dieser Stelle kann ich ihm nun ausnahmsweise zustimmen. Diesen, das Geld der Steuerzahler verschleudernden Pöbel sollte man schleunigst aus dem politischen Verkehr ziehen und unschädlich machen.

Beten wir, daß der Herr unser Volk und Vaterland vor solchen demokratiefeindlichen Agitatoren schützt.

Allerdings braucht Demokratie als Voraussetzung, daß sie überhaupt funktionieren kann, umfassende und wahrhaftige Information des Wählers. Zu diesem Thema und der demokratiezerstörenden Rolle der Lückenmedien dann in einer Woche mehr.

 

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.
    2. Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt's zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

     

Kurze Gedanken zum Gebet:

Du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich“ (Psalm 63,8).

Das Coronavirus verunsichert die Massen. Erdogan bedroht mit seinen instrumentalisierten Sturmtruppen die südöstlichen Grenzen Europas. Selbsternannte „Eliten“ bedrohen unsere Freiheit, auch die Freiheit der Rede und des Denkens. Linker Haß und linke Hetze haben den inneren Frieden in unserem Land komplett zerstört. Durch das Niederreißen der Grenzen wurde die innere Sicherheit unseres Landes wohl unwiderruflich zugrunde gerichtet. Wir könnten mit Aufzählungen weiterer elementarer Notlagen lange weitermachen.

In all diesen und allen anderen Notlagen aber wissen wir: „Du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich“! Was brauchen wir mehr, um uns in allen Notlagen nicht erschrecken und erst recht nicht in Feigheit und Furcht versetzen zu lassen?! Egal, wie die Welt um uns her aussieht: die Freude und Zuversicht im Blick auf unseren Herrn sollte immer unser Leben bestimmen.

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 "Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!" 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 "Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion." 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders beten,

  • Daß der Herr im Blick auf das Coronavirus bewahrend seine Hand über uns und unser Volk hält und daß er die wirtschaftlichen und politischen Folgen so lenkt, daß die Dinge sich wieder zum Besseren wenden. Ihm ist kein Ding unmöglich!
  • daß der Klimahysterie in Politik und Medien endlich aufgrund klarer Fakten entgegengetreten wird. Es reicht mit der unsäglichen Volksverdummung!
  • Wir danken dafür, daß sich Ungarn bewußt als christliches Land definiert (https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/Ungarn-will-seine-christliche-Identitaet-verteidigen;art315,201242) und beten darum, daß die Regierung mit Gottes Hilfe dies auch durchhalten kann allen anderen Trends in Europa zum Trotz!
  • Daß immer mehr Menschen die Lügen in Politik und Medien durchschauen und sich auch von einem Merkelnachfolger nicht täuschen lassen.
  • Für die Verantwortlichen in Politik, Kirchen, Medien, Sicherheitsdiensten, Polizei, Militär, Behörden, Bürgermeisterämtern etc., daß sie das Rechte zu tun wagen im Vertrauen auf den lebendigen Gott und tun, was getan werden muß!
  • Daß der Herr selbst den Mächten des Bösen in den Weg tritt und sie an ihrem Treiben hindert!
  • daß der Herr uns Politiker gibt, die zum Wohl des deutschen Volkes regieren.
  • Daß Frau Merkel und alle anderen Mitschuldigen auf allen Ebenen der Verantwortung bald der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden.
  • Daß Gott in unserem Volk Besonnenheit schenkt. Daß die Menschen sich nicht von Haß und Hetze leiten lassen, sondern in liebevoller Weisheit das Nötige tun. Bürgerkrieg dient niemals dem Volk, sondern hilft nur den Mächtigen, ihre Macht zu festigen!
  • Daß bei aller verständlichen Empörung über die derzeitige Politik keine Fremdenfeindlichkeit in unserem Volk aufkommt!
  • Daß der HERR dem zunehmenden Gesinnungsterror auch im Internet entgegentritt!
  • Daß Österreich, Italien, die Visegrad-Staaten und andere einen machtvollen und wirkungsvollen Block gegen die Europa verwüstende Politik von Macron, Merkel und Co. bilden.
  • Daß noch viele Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen – gerade auch von den Verantwortlichen in unserem Land.
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.
  • Für unsere verfolgten Glaubensgeschwister insbesondere auch in den deutschen „Asyl“unterkünften.
  • Für unsere christlichen Gemeinden, Pfarrer und Pastoren, die besonders von Satan angegriffen werden, wenn sie ihren Dienst in Treue zu Christus und seinem Wort tun wollen.
  • Daß auch gerade die vielen freiwilligen Refugee-welcome-Helfer bedenken, für welches Treiben sie sich hergeben und ihre Kräfte einsetzen. Sie tragen Mitverantwortung für alle Verbrechen, die durch diese „refugees“ begangen werden! Das Oberlandesgericht Köln hat die Aussage erlaubt „Leute wie Claudia Roth haben mittelbar mitvergewaltigt“ – gemeint waren die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht. Ja, jeder „Flüchtlings“helfer trägt seinen Teil an Verantwortung an den Taten, die durch diese „Flüchtlinge“ in Deutschland verübt werden!
  • Daß der Tag der Entrückung bald kommt und wir bereit sind!

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
    4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

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Hallo Herr Tscharntke Danke für Ihre unvergleichliche Arbeit. Nie habe ich Predigten verstanden ...
Wir trauern um Markus Gärtner: Nachruf von Max Otte https://www.youtube.com/watch?v=924E8BbZPgs L....
Korrektur zu meinem Kommentar vom 21. Juni Schreibfehler: "Standort" richtig ist: "Szandor"...
@ Katharina Das anzubetende Standbild ist der Satanistische Hausaltar, anzutreffen seit den 50er Jah...
Wir haben jetzt in jeder Hinsicht Anarchie (Gsetzlosigkeit), auch was die Vernunft betrifft. Von die...

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