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Olaf Latzel - Info und Aufruf zur Fürbitte

Seit Wochen beschäftigt viele von uns die Situation von Olaf Latzel.

Dazu wurde mir von Glaubensgeschwistern eine Info von ERF-Medien vom 6.5.2020 weitergeleitet mit der Bitte, sie zu veröffentlichen. Das tue ich gerne:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie auf folgenden Beitrag in unserem Radio-Programm aufmerksam machen:

Thema:
Bremer Pastor angezeigt wegen „Volksverhetzung“
Was ist dran an den Vorwürfen?

Ausgestrahlt am 06.05.2020
– zwischen 6 und 9 Uhr in Aufgeweckt auf ERF Plus;
– zwischen 13 und 15 Uhr in Musik und mehr auf ERF Plus.

Außerdem ist der Beitrag als MP3-Download im Internet verfügbar:
https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/aktuelles-vom-tag/bremer-pastor-angezeigt-wegen-volksverhetzung/6719-5930Den Webartikel finden Sie hier:
https://www.erf.de/themen/gesellschaft/bremer-pastor-im-visier-des-staatsschutzes/2270-542-6721

Wir freuen uns, wenn Sie den Bericht auf Ihrer Homepage oder über Facebook und Twitter weitergeben.

Freundliche Grüße 

ERF Medien e. V.

Coronavirus nur eine „leichte Erkältung“?!

Gestern (2.3.2020) in den Nachrichten RTL-aktuell ab 18:45 Uhr sagte Virologe Christian Dorsten von der Charité Berlin in Beisein von Jens Spahn: das Coronavirus sei nur eine "leichte Erkältung". Soweit ich es in Erinnerung habe, hat er exakt diese Worte gebraucht. Der Infizierte bemerke davon fast nichts, fügte er meiner Erinnerung nach noch in etwa hinzu.

Da frage ich mich: wegen 130 – mittlerweile wohl 170 – „leicht Erkälteten“, die fast nichts bemerken von ihrer Erkältung, finden Krisensitzungen statt, gibt es den Kanzlerinnenerlaß „keine Hände schütteln“ statt „Wir schaffen das“. Menschen kommen in Quarantäne, die halbe oder fast ganze Wirtschaft in China ist lahmgelegt, Millionenstädte abgeriegelt, der Welthandel ist kurz vor dem Erliegen, riesige wirtschaftliche Schäden mit allen weiteren Folgen drohen, in Deutschland finden Hamsterkäufe statt etc. etc. etc.. Und das alles wegen ein paar, die eine „leichte Erkältung“ haben, in Deutschland wie gesagt aktuell wohl 170 (https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228568389/Coronavirus-News-RKI-klaert-auf-schon-150-Faelle-in-Deutschland.html ).

Bisher habe ich mich zum Coronavirus mit öffentlichen Äußerungen zurückgehalten, da ich nach wie vor nicht weiß, was ich davon halten soll. Eines ist allerdings ziemlich von Anfang an klar und tritt immer deutlicher zutage: entweder die offiziellen Fallzahlen und die tatsächliche Gefahr des Virus werden drastisch heruntergelogen. Oder die Schutzmaßnahmen sind in grenzenloser Absurdität überzogen. Wegen einer leichten Erkältung, lieber Herr Dorsten, sind die mittlerweile seit Monaten getroffenen Maßnahmen doch wohl nicht nötig? In Deutschland sterben seit Jahren mehr als 25000 Menschen an der jährlichen Influenza-Epidemie. Wenn wir diese Zahl mit den bisher 170 Infizierten – nicht Toten! – des Coronavirus vergleichen und dann die Maßnahmen drumrum, da bleibt einem vor Staunen der Mund offen stehen!

Warten wir ab, was geschehen wird. Sterben bald um uns her die Menschen wie die Fliegen, dann wissen wir, daß das Coronavirus doch nicht nur eine „leichte Erkältung“ ist. Überschreiten die Folgen des Coronavirus in Deutschland die einer Influenza-Epidemie nicht bei weitem, dann müssen wir umgekehrt davon ausgehen, daß man mit diesem Virus ganz andere Ziele verfolgte – möglicherweise künstlich die ohnehin nicht aufzuhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise auszulösen, die man dann als Folge des Virus und nicht der eigenen fatalen Politik darstellen kann.

Noch wissen wir es nicht!

Beten wir, daß der lebendige Gott seine Hände segnend und bewahrend über unser Volk und die Völker Europas hält und auch am Coronavirus sich erfüllt, was Gott uns in Römer 8,28 zusagt, „daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“ müssen.

Beleidigter Michael Diener schlägt „selbstkritisch“ um sich

Einen vermutlich ungewollt tiefen Einblick in sein Denken und seine Person gibt Michael Diener mit seinem letzten Bericht vor der Mitgliederversammlung des Gnadauer Verbands vergangene Woche.

Kritik an sich weist Diener energisch zurück. Er sei kein „trojanisches Pferd“ oder „falscher Fuffzger“. Er habe in seiner Amtszeit immer wieder konservative Positionen vertreten (https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/diener-sachsen-war-entscheidend-fuer-verzicht-auf-erneute-kandidatur-111947.html ). Das ist ein interessantes Argument. Erstens wird kaum jemand bestreiten, daß Diener „immer wieder“ Richtiges gesagt und auch mal Sinnvolles getan haben wird. Ich habe mich aber zweitens gefragt, wie sich eine derartige Aussage, wie sie Diener über sich selbst macht, in einem Arbeitszeugnis ausmachen würde: „Er hat immer wieder etwas richtig gemacht“.

Zunächst übt sich Diener dann in der für „fromme“ Bibelkritiker und Verwüster des guten biblischen Wegs typischen Vernebelungstaktik. Das müssen solche Leute notwendigerweise tun, um ihr wahres Gesicht zu verbergen und ihre bibelkritischen Konturen zu verwischen. Er spielt die Begriffe „pietistisch“ und „konservativ“ gegeneinander aus, nennt sich selbst „pietistisch“ aber nicht „konservativ“, weil letzter Begriff angeblich zu „unbestimmt“ sei. Was allerdings für den Begriff „pietistisch“ noch weit mehr gelten dürfte! Und wirft dann ganz demütig seinen Kritikern „fehlende Differenzierung“ und „ungeistliches Schwarz-Weiß-Denken“ vor.

Dann teilt er mit heftigen Schlägen gegen die aus, die seine edlen Absichten im Reich Gottes nicht zu schätzen wußten. Er habe „immer wieder auf in die hässliche Fratze des geistlichen Hochmuts, der Gesetzlichkeit, des Richtgeistes geschaut“. Er selbst sei barmherziger und pluraler geworden – was mit vorstehenden Aussagen hinlänglich bewiesen sein dürfte! – „weil ich seitdem eine verstärkte Ahnung davon habe, wie Jesusnachfolge nicht aussieht“. Nein, pluraler ist Diener ganz gewiß nicht geworden und noch viel weniger barmherzig. Bibelkritisch einseitig dürfte es schon eher auf den Punkt bringen. Denn wer seine bibelkritische Sichtweise nicht teilt, hat in der Jesusnachfolge keinen Platz! So „barmherzig und plural“ ist Diener wirklich! In Wahrheit ist er nicht mal ansatzweise tolerant gegenüber bibeltreuen Christen!

Sein Anliegen sei es gewesen, meint er weinerlich sich zugleich selbst überhöhend, Brücken zu bauen. Allerdings „wo Pluralität an der eigenen Nasenspitze endet, wo alles Fremde immer gleich beurteilt und schubladisiert werden muss, wo man die ganze geistliche Wahrheit schon gebunkert hat, wo das Reich Gottes nicht größer ist als die eigene Sichtweise, da braucht es keine Brücken“. So! Jetzt wißt Ihr, was von Euch zu halten ist, Ihr engstirnigen, verbunkerten Schubladisierer, die Ihr nicht über Michael Dieners Brücken gehen wolltet!

Wobei Diener vielleicht sich selbst, ganz gewiß aber die andern bezüglich des Sinns von Brücken täuscht. Brücken dienen dazu, Verbindungen herzustellen. Soll aber in der christlichen Verkündigung und in der christlichen Gemeinde Irrlehre mit der Wahrheit, der Irrweg mit dem Weg zum Leben verbunden werden? Oder gilt hier möglicherweise doch eher Gottes Wort, das in Psalm 1 sagt: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen“? Dieners Brücken finde ich da nicht!

Aber nur an so uneinsichtigen Gestalten wie mir, die sich nicht mit den Gottlosen und der Irrlehre durch Dieners Brücken verbinden lassen wollen, ist Diener nach eigener Aussage gescheitert. Offenbar gibt es solche uneinsichtigen Gestalten wie mich in Gnadau auch.: „Daran, aber auch nur daran bin ich gescheitert“! Sonst hat Diener nach eigener Aussage offenbar alles richtig gemacht! Nur an der  uneinsichtigen Bunkermentalität ewiggestriger Schubladisierer ist Diener gescheitert, „nur daran“!!!

Wer meint, damit habe Diener genug gegen die Bibeltreuen im Lande ausgeteilt, getreten und geschlagen, irrt sich gewaltig. Ulrich Parzany scheint durch dessen Widerspruch zu einer Art Hauptfeind für Diener geworden zu sein. Die „Saat“ von Parzanys Netzwerk Bibel und Bekenntnis sei aufgegangen - wir denken sofort an den todbringenden Taumellolch im Gleichnis Jesu. „Im Kampf um die Wahrheit werden Scheidungen und Zerbruch, Polarisation und – für mich – Ablenkung von unserem eigentlichen Auftrag und unserem guten, gemeinsamen Weg in Kauf genommen“. Diener erinnert mich immer wieder ganz erschreckend an Frau Merkel. Auch sie beklagt sich ständig, daß ihr „guter Weg“, den sie in rechtsbeugendem Starrsinn gegen jeden Sinn und Verstand anderen aufzwingen will, von den übrigen Völkern Europas nicht als „gemeinsamer Weg“ akzeptiert wird. Das sind deshalb die Bösen, die „Scheidung und Zerbruch, Polarisationen“ verursachen. Daß das eigene starrsinnige Festhalten am Weg des Bösen, der schnurgerade ins Verderben führt, die Spaltungen und Polarisationen hervorrufen könnte, kommt solchen Leuten offenbar nicht ansatzweise in den Sinn!

Dann muß Diener noch in ganz schäbiger Weise, die sein eigenes Format als Mini-Persönlichkeit ganz erschreckend veranschaulicht, das Werk von Ulrich Parzany kleinreden. Seine „Strahlkraft“ sei „sehr limitiert“. Trotz jahrelanger intensiver Werbearbeit etc. etc. etc. habe es nur etwas über 2500 Mitglieder und etwas mehr als 30 Gemeinden. Angesichts von 1,2 Millionen Evangelikalen seien deshalb offensichtlich über 99% der Evangelikalen von Parzanys Netzwerk nicht überzeugt.

Lieber Michael Diener, Sie offenbaren sich hier in einer Schäbigkeit, die ich nicht weiter bewerten muß. Das tun Sie mit Ihren Worten selbst! Und Ihre Worte sind dazu unwahr. Sie haben dabei nämlich sehr großzügig die 40 Werke übersehen, die zusätzlich zu 2500 Einzelpersonen und 30 Gemeinden mit dem Netzwerk verbunden sind bzw. dessen Arbeit unterstützen. Und das sind immerhin Werke wie der Gemeindehilfsbund, die Sächsische Bekenntnisinitiative, Evangelium 21 etc.. Wenn wir die 30 Gemeinden und die 40 sonstigen Werke des Netzwerks Bibel und Bekenntnis zusammenzählen, kommen wir auf 70. Gnadau kommt, wenn ich richtig gezählt habe, auf 76. Gnadau gibt es seit 122 Jahren, das Netzwerk Bibel und Bekenntnis seit 4 Jahren. Sie sind dabei, das 122jährige Erbe Gnadaus zu vernichten. Ulrich Parzany ist in der Gnade Gottes dabei, aus den Trümmern, die Sie hinterlassen, etwas Neues zu sammeln und zu bauen!

Lieber Michael Diener, ob Ulrich Parnzanys Netzwerk Bibel und Bekenntnis oder Ihre Person und Ihr Wirken mehr „Strahlkraft“ in der echten evangelikalen Welt hat, das dürfte eine ganz spannende Frage sein. So hoch sollte man sich selbst gegenüber anderen aufs Roß nicht setzen! Wenn ich dann lese, daß Sie als weiteren und zukünftigen Weg Gnadaus unter anderem beschreiben „selbstkritisch“, dann weiß ich angesichts solch selbstkritikloser Arroganz nicht, ob ich einen Lach-, Heul- oder Schreikrampf bekommen soll.

Wir brauchen Versöhnung, Einheit und Frieden in Deutschland

Was wir seit der Wahl von Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens in Deutschland erleben, ist eine Welle linken Hasses und linker Gewalt gegen alles, was sich linken Gesinnungsterror nicht beugen will. Ausgelöst bzw. zumindest mächtig unterstützt wurde diese Hasswelle von keiner geringeren als Bundeskanzlerin Angela Merkel. Indem sie das Ergebnis einer demokratischen Abstimmung als „unverzeihlich“ nannte, das sofort rückgängig gemacht werden müsse, brachte sie ihre abgrundtiefe Verachtung für eine Demokratie zum Ausdruck, die nicht ihren Zielen dient.

Es ist seit Jahren mein zunehmender Eindruck, daß es zur Strategie der satanisch gesteuerten Hintergrundeliten gehört, die Völker und Gesellschaften nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt zu spalten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. In Deutschland ist ihnen das dank Merkel und Co. besonders dramatisch gelungen.

Unser Anliegen, Bemühen und Gebet muß sein, dem soweit wie möglich entgegenzuwirken. Die Wahrheit darf nicht unterdrückt und vernebelt werden, wie es in Politik, Medien und Kirchen geschieht. Es ist aber wichtig, den Andersdenkenden zu achten und zu lieben, auch wenn wir seine Meinung und sein Tun für katastrophal halten. Das ist echte Toleranz. Diese echte Toleranz für Andersdenkende wurde durch linke Hetze in Politik, Medien und Kirchen in unserem Land fast gänzlich ausgerottet. Wer „gegen rechts“ hetzt und Haß sät, ist ein „guter Mensch“, das Lob weiter Teile in Politik, Medien und Kirchen ist ihm gewiß. Wer die Folgen linker Politik kritisiert, ist dagegen ein „Nazi“ und „Feind der Demokratie“, dem der totale Kampf angesagt werden muß.

In dieses schwarz-weiß-Denken dürfen wir uns nicht hineinziehen lassen. Insbesondere auch nicht in unseren Herzen! Beten wir, daß unser Volk in Wahrheit, Einheit und Frieden wieder zusammenfindet und ebenso die Völker Europas und der Welt untereinander. Merkel und Co. haben ja nicht nur die Gesellschaft in Deutschland abgrundtief gespalten, Haß und Verachtung gesät. Sie haben auch die Völker Europas gegeneinander aufgebracht. Der Brexit ist wohl eine Folge davon. Echte Völkerverständigung funktioniert nicht, indem eine ziemlich sicher fremdgesteuerte Frau dem Rest Europas ihren Willen als „gemeinsamen Weg“ aufzuzwingen sucht, sondern indem sich die Völker Europas als unabhängige und selbstbewußte Nationen auf Augenhöhe begegnen.

Das möge der Herr gegen allen linken Gesinnungsterror wieder schenken und uns dazu gebrauchen! Denn in sich zerrissene und gegeneinander aufgehetzte Gesellschaften und Völker sind  eine leichte Beute für die Hintergrundeliten. Völker aber, die in innerer Einigkeit stark und unabhängig sind, werden ihren bösen Machenschaften mit Gottes Hilfe trotzen.

Ohne Gottes Hilfe werden die Völker das aber nicht vermögen!

Ein Plädoyer für die nachhaltige und klimafreundliche Familie

Es gibt nichts nachhaltigeres und klimafreundlicheres als die gute alte Familie nach christlichem Vorbild. So, wie sie bis weit in die 1990er Jahre weithin der Normalfall gewesen sein dürfte, zumindest im ländlichen Bereich. Ein Elternteil, in der Regel der Vater, geht arbeiten und verdient dank eines ordentlichen Lohnniveaus so viel, daß er davon auch eine 5-köpfige Familie ernähren kann.

Die Familie wohnt in einem netten Einfamilienhäuschen mit einem Garten drumrum, der den Kindern Platz zum Spielen bietet. Auf der Obstwiese können die Kinder toben. Auch im Blumen- und Gemüseland lernen sie von klein auf die Natur kennen und schätzen. Von den Beersträuchern gehen die Früchte direkt in den Mund und Mama bleibt immer noch genug zum Einkochen von Marmelade, Kompott und Saft. Es hat Platz für gackernde Hühner, die munter Eier legen und vielleicht auch für ein paar Karnickel. Um Themen wie Legebatterien, Boden- oder Freilandhaltung und biologische Gütesiegel muß sich hier niemand Sorgen machen. Und gelegentlich kommt zum frischen Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten auch Fleisch aus „regionalem Anbau“ auf den Tisch. Lange Transportwege und aufwendige Plastikverpackungen entfallen!

Es entfällt auch der allmorgendliche Streß, die Kinder rechtzeitig fertig für Kita und Kindergarten zu bekommen. Es entfällt die Fahrt im SUV dorthin, wie auch die Fahrt der Mutter zum Arbeitsplatz, die Fahrt der Kitabetreuerin zum Arbeitsplatz – denn auch die kümmert sich zuhause um ihre eigenen Kinder und nicht um fremde! Und es entfällt die Fahrt der Putzfrau zur Familie, denn die putzt selbst. Ein ökologischer Traum wird wahr!

Aber es gibt Feinde, die dieser Idylle seit Jahrzehnten mehr und mehr den Garaus gemacht haben. Linke und grüne Ideologen, die es Menschen nicht gönnen, in derartiger Idylle groß zu werden, weil das ihrem politischen Klassenkampf nicht dient. Und natürlich Feinde in Politik und Wirtschaft. Denn eine derartige Familie nach christlichem Vorbild dient zwar den Menschen und dem Erhalt der Umwelt. Aber sie steuert wesentlich weniger zur Steigerung des Bruttosozialprodukts, der unternehmerischen Gewinnmaximierung und der Steuereinnahmen bei. Also mußte sie zerstört werden, die nachhaltige und klimafreundliche Familienidylle nach christlichem Vorbild.

Stattdessen herrscht heute Hetze von dem Augenblick an, wenn frühmorgens der Wecker klingelt. Alles muß ruckzuck erledigt werden, denn Vater und Mutter müssen frühzeitig auf der Arbeit sein und vorher die Kinder wo auch immer abgegeben haben. Beide schuften heute für das Geld, das Papa früher allein verdient hat. Wehe, ein Kind wird krank oder die Erzieherinnen in Kita und Kindergarten streiken! Dann herrscht Land unter! Zahllose Autos fahren hin und her und her und hin zur Krisenbewältigung und Begrenzung des Chaos, das linksgrüne Ideologen angerichtet haben. Handys laufen heiß für nötige Terminabsprachen und zur Koordination wesentlicher Tätigkeiten. Abends fällt die Familie erschöpft vors Glotzophon oder sackt vor dem Computer in sich zusammen, während sie früher im Garten unterm Quittenstrauch saß und Brettspiele machte. Aber auch das Mühlespiel von damals, in einfachster Form selbst auf Karton gemalt und mit weißen und schwarzen Knöpfen bestückt, steigerte nicht das Bruttosozialprodukt. Es hielt im Zweifel eine Generation lang oder mehr, und wurde nicht wie ein modernes Smartphone nach zwei Jahren bei Abschluß eines neuen Vertrags entsorgt. Aber dafür waren in dem Brettspiel natürlich viel mehr seltene Erden und sonstige knappe und wertvolle Rohstoffe verbaut, wie in einem modernen Smartphone!

Deshalb mußte diese nachhaltige und familienfreundliche Familie nach christlichem Vorbild aufs entschiedenste bekämpft werden. Grüne denken schon darüber nach, Einfamilienhäuser am besten ganz zu verbieten. Hühner raus aus den Lagebatterien, aber Menschen rein in Wohnbatterien! Das ist die „heile nachhaltige“ Welt grünroter Ideologen. Gott bewahre!

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