31.7.2016 Achtundreißigster Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

wieder einmal geht in diesen Tagen durch die Medien, daß die Zahl der Kleinen Waffenscheine dramatisch angestiegen ist.

Schon alleine die Existenz eines solchen Kleinen Waffenscheins an sich ist ein Armutszeugnis für unser Land und dafür, wie sehr die Politkaste ihr Volk, dem sie zunehmend den Schutz versagt, entwaffnen und schutzlos Gewalttaten durch wen auch immer preisgeben will.

Denn wofür braucht man einen Kleinen Waffenschein? Für Signal- Reiz- und Schreckschußwaffen zum Beispiel. Eingeführt wurde er seit 2002. Rechtzeitig bevor die Polizei drastisch ausgedünnt wurde, wurde dem Bürger damit der Erwerb selbst primitivster Mittel zum Selbstschutz weitgehend entzogen oder zumindest erschwert.

Der möglichst vollkommen wehr- und schutzlose Bürger scheint das erkennbare Ziel derartiger Maßnahmen zu sein. Das zeigt die merkelsche Reaktion auf den mutmaßlichen Terroranschlag in München. Obwohl sich der Täter seine Waffen angebliche übers Darknet gekauft hat, soll nun der allgemeine Internethandel mit Waffen untersagt werden.

Das Eine hat mit dem Andern gar nichts zu tun. Denn der Handel im Darknet wird vom allgemeinen Verbot des Internetwaffenhandels ohnehin nicht betroffen. Wer bisher im Darknet seine Waffen besorgt hat, der wird das auch weiterhin tun. Das ist ja die Eigenheit von Verbrechern, daß sie sich nicht an Gesetze halten. Schärfere Gesetze können deshalb wesensmäßig die Bewaffnung von Verbrechern nicht erschweren. Sie kümmern sich eh nicht darum.

Aber darum dürfte es wohl auch gar nicht gehen. Es geht vielmehr darum, unser Volk so wehrlos wie möglich zu halten. Wie erschreckend wehrlos selbst Polizisten und Sicherheitskräfte sind, zeigen mehrere Ereignisse der vergangenen Tage. Da schlug in Berlin ein 17jähriger Drogendealer zwei Polizisten zusammen, die ihn auf frischer Tat ertappten. Man stelle sich das vor: der Kerl rennt nicht weg. Der greift die Polizisten an und schlägt sie zusammen. Wie wenig Respekt hat ein solcher Mensch vor unserem Staat und denen, die ihn schützen sollen.

Gestern Abend schlugen Invasoren ebenfalls in Berlin auf Sicherheitskräfte mit Holzlatten und Eisenstangen ein. Wie hilf- und wehrlos gebährdet sich unsere Staatsmacht, daß dies Tag für Tag landauf landab so in anscheinend zunehmender Zahl geschehen kann?! Ganz offensichtlich sind auch die Polizisten und Sicherheitskräfte von oben so eingeschüchtert und verunsichert, daß sie sich kaum ernsthaft zu wehren wagen.

Das ist auch etwas, das mich an der Berichterstattung zu den Vorgängen in München fast noch mehr aufgebracht hat, als die verharmlosende und entschuldigende Erklärung der Tat, nämlich der Rat eines „Fachmanns“ zum richtigen Verhalten von Menschen bei solchen Anschlägen und Amokläufen.

Er empfahl: Am besten weglaufen. Sich selbst in Sicherheit bringen. Die eigene Haut retten.

Wenn das nicht geht, dann sich verstecken. Wieder der im Grundsatz selbe Rat: sich selbst in Sicherheit bringen. Die eigene Haut retten.

Wenn auch das nicht möglich ist oder man im Versteck entdeckt wird, dann bleibt nur die dritte Möglichkeit, diese aber ist ganz ganz ganz furchtbar schlecht, weil gefährlich: sich verteidigen bzw. den Attentäter angreifen.

Mit solchen Ratschlägen werden wir seit Jahrzehnten zu einem Volk von egoistischen Feiglingen und willigen und widerstandlosen Opfern erzogen.

Mich hat es schon auf die Palme gebracht, als in meiner Jugend Frauen geraten wurde, Vergewaltigungen widerstandslos über sich ergehen zu lassen, weil sie sonst ihr Leben riskieren. Bis auf wenige Ausnahmen dürfte diese Empfehlung unverantwortlicher Quatsch sein. Wie viele Frauen haben sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen verhindert, weil sie sich sofort energisch und lautstark gewehrt und um Hilfe gerufen haben.

Ähnlich wäre es ziemlich sicher in München gewesen. Der Terror soll dort im McDonalds-Restaurant begonnen haben. Hätten sich alle anwesenden Männer sofort auf den Attentäter gestürzt, dann hätte er vielleicht einen, schlimmstenfalls sogar zwei oder 3 verletzen oder gar töten können. Dann hätten sie ihn zu Boden geworfen und entwaffnet. Der ganze Wahnsinn wäre innerhalb von kaum mehr als 1 Minute beendet gewesen. So gab es wohl mindestens 9 Tote und 36 Verletzte, 10 davon schwer.

Ein sofortiges energisches Eingreifen der Anwesenden hätte die Zahl der Opfer in jedem Fall drastisch gesenkt. Ähnliches gilt für den muslimischen Terroranschlag im Zug von Treuchtlingen nach Würzburg. Hätte nur einer eine Pfefferpistole dabei gehabt und benutzt, dann hätte der Täter sofort gestoppt und entwaffnet werden können.

Besonders anschaulich trat mir das Problem bei den Ereignissen in München vor Augen. Da trat der Täter aus dem McDonalds. Vom Videobetrachter aus gesehen von links kamen mehrere Menschen gerannt. Sie rannten wenige Meter am Täter vorbei. Dieser hob die Waffe und schoß die Flüchtenden eiskalt in den Rücken. Meines Wissens kamen auch hierbei mehrere ums Leben.

Wären sie nicht davon, sondern mit aller Kraft auf den Täter zugerannt, hätten sie ihn wie oben schon beschrieben, innerhalb weniger Sekunden überrannt, zu Boden gerissen und entwaffnet.

Wenn unser Volk dem Bösen seit Monaten so  entgegengestürmt wäre, dann wäre dieses wohl seit Monaten zu Boden geworfen und außer Gefecht gesetzt.

Allerdings brauchen wir bei diesem Sturm gegen das Böse die Hilfe Gottes. Dies wurde mir sehr deutlich, als ich im letzten November das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig besuchte. Ich habe mir sowohl das Denkmal wie auch das angegliederte Museum mit sehr sehr viel innerer Bewegung sehr genau angeschaut. Beeindruckt hat mich die Tatsache, daß es damals gelungen war, den Feind unseres Vaterlandes zu besiegen.

Bedrückt hat mich die monumentale Herausstellung des deutschen Heldentums. Es mag damals tatsächlich vorhanden gewesen sein. Aber wie weit hat es getragen? Es folgten weitere Kriege und es folgten furchtbare Niederlagen!

Das deutsche Heldentum allein vermag keine weitreichenden Siege zu erringen, wenn es nicht gepaart ist mit dem Vertrauen und dem Gehorsam gegenüber dem lebendigen Gott.

Laßt uns beten um deutsches Heldentum, das erwächst aus dem Vertrauen auf den lebendigen Gott und nicht aus dem Vertrauen auf sich selbst.

Laßt uns weiter vor allem darum beten, daß kein unkontrollierter Hass in der Bevölkerung entsteht, sondern sich endlich die Verantwortlichen in den verschiedenen staatlichen Organen besinnen und dem Wahnsinn ein Ende machen. Auf effektive aber grundgesetzgemäße Weise!

 

Singen oder Beten der ersten drei Verse des Lieds „Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht“:

1. Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht,

sein wird die ganze Welt.

Denn alles ist nach seines Todes Nacht

in seine Hand gestellt.

Nachdem am Kreuz er ausgerungen,

hat er zum Thron sich aufgeschwungen.

Ja, Jesus siegt!

2. Ja, Jesus siegt! Sei’s daß die Finsternis

im Trotzen wütend schnaubt,

sei’s, daß sie wähnt, mit ihrem giftgen Biß

hätt sie ihm viel geraubt:

die Seinen läßt in Not und Grämen

sich unser Held doch niemals nehmen.

Ja, Jesus siegt!

 

3. Ja, Jesus siegt, obschon das Volk des Herrn

noch hart darniederliegt.

Wenn Satans Pfeil ihm auch von nah und fern

mit List entgegenfliegt,

löchst Jesu Arm die Feuersbrände;

das Feld behält der Herr am Ende.

Ja, Jesus siegt!

Kurze Gedanken zum Gebet:

An den nächsten Sonntagen wollen wir das Lied von Reinhold Schneider bedenken, das dieser 1936 verfaßt hat:

Allein den Betern kann es noch gelingen

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Ja, „jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt, und Menschenhochmut auf dem Markte feiert“. Statt Heil und Segen machen sich Gesinnungsterror und Angst breit. Nicht nur Angst um Leib und Leben. Angst, öffentliche Plätze aufzusuchen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Angst, allein, vor allem bei Dunkelheit, außer Haus zu gehen. Angst vor sexuellem Mißbrauch und Vergewaltigung. Selbst 79jährige Frauen sind sogar auf dem Friedhof nicht vor Vergewaltigung durch die Invasoren sicher!

Angst auch, die eigene Meinung zu sagen. Vorher wird ängstlich über die Schulter geschaut oder die Ladentür geschlossen, damit niemand Ungebetenes mithört! Szenarien aus Diktaturen!

Und mit welchem Hochmut wird mitten in überbordendes Chaos und nicht endenwollende Gewalt hineinposaunt: „Wir schaffen das!“

Möglicherweise hat Frau Merkel ja Recht: „Wir schaffen das!“ Es ist nur die Frage, was sie schaffen will. Den Untergang Deutschlands und Europas? Die Überfremdung und Islamisierung unseres Vaterlandes? Den völligen Zusammenbruch der öffentlichen Sicherheit sowie unserer Sozialsysteme?

Das alles könnte sie demnächst tatsächlich schaffen!

Die Aufrechterhaltung der Sicherheit und öffentlichen Ordnung, die Leistungsfähigkeit der Sozialssysteme, die Erhaltung des gesellschaftlichen Friedens, das wird sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht schaffen – sehr vorsichtig formuliert. Dies hat sie im Gegenteil in Teilen oder in weitgehender Gänze schon zerstört. Auch wenn das von Termiten ausgehöhlte Gebäude noch steht. Der Einsturz kann urplötzlich kommen.

Nein „im Dom die Beter sich verhüllen“ – da herrscht leider weitgehende Fehlanzeige. Allenfalls einige Demonstranten, die mutig und politisch unkorrekt auf die Straße gehen, die werden durch Abschaltung der Dombeleuchtung mit äußerer Finsterns verhüllt.

Beter, die sich in Domen einfinden und für unser Volk und Vaterland auf die Knie gehen und vor dem Thron des Allmächtigen um seinen Schutz und Segen ringen, von denen gibt es nach meiner Wahrnehmung nur verschwindend wenige. Hoffentlich werden es durch diese Gebetsinitiative etliche mehr. In die Dome muß dazu keiner. Es genügt, im Stillen Kämmerlein die Hände zu falten oder auch flehend zum Himmel emporzuheben.

Danken dürfen wir, daß sich eine EU-Mitgliedschaft der Türkei wohl für absehbare Zeit erledigt haben dürfte, hoffentlich auch eine visafreie Einreise von „Türken“ aller Art. Wir sehen, daß Gott auf unsere Gebete konkret und greifbar handelt! Das macht Mut, im Gebet umso mehr dran zu bleiben.

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders dafür beten,

  • Wir danken, daß in Österreich Neuwahlen zur Präsidentschaft stattfinden und beten für einen Ausgang zum Wohle Österreichs und der Völker Europas.
  • Daß der Brexit bald viele Nachfolger findet und auch das deutsche Volk eine Volksabstimmung erzwingt und einen EU-Austritt beschließt.
  • Daß viele Menschen in Deutschland und Europa erkennen, wie sehr sie sich vom lebendigen Gott und damit vom Leben selbst entfernt haben.
  • Daß die Menschen wieder zu einer neuen und tiefen Gottesfurcht finden. Daß viele umkehren, ihr Leben Jesus anvertrauen, sein Heil für sich persönlich annehmen und Gott mit ihrem Leben die Ehre geben
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa das Evangelium hören und sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel. Daß sie erkennen, daß ihre weißmagischen Kräfte ebenso zur Macht der Finsternis gehören wie die schwarzmagischen! (Ich lasse dieses Gebetsanliegen seit vielen Wochen hier so stehen, weil ich darin eines der wesentlichen Einfallstore der Mächte der Finsternis in diesen Tagen sehe. Und die meisten Mitverursacher ahnen gar nicht, was sie tun!!!)
  • Beten wir, daß wieder ein grundlegendes Vertrauen in die Bibel, das Wort Gottes, entsteht.
  • Daß Gott sich dadurch noch einmal erbarmen läßt, daß er seinen Zorn an unserem Volk vorübergehen läßt und uns noch einmal eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt.
  • Daß Österreich und die Schweiz die Grenzen dicht halten, insbesondere auch die am Brenner.
  • Ebenso auch die osteuropäischen Staaten einschließlich Polens und Ungarns.
  • Daß unsere Polizisten die Augen aufmachen und nicht wegsehen, sondern hinsehen und registrieren, was geschieht.
  • Daß heute schon die Weichen gestellt werden für die Abwahl aller Systemparteien bei der Bundestagswahl 2017.
  • Und daß Merkel & Co es nicht schaffen, die irreparablen Schäden für unser Volk und Vaterland bis dahin weiter zu erhöhen.
  • Daß alle Länder Europas ihrer Pflicht nachkommen, die Grenzen zu schützen und illegale Ein- oder Durchwanderung verhindern.
  • Ferner ist es von großer Bedeutung für die Zukunft der Menschen Europas, daß der lebendige Gott die stärkt und segnet, die nicht nur gegen den Zuwanderungswahnsinn, sondern auch gegen CETA und TTIP, gegen Gender, gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder und gegen Abtreibung sind!
  • Beten wir, daß Gott den Kriegstreibern in der Ukraine und im Nahen Osten Einhalt gebietet und auch in Libyen wider Sicherheit und Stabilität einkehren, die die USA ohne Not zerstört haben.
  • daß sich in unserem Volk endlich verfassungsgemäßer Widerstand gegen den ganzen rechtswidrigen Wahnsinn bildet, insbesondere bei unseren Polizisten und Beamten und allen, die für Sicherheit, Recht und Ordnung in Deutschland verantwortlich sind. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut! Wenn sich jeder dem Bösen verweigert, dann hat das Böse keine Chance! Nicht Merkel allein ist schuld. Wir sind schuld, weil wir ihr Spiel spielen!
  • Daß auch gerade die vielen freiwilligen Refugee-welcome-Helfer diese Tatsache bedenken, für welches Treiben sie sich hergeben und ihre Kräfte einsetzen. Sie tragen Mitverantwortung für alle Verbrechen, die durch diese „refugees“ begangen werden! Neulich hat das Oberlandesgericht Köln die Aussage erlaubt „Leute wie Claudia Roth haben mittelbar mitvergewaltigt“ – gemeint waren die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht. Ja, jeder „Flüchtlings“helfer trägt seinen Teil an Verantwortung an den Taten, die durch diese „Flüchtlinge“ in Deutschland verübt werden! Es ist doch ganz einfach, um es an einem Beispiel zu zeigen: wenn ich das Gatter öffne und eine Herde Ziegen in den Garten meines Nachbarn lasse, dann bin ich mitschuldig an jedem Salatkopf, den die Ziegen im Garten meines Nachbarn fressen.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht“:

4. Ja, Jesus siegt! Seufzt eine große Schar

noch unter Satans Joch,

die sehnend harrt auf das Erlösungsjahr,

das zögert immer noch,

so wird zuletzt aus allen Ketten

der Herr die Kreatur erretten.

Ja, Jesus siegt!

 

5. Ja, Jesus siegt! Wir glauben es gewiß,

und glaubend kämpfen wir.

Wir du uns führst durch alle Finsternis,

wir folgen, Jesus, dir.

Denn alles muß vor dir sich beugen,

bis auch der letzte Feind wird schweigen.

Ja, Jesus siegt!

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