17.7.2016 Sechsundreißigster Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

wir haben eine höchst ereignisreiche Woche hinter uns. Die Ungeheuerlichkeiten des Wochenanfangs sind zum Ende derselben durch dramatische Ereignisse wohl schon wieder weithin in Vergessenheit geraten.

Da wurde Anfang der Woche darüber geredet, daß Ausländer in die Polizei aufgenommen werden sollen. Dazu kam die nächste Wahnsinnsnachricht, daß unsere ehemalige Familienzerstörungsministerin Ursula von der Leyen, jetzt zur Deformation der Bundeswehr ins Feld gezogen, ein neues Weißbuch vorgelegt hat, wonach EU-Ausländer in die Bundeswehr können und selbige auch „zur Unterstützung der Polizei“ im Inland eingesetzt werden solle.

Das Kabinett hat diesem Wahnsinn meines Wissens in den vergangenen Tagen bereits zugestimmt. Hier wird ein Tabu nach dem andern geschleift. Und das quasi gleich im Doppelpack.

Rückblickend ergibt sich ein stimmiges Bild. Ich hatte mich vor Jahren gewundert, wie ruckzuck die Wehrpflicht abgeschafft worden war. Sie war doch über Jahrzehnte eine Heilige Kuh gewesen. Über Nacht geschlachtet! – Warum?

Weil Wehrpflichtige dem Volk, Berufssoldaten stattdessen dem Arbeitgeber, nämlich der Regierung, verpflichtet sind? Wird ein Schuh draus?

Für den, er es immer noch nicht kapiert hat: selbst deutsche Berufssoldaten werden sich im Ernstfall bei allem Fehlen von soldatischer Moral und reinem Denken verbeamteter Söldner dennoch schwer tun, auf deutsche Mitbürger und deutsche Polizisten zu schießen.

Wie umgeht man dieses Problem? Man füllt die „deutsche“ Bundeswehr mit EU-Ausländern auf. Tunesische und algerische Franzosen in die „deutsche“ Bundeswehr! Die schiessen, falls gewünscht, dann möglicherweise ohne Skrupel auf deutsche Polizisten und deutsche Bürger.

Wenn demnächst noch die Türkei in die EU aufgenommen werden sollte, haben wir dann bald im Wesentlichen eine Bundeswehr aus türkischen EU-Ausländern? Die im Zweifelsfalle mehr auf die Handyaufrufe Erdogans hören als auf das deutsche Grundgesetz und auf ihren Soldateneid?

Wo sind Ehre und Anstand in unserem Land hingekommen?

Manche sprechen davon, daß das aktuelle Weißbuch ein explizites Mißtrauensvotum gegen die deutsche Polizei sei. Die Regierung vertraue der eigenen Polizei nicht mehr, weil diese vom Unrecht z.B. bezüglich der illegalen Einwanderung die Nase gestrichen voll habe und auch auf Befehl von oben nicht auf die eigene Bevölkerung schießen werde.

Deshalb braucht wohl auch die Bundesregierung eine Ausländerarmee, weil sie den eigenen Leuten nicht mehr vertrauen kann. Wie auch, wenn eine Regierung ihrem eigenen Volk den Krieg erklärt. Das Militär hat nach meinen Kenntnissen in der Türkei geschichtlich eine ähnlich mäßigende Funktion wie in Ägypten. Dort haben die Militärs der radikalislamischen Regierung ein Ende bereitet und für etwas gemäßigtere Wege gesorgt. Ganz offensichtlich wollte das Militär den Diktator Erdogan, der die Türkei zu einem islamischem Staat umbaut, stürzen, damit die Türkei als laizistischer Staat (Trennung von Religion und Staat) erhalten bleibt. Dieser Laizismus ist bis heute meines Wissens in der türkischen Verfassung verankert. Erdogan handelt vermutlich fortlaufend verfassungswidrig, in dem er den Laizismus versucht abzuschaffen.

Was sagt es über unsere europäischen Regierungschefs aus, wenn sie den Diktator Erdogan unterstützen und nicht das türkische Militär, das die Demokratie und den Laizismus in der Türkei erhalten bzw. wiederherstellen und die Türkei vor dem Umbau in einen radikalislamischen Staat schützen wollte!!!

Mit ihrem Votum für Erdogan haben sich die europäischen Regierungschefs in aller Offenheit und Eindeutigkeit gegen die Menschenrechte, gegen Demokratie sowie gegen Meinungs- und Pressefreiheit ausgesprochen. Sie haben eindeutig Partei genommen für die antidemokratische Seite. Hier gibt es wohl nichts zu Drehen und zu Deuteln.

Bezüglich Nizza will ich hier nicht viel sagen. Hier scheint noch viel unklar. War die Frontscheibe des LKW aus kugelsicherem Glas oder war die Standardmunition der französischen Polizei für normales LKW-Frontglas einfach zu schwach? Ich weiß es nicht.

Wurde der Attentäter wirklich im LKW erschossen? In einem Bericht, meiner Erinngerung nach im Fernsehen, hieß es, er sei ausgestiegen. Warum sollte er vor dem Ende des Boulevards aussteigen und sich erschießen lassen? Oder wußte er, wo er aussteigen und sich „erschießen“ lassen musste?

Warum hinterlassen seit 9/11 über Paris bis Nizza Terroristen immer gut sichtbar ihren Personalausweis, der manchmal als einziger das Inferno mehr oder minder unversehrt übersteht?

Fragen über Fragen.

Wir kennen als Christen den, der die Antwort auf all diese Fragen kennt, der die Hintergründe durchschaut und der am Ende den Sieg behält.

Im Blick auf ihn, den Sieger von Golgatha, singen und beten wir ab heute ein neues Lied. Seit dem Start unserer Gebetsinitiative am 15.11.2015 – vor 36 Wochen – haben wir das Lied gesungen: „Zieh an die Macht, du Arm des Herrn, wohlauf uns hilf uns streiten“. Es bleibt mit seinen Anliegen weiter brandaktuell.

Aber im Laufe dieser Woche ist mir wichtig geworden, ein neues Lied zu singen: „Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht“. Ganz egal, wie sich das Böse auch austobt in diesen Tagen: Der Sieger steht fest. Und der heißt „Jesus“! Und wir an seiner Seite!

 

Singen oder Beten der ersten drei Verse des Lieds „Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht“:

1. Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht,

sein wird die ganze Welt.

Denn alles ist nach seines Todes Nacht

in seine Hand gestellt.

Nachdem am Kreuz er ausgerungen,

hat er zum Thron sich aufgeschwungen.

Ja, Jesus siegt!

2. Ja, Jesus siegt! Sei’s daß die Finsternis

im Trotzen wütend schnaubt,

sei’s, daß sie wähnt, mit ihrem giftgen Biß

hätt sie ihm viel geraubt:

die Seinen läßt in Not und Grämen

sich unser Held doch niemals nehmen.

Ja, Jesus siegt!

3. Ja, Jesus siegt, obschon das Volk des Herrn

noch hart darniederliegt.

Wenn Satans Pfeil ihm auch von nah und fern

mit List entgegenfliegt,

löchst Jesu Arm die Feuersbrände;

das Feld behält der Herr am Ende.

Ja, Jesus siegt!

Kurze Gedanken zum Gebet:

An den nächsten Sonntagen wollen wir das Lied von Reinhold Schneider bedenken, das dieser 1936 verfaßt hat:

Allein den Betern kann es noch gelingen

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Daß das Schwert sehr dicht „ob unsern Häuptern“ hängt, wird mittlerweile wohl jedem bewußt geworden sein, der nicht stockblind durchs Leben geht.

Es ist aber nicht das Schwert der finsteren Hintergrundmächte. Es ist auch nicht das Schwert Satans, dem diese Mächte wohl dienen. Es ist vielmehr das Gerichtsschwert Gottes.

Daß wir dieses Gericht verdient haben, kann im Blick auf den Holocaust, das Greuel der Abtreibung, den Abfall der Christenheit von Christus und seinem Wort und unzähliger anderer Schandtaten unseres Volkes kaum bezweifelt werden.

Nun wollen wir dieses Schwert aber aufhalten. Hoffentlich nicht in einem neuen Geist der Unbußfertigkeit und des Trotzens gegen den Allmächtigen. So wird es nämlich gewiß nicht gelingen, sondern den Schwertstreich umso härter ausfallen lassen.

Diese Welt der richtenden Gewalt des Allmächtigen abzuringen, das kann nur durch Gebet und ein geheiligtes Leben gelingen. Das Gebet steht ganz oben. Das geheiligte Leben darf aber nicht fehlen. Hier geht es nicht um Werkegerechtigkeit, sondern um Echtheit!

Heute Morgen habe ich in der Predigt darauf hingewiesen, daß die geistlichen Wesensmerkmale, die wir als Kinder Gottes durch den Heiligen Geist bekommen haben, unser Leben auch wesentlich prägen müssen. Nicht ausnahmslos, aber eben doch wesentlich. Denn was unser Leben nicht wesentlich prägt, kann auch nicht zu unseren Wesensmerkmalen gehören.

Als Kinder Gottes, die das Heil in Jesus Christus bewußt für sich persönlich angenommen und auf die Seite Jesu getreten sind, sind wir Auserwählte Gottes, Heilige und Geliebte.

Das muß man unserem Leben nun aber auch anmerken und abspüren. Im andern Falle treten wir die Ehre unseres himmlischen Vaters mit Füßen und beschwören sein Gericht herauf. Er ist dabei extrem geduldig. Das hatten wir heute Morgen auch. Aber wenn die Zeit seines Gerichts gekommen ist, dann wird es äußerst finster.

Schaffen wir es, dieses Gerichtsschwert des Allmächtigen über unseren Häuptern aufzuhalten?

Es wird, wenn überhaupt, nur in einem ernsten Ringen gelingen.

Im Ringen darum, daß wir selbst ein Leben führen, das Gott gnädig ansehen kann.

Im Ringen darum, daß noch viele umkehren und bei Gott Gnade suchen und finden. Die Zeit dafür dürfte nicht mehr sehr lange sein.

Und im Ringen darum, daß Gott sich nicht um unserer großen Zahl, sondern trotz unseres kleinen Häufleins willen, erbarmt. Ich denke dabei an Abrahams Ringen um Sodom. Sodom dürfte ähnlich verkommen gewesen sein wie unser Land heute unter dem Einfluß der Gottlosigkeit.

Gott hatte deshalb das vernichtende Gericht über die Stadt Sodom beschlossen. Abraham wagte es nun, mit Gott in ein geistliches Ringen einzutreten. Er bat ihn: Wenn es aber noch 50 Gerechte in Sodom geben sollte. Könntest Du dann nicht um dieser 50 Gerechten Sodom verschonen?

Und Gott ist groß. Er ist überaus barmherzig. Er war dazu bereit.

Nun kamen Abraham aber große Zweifel. Er wußte, wie extrem die Gottlosigkeit und die Greueltaten in Sodom waren. Er sah, daß es möglicherweise bis wahrscheinlich gar keine 50 Gerechten in Sodom geben würde. Er hakte deshalb nach: und wenn es nun aber fünf weniger als 50 sein sollten. Würdest Du nicht wegen dieser fünf, die fehlen, doch Gnade walten lassen?

Gott war dazu bereit. Aber Abraham hatte immer noch Zweifel. Gab es in Sodom überhaupt 45 Gerechte? So rang er mit und vor Gott weiter. Schließlich hatte er es im Gebet errungen, daß Gott um 10 Gerechter willen Sodom verschonen würde.

Leider gab es in Sodom nicht einmal diese 10 Gerechte.

Für unser deutsches Volk und Vaterland bin ich da zuversichtlicher. Nun sind wir allerdings nicht nur eine Stadt, sondern ein ganzes Land. Aber wenn Gott schon bereit gewesen wäre, um 10 Gerechter willen die ganze Stadt Sodom zu verschonen, sollte er nicht bereit sein, um wenigstens 1000 Gerechter willen unser Volk und Vaterland zu verschonen?

Und so viele, wenn vielleicht auch nicht sehr viel mehr, sollten in unserem Volk doch wohl zu finden sein.

In diesem Sinne laßt uns beten und ringen!

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders dafür beten,

  • Wir danken, daß in Österreich Neuwahlen zur Präsidentschaft stattfinden und beten für einen Ausgang zum Wohle Österreichs und der Völker Europas.
  • Daß der Brexit bald viele Nachfolger findet und auch das deutsche Volk eine Volksabstimmung erzwingt und einen EU-Austritt beschließt.
  • Daß viele Menschen in Deutschland und Europa erkennen, wie sehr sie sich vom lebendigen Gott und damit vom Leben selbst entfernt haben.
  • Daß die Menschen wieder zu einer neuen und tiefen Gottesfurcht finden. Daß viele umkehren, ihr Leben Jesus anvertrauen, sein Heil für sich persönlich annehmen und Gott mit ihrem Leben die Ehre geben
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa das Evangelium hören und sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel. Daß sie erkennen, daß ihre weißmagischen Kräfte ebenso zur Macht der Finsternis gehören wie die schwarzmagischen! (Ich lasse dieses Gebetsanliegen seit vielen Wochen hier so stehen, weil ich darin eines der wesentlichen Einfallstore der Mächte der Finsternis in diesen Tagen sehe. Und die meisten Mitverursacher ahnen gar nicht, was sie tun!!!)
  • Beten wir, daß wieder ein grundlegendes Vertrauen in die Bibel, das Wort Gottes, entsteht.
  • Daß Gott sich dadurch noch einmal erbarmen läßt, daß er seinen Zorn an unserem Volk vorübergehen läßt und uns noch einmal eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt.
  • Daß Österreich und die Schweiz die Grenzen dicht halten, insbesondere auch die am Brenner.
  • Ebenso auch die osteuropäischen Staaten einschließlich Polens und Ungarns.
  • Daß unsere Polizisten die Augen aufmachen und nicht wegsehen, sondern hinsehen und registrieren, was geschieht.
  • Daß heute schon die Weichen gestellt werden für die Abwahl aller Systemparteien bei der Bundestagswahl 2017.
  • Und daß Merkel & Co es nicht schaffen, die irreparablen Schäden für unser Volk und Vaterland bis dahin weiter zu erhöhen.
  • daß die Völker und Regierungschefs Europas sich von Angela Merkel und den finsteren Hintergrundmächten weder eine EU-Mitgliedschaft der Türkei noch eine Reisefreiheit der Türken aufzwingen lassen und alle Bemühungen dahin bald und endgültig scheitern.
  • Daß alle Länder Europas ihrer Pflicht nachkommen, die Grenzen zu schützen und illegale Ein- oder Durchwanderung verhindern.
  • Ferner ist es von großer Bedeutung für die Zukunft der Menschen Europas, daß der lebendige Gott die stärkt und segnet, die nicht nur gegen den Zuwanderungswahnsinn, sondern auch gegen CETA und TTIP, gegen Gender, gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder, gegen einen EU-Beitritt der Türkei und gegen Abtreibung sind!
  • Beten wir, daß Gott den Kriegstreibern in der Ukraine und im Nahen Osten Einhalt gebietet und auch in Libyen wider Sicherheit und Stabilität einkehren, die die USA ohne Not zerstört haben.
  • daß sich in unserem Volk endlich verfassungsgemäßer Widerstand gegen den ganzen rechtswidrigen Wahnsinn bildet, insbesondere bei unseren Polizisten und Beamten und allen, die für Sicherheit, Recht und Ordnung in Deutschland verantwortlich sind. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut! Wenn sich jeder dem Bösen verweigert, dann hat das Böse keine Chance! Nicht Merkel allein ist schuld. Wir sind schuld, weil wir ihr Spiel spielen!
  • Daß auch gerade die vielen freiwilligen Refugee-welcome-Helfer diese Tatsache bedenken, für welches Treiben sie sich hergeben und ihre Kräfte einsetzen. Sie tragen Mitverantwortung für alle Verbrechen, die durch diese „refugees“ begangen werden! Neulich hat das Oberlandesgericht Köln die Aussage erlaubt „Leute wie Claudia Roth haben mittelbar mitvergewaltigt“ – gemeint waren die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht. Ja, jeder „Flüchtlings“helfer trägt seinen Teil an Verantwortung an den Taten, die durch diese „Flüchtlinge“ in Deutschland verübt werden! Es ist doch ganz einfach, um es an einem Beispiel zu zeigen: wenn ich das Gatter öffne und eine Herde Ziegen in den Garten meines Nachbarn lasse, dann bin ich mitschuldig an jedem Salatkopf, den die Ziegen im Garten meines Nachbarn fressen.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht“:

4. Ja, Jesus siegt! Seufzt eine große Schar

noch unter Satans Joch,

die sehnend harrt auf das Erlösungsjahr,

das zögert immer noch,

so wird zuletzt aus allen Ketten

der Herr die Kreatur erretten.

Ja, Jesus siegt!

 5. Ja, Jesus siegt! Wir glauben es gewiß,

und glaubend kämpfen wir.

Wir du uns führst durch alle Finsternis,

wir folgen, Jesus, dir.

Denn alles muß vor dir sich beugen,

bis auch der letzte Feind wird schweigen.

Ja, Jesus siegt!

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