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3.4.2016 - Einundzwanzigster Abend der Gebetsinitiative

Nun hat der unsägliche Andreas Stoch in Baden-Württemberg doch noch im Handstreich seinen unsäglichen Ver“Bildungsplan“ auf den Weg gebracht.

Es zeigt, was solche Leute von Demokratie halten. Gerade frisch abgewählt nutzt er die verbleibende Amtszeit als „Kultusminister“ – was daran „Kultur“ sein soll, ist mehr als fraglich, eine unerträgliche Sexualisierung an den Schulen bereits zum zweiten Halbjahr 2016 auf den Weg zu brinen.

Die CDU reagiert „ungehalten“. Sie hat alle Möglichkeiten, nicht nur echauffiert zu tun, sondern entschlossen zu handeln. Das wird sie meines Erachtens nicht. Ich gehe davon aus, daß der Zeitplan mit ihr abgestimmt war. Die CDU wird signalisiert haben: Wir können diesem sogenannten „Bildungsplan“ auf keinen Fall zustimmen, sonst verlieren wir noch mehr Wähler. Wenn Ihr ihn haben wollt, dann bringt ihn noch vor der Zeit unserer aktiven Mitwirkung und Verantwortung auf den Weg. Wir jammern und klagen dann und waschen unsere Hände in Unschuld. Den Kritikern werden wir sagen: jetzt ist es leider zu spät. Die neuen Schulbücher sind schon gedruckt.

Aber vielleicht kommt es ja auch ganz anders und Herr Wolf erweist seinem Namen alle Ehre. Warten wirs ab und beten, daß der Herr Wunder tut. Ansonsten werden die Eltern gefragt sein diesem Wahnsinn entschieden entgegenzuwirken. Der Staat hat keinen Erziehungsauftrag und darf auf diese Weise gar nicht ins Erziehungsrecht der Eltern moralisch einwirken.

Rechte, für die wir nicht kämpfen, verlieren wir!

Der Vorgang ist ein weiteres Signal für den endzeitlichen Niedergang unserer Gesellschaft.

Die Zeit der Gnade läuft unaufhaltsam aus. Darauf hatte ich schon letzten Sonntag hingewiesen und wir müssen es in diesen Tagen regelmäßig betonen und wiederholen. Wir müssen es auch ganz besonders unserer jüngeren Generation aufs Herz legen, auch wenn wir ihnen ein langes und schönes Leben auf dieser Erde von ganzem Herzen wünschen würden. Sie werden vermutlich weder das eine noch das andere haben.

Im Vertrauen auf den Herrn dürfen wir jeden Tag getrost aus seiner Hand nehmen und an seiner Hand leben. Aber haltet die Dinge dieser Welt weniger denn je für die wirklich wichtigen. Sie sind vergänglich. Schon morgen kann fast alles ganz anders sein als heute.

Deshalb ist gerade die Gewißheit der  persönlichen Verbundenheit mit dem Herrn und des Heils in Christus von allergrößter Bedeutung.

Wir mögen noch einige halbwegs ruhige Jahre vor uns haben. Vielleicht sind es aber auch nur Monate. Wer mag das in diesen Tagen schon genau sagen?! Die Meinungen der Fachleute gehen dazu auseinander. Sicher werden wir weiterhin ständig mit der Gefahr von Terroranschlägen wie in Paris und Brüssel auch in Deutschland rechnen müssen.

Fachleute warnen deshalb vor dem Besuch von Massenveranstaltungen sowie dem Gebrauch öffentlicher Verkehrsmittel – soweit vermeidbar. Wann und in welcher Reihenfolge bürgerkriegsartige Zustände und der seit längerem erwartete wirtschaftliche Totalzusammenbruch erfolgen, weiß wohl niemand genau zu sagen. Manche erwarten diese Ereignisse noch im Jahr 2016, die meisten wohl eher für 2017 oder später, wenn nichts Unerwartetes geschieht.

Es gilt besonnene Vorsorge zu treffen. Bargeld für etliche Wochen zuhause zu haben, kann nicht schaden. Noch wichtiger sind Vorräte an Lebensmitteln und allem anderen, was lebenswichtig ist für Monate. Das Allerwichtigste ist die geistliche Vorsorge, das tägliche Leben mit Jesus, die Geborgenheit in ihm.

Wir können unseren jungen Leuten nur raten: lebt in Jesus getrost. Geht getrost und gewissenhaft eurer täglichen Arbeit nach. Laßt euch von drohenden Schreckensszenarien nicht entmutigen. Jesus ist an eurer Seite.

Aber seid vor allem bereit für sein Kommen!

Laßt uns die verbleibende Zeit ausnutzen zum Gebet und zum Zeugnis von den großen Taten Gottes, damit doch noch etliche umkehren in die offenen Liebesarme des himmlischen Vaters.

 

Wir beginnen wie üblich mit den Liedversen

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.

Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt’s zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:

  1. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

Unser vierter Liedvers verweist uns ganz auf den Sinn unseres Lebens auf dieser Erde: Gott zu vertrauen und ihn zu loben.

Wie tun wir das am Besten?

Indem wir den Liedvers befolgen: „In deine Hand o laß getrost uns fallen“. Wir können unseren himmlischen Vater auf keine Weise mehr ehren als daß wir uns getrost in seine Hand fallen lassen. Das ist das höchste und schönste Loblied, daß wir für ihn anstimmen können: ein Leben, das ganz in ihm ruht.

Strahlt unser Leben eine solche Geborgenheit in Jesus aus? Nicht frömmlerisch aufgesetzt, sondern echt und von ganzem Herzen? Wenn das noch nicht so ist, dann möge uns der Herr Jesus das schenken.

Wir haben einen Herrn, der ein gewaltiger Helfer ist. Unser Land hat diese Hilfe schon vielfach erfahren. Wir können dazu immer wieder vor allem auf das Geschenk der Reformation verweisen, auf die Zeiten der Erweckung, auch für die Zeit des Friedens und des Wohlstandes, die wir seit 1945 erleben dürfen. Wann gab es in der Weltgeschichte je eine solche Zeit?!

Haben wir dem Herrn dafür gedankt?

In diesen Tagen wird uns bewußt, was für ein seltenes und kostbares Gut eine solche Zeit ist – zumindest äußerlich.

Geistlich betrachtet war es eine Zeit, die viele ob der Rundumversorgtheit in einen geistlichen Tiefschlaf hat fallen lassen oder auch in die offene Auflehnung gegen unseren Gott und Herrn.

Diese Haltung nehme ich nach wie vor bei erschreckend Vielen wahr. Satan, der Durcheinanderbringer, hat viele Verleitfährten gelegt und lenkt die Menschen auch noch in diesen Tagen auf falsche Hoffnungen und Zukunftsperspektiven. Das Vertrauen auf das Wort Gottes wurde weithin zerschlagen.

Dabei hilft Gott auch in Zukunft „noch allen, die dir vertraun und deinem Bund“.

Aber wie viele sind das noch in Deutschland und Europa im Jahr 2016?

Wie mager wird Gottes Hilfe ausfallen angesichts dieses erschreckend mageren Vertrauens?

Aber eines ist gewiß: seinen Bund kann er niemals brechen! Diejenigen, die ihm vertrauen, werden seine Durchhilfe erfahren.

Das wollen wir uns in diesen Tagen ganz besonders vor Augen halten. Wir wissen nicht, was kommt. Wir erahnen es und unsere Ahnungen verheißen uns nichts Gutes für diese Welt.

Aber eines wissen wir gewiß: es kommt der Tag, da schauen wir auf die heute noch vor uns liegenden Zeiten zurück, höchstwahrscheinlich dann schon aus der himmlischen Herrlichkeit, und dann ist wahr, was der Liedvers zum Schluß sagt: „und freudig dir von Herzensgrund ihr Loblied lassen schallen“.

Wenn wir als Sieger und Überwinder am Thron Gottes stehen, was wird das für ein Lobgesang sein?

Hoffentlich wird da keiner von uns fehlen.

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders dafür beten, daß

  • heute schon die Weichen gestellt werden für erfreuliche Ergebnisse bei der Bundestagswahl 2017
  • daß die Völker und Regierungschefs Europas sich von Angela Merkel weder eine EU-Mitgliedschaft der Türkei noch eine Reisefreiheit der Türken aufzwingen lassen
  • Beten wir, daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
  • Dazu gehört, daß unser Volk wieder umkehrt und die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott sucht, von dem es sich seit Jahrzehnten auf breiter Front abgewandt hat.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur. Beten wir, daß sie aus dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel. Daß sie erkennen, daß ihre weißmagischen Kräfte ebenso zur Macht der Finsternis gehören wie die schwarzmagischen!
  • Beten wir, daß überhaupt wieder ein grundlegendes Vertrauen in das Wort Gottes entsteht.
  • Wir wollen weiter beten für unsere verfolgten Geschwister im Nahen Osten, in Syrien, im Irak und in den Flüchtlingslagern der Vereinten Nationen, auf der Flucht hierher nach Deutschland und in den Zuwandererunterkünften.  In diesen Tagen besonders auch für Indien, wo die Gemeinde Jesu nach verschiedenen Berichten derzeit besonders verfolgt wird.
  • Wir wollen ganz intensiv auch dafür beten, daß die christlichen Asylbewerber endlich flächendeckend eine getrennte Unterbringung in Deutschland erhalten.
  • Daß sich diejenigen in den Landesparlamenten und im Bundestag durchsetzen können, die gegen den Zuwanderungswahnsinn, gegen TTIP, gegen Gender, gegen Frühsexualisierung unserer Kinder, gegen einen EU-Beitritt der Türkei und gegen Abtreibung sind!
  • Gott möge quer durch alle Parteien Politiker zum Widerstand auf breiter Front bringen gegen den EU-Beitritt der Türkei. Was „Sultan“ Erdogan unter Demokratie und Meinungsfreiheit versteht, das offenbart er jeden Tag aufs Neue.
  • Beten wir, daß Gott den Kriegstreibern in der Ukraine und im Nahen Osten Einhalt gebietet.
  • Weiter wollen wir beten, daß die Polizisten und Beamten und andere, für die Sicherheit, für Recht und Ordnung in Deutschland Verantwortlichen, sich auf ihre Pflichten besinnen und rechtswidrige Befehle und Anordnungen verweigern. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut!
  • Und daß unser Volk endlich auf die Beine kommt. Eine Regierung kann nichts, was das Volk nicht mit sich machen läßt.
  • Und beten wir, daß alle, die am Zuwanderungswahnsinn aus noch so guten Motiven meinen mithelfen zu müssen, sich ihres Teils der Verantwortung an allen negativen Folgen der Zuwanderung bewußt werden!
  • Und beten wir, daß viele der Zuwanderer hier in Deutschland das Evangelium hören und sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
  1. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

 

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