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20.3.2016 - Neunzehnter Abend der Gebetsinitiative

Die mit Spannung erwarteten Landtagswahlen sind vorbei. Das Ergebnis ist nicht unerfreulich aber auch nicht wirklich erfreulich. Einerseits haben die etablierten Parteien, die für das derzeitige Chaos in Deutschland und Europa die Verantwortung tragen, weithin deutliche Verluste erlitten. Andererseits ist verwunderlich, warum immer noch so viele Menschen diese Parteien wählen. Ist es der kollektive Lust am Untergang? Einmal den „Untergang der Titanic“ deutschlandweit gemeinsam erleben? Und das noch ohne public viewing, sondern live in der ersten Reihe mit dabei?

Angela Merkel beeindruckt das alles scheinbar nicht. Sie wirkt fremdgesteuert. Ihr Deal mit der Türkei wird im Zweifel mehr neue Probleme schaffen als alte lösen. Man kann überhaupt nur von Herzen beten, daß er nicht wirklich zustande kommt. Beim Gedanken an einen EU-Beitritt der Türkei oder auch nur die visafreie Einreise von Türken nach Deutschland müssen jedem vernünftigen und demokratischen Menschen vor Entsetzen die Haare zu Berge zu stehen!

Wir müssen und wollen dabei anhalten am Gebet. Es gibt in dem ganzen Wahnsinn auch Erfreuliches. Menschen kommen zum Glauben oder bringen ihr Leben vor Gott wieder neu in Ordnung. Ich erhalte darüber immer wieder persönliche Berichte in diesen Tagen.

Wir wissen: Jesus ist der Sieger.

Und wir wissen: der Tag seiner Wiederkunft ist nicht mehr fern.

Laßt uns beten, daß wir mit unseren Familien, unseren Kindern und Enkeln, Freunden und Verwandten, vorbereitet sind, wenn Jesus wiederkommt.

Und vielleicht gibt Gott auch unserem Land und Europa noch einmal eine Gnadenfrist. Ich persönlich habe den Eindruck, daß die Chance dafür noch nicht verstrichen ist, zumindest nicht zeitlich. Wir stehen meines Erachtens an der Schwelle der Entscheidung, ob wir eine solche Gnadenfrist von Gott noch bekommen, oder ob die Entwicklung rasend in Richtung des antichristlichen Endzeitreiches geht.

 

Wir beginnen wie üblich mit den Liedversen

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.
    Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt’s zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:

Drängt uns der Feind auch um und um, wir lassen uns nicht grauen“. Dieser Gedanke paßt sehr gut zur Predigt des heutigen Sonntags über Hebräer 12,1-3 zum Thema“ Unermüdlich im Kampf“ (http://www.efk-riedlingen.de/predigtarchiv/1-6.2016/128/20.03.16%20J.Tscharrntke%20Hebr%C3%A4er12.1-3%20Unerm%C3%BCdlich%20im%20Kampf%20128KBit.mp3 ). Wir sind in diesen Kampf gestellt. Nach Jahrzehnten relativer Ruhe, die wir als Christen in Deutschland genießen durften, und dabei leider wahrscheinlich auch einigermaßen behähig und kampfuntauglich wurden, drängt uns nun der Feind „um und um“. Die Stichworte habe ich schon mehrfach genannt. Ich muß sie hier nicht wiederholen. Das Allerschlimmste: Dieser Feind drängt nicht nur „um und um“. Er ist längst fast allerorten mittendrin. Nämlich in der Gemeinde Jesu. Daß die Welt nichts von Jesus wissen will, das kann uns nicht verwundern, wenn auch die christliche Gemeinde weithin nur noch sein will wie die Welt. Wozu braucht es eine solche Gemeinde noch?

Menschlich gesprochen kämpfen wir auf aussichtslosem Posten. Der geistliche Abfall und der politische Wahnsinn sind soweit vorangeschritten, daß eine grundlegende Umkehr der Verhältnisse nicht mehr vorstellbar erscheint.

Aber: „wir lassen uns nicht grauen“. Wir lassen uns nicht bange machen. Weil wir so tapfer sind? Old Shatterhand, Old Surehand und Winnetou in einer Person? Nein. Gewiß nicht. Sondern weil wir wissen: „Du wirst aus deinem Heiligtum schon unsre Not erschauen“. Wahrlich, der Herr braucht in diesen Tagen kein Fernglas, um unsere Not zu erschauen. Sie ist himmelschreiend. Aber auch wenn sie mikroskopisch klein wäre, so würde sie doch den liebenden Augen des himmlischen Vaters nicht entgehen. Er weiß, was wir in diesen Tagen brauchen. Wer halbwegs informiert ist, der weiß: es ist ein Schreckensszenario um und um. Was müssen wir tun, um auf alle Eventualitäten bestmöglich vorbereitet zu sein? Für was ist es alles schon zu spät? Die meisten von uns wurden von den Ereignissen, vor allem von ihrer Geschwindigkeit, völlig überrascht und weitestgehend unvorbereitet getroffen. Was läßt sich jetzt noch tun? Wann bricht das völlige Chaos über uns herein?

Ich habe auf vieles keine Antwort.

Aber ich habe einen starken Helfer – Jesus!

Und das macht mich ruhig. Ich möchte für meine Familie sorgen und für die mir anvertraute Gemeinde. Ich möchte sie schützen und sicher durch die vor uns liegende Zeit bringen. Ich kann es aber nicht.

Aber Jesus kann!

Wenn das nicht Grund zum Mut und zur Zuversicht ist!

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders dafür beten, daß

  • heute schon die Weichen gestellt werden für erfreuliche Ergebnisse bei der Bundestagswahl 2017
  • daß die Völker und Regierungschefs Europas sich von Angela Merkel weder eine EU-Mitgliedschaft der Türkei noch eine Reisefreiheit der Türken aufzwingen lassen
  • Beten wir, daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
  • Dazu gehört, daß unser Volk wieder umkehrt und die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott sucht, von dem es sich seit Jahrzehnten auf breiter Front abgewandt hat.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur. Beten wir, daß sie aus dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel. Daß sie erkennen, daß ihre weißmagischen Kräfte ebenso zur Macht der Finsternis gehören wie die schwarzmagischen!
  • Beten wir, daß überhaupt wieder ein grundlegendes Vertrauen in das Wort Gottes entsteht.
  • Wir wollen weiter beten für unsere verfolgten Geschwister im Nahen Osten, in Syrien, im Irak und in den Flüchtlingslagern der Vereinten Nationen, auf der Flucht hierher nach Deutschland und in den Zuwandererunterkünften.  In diesen Tagen besonders auch für Indien, wo die Gemeinde Jesu nach verschiedenen Berichten derzeit besonders verfolgt wird.
  • Wir wollen ganz intensiv auch dafür beten, daß die christlichen Asylbewerber endlich flächendeckend eine getrennte Unterbringung in Deutschland erhalten.
  • Daß sich diejenigen in den Landesparlamenten und im Bundestag durchsetzen können, die gegen den Zuwanderungswahnsinn, gegen TTIP, gegen Gender, gegen Frühsexualisierung unserer Kinder, gegen einen EU-Beitritt der Türkei und gegen Abtreibung sind!
  • Gott möge quer durch alle Parteien Politiker zum Widerstand auf breiter Front bringen gegen den EU-Beitritt der Türkei. Auch das gehört zum Stichwort „Wahnsinn“, daß nun ernsthaft darüber nachgedacht wird, ein Land in die EU aufzunehmen, das sich mehr und mehr in ein islamisches Sultanat unter einem Sultan Erdogan entwickelt. Seine Frau scheint schon seinen Harem ideell vorzubereiten.
  • Beten wir, daß Gott den Kriegstreibern in der Ukraine und im Nahen Osten Einhalt gebietet.
  • Weiter wollen wir beten, daß die Polizisten und Beamten und andere, für die Sicherheit, für Recht und Ordnung in Deutschland Verantwortlichen, sich auf ihre Pflichten besinnen und rechtswidrige Befehle und Anordnungen verweigern. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut!
  • Und daß unser Volk endlich auf die Beine kommt. Eine Regierung kann nichts, was das Volk nicht mit sich machen läßt.
  • Und beten wir, daß alle, die am Zuwanderungswahnsinn aus noch so guten Motiven meinen mithelfen zu müssen, sich ihres Teils der Verantwortung an allen negativen Folgen der Zuwanderung bewußt werden!
  • Und beten wir, daß viele der Zuwanderer hier in Deutschland das Evangelium hören und sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
    4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.
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