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17.1.2016 - Zehnter Abend der Gebetsinitiative

Die Anzeigen wegen der Übergriffe der Silvesternacht sind allein in Köln auf über 500 angestiegen. Dabei sickert mehr und mehr durch, daß derartige Übergriffe in unteschiedlicher Intensität fast landauf landab geschehen sind. In Köln stand die Polizei nur wenige Meter entfernt, war aber angesichts der Massen gewalttätiger Zuwanderer schlicht nicht in der Lage, die Übergriffe zu verhindern. Unser Rechtsstaat ist damit im Grundsatz am Ende. Angela Merkel hat ihn im Zuge ihrer „Selbstermächtigung“ (dieses Wort gebraucht Michael Bertrams, früherer Präsident des Verfassungsgerichtshofs für Nordrhein-Westfalen) fast im Alleingang an die Wand gefahren. Fast im Alleingang, denn im gesamten Bundestag hat ihr niemand ernsthaft Widerstand geleistet. Der Beifall aus Kirchen und Freikirchen für ihr zerstörerisches Werk bleibt ungebremst. Die Verblendung in politischen, kirchlichen und medialen Kreisen hat ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. Dabei sickert wird den Menschen in Deutschland mehr und mehr bewußt, was Merkel in Deutschland anrichtet. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung sprach die Schriftstellerin Monika Maron immerhin von „kollektivem Selbstmord“. Richtig. Genau das ist es, wohin Merkel & Co. wohl in voller Absicht unser Volk treiben: in den kollektiven Selbstmord. Und die Dekadenz und gottlose Verblendung in unserem Land ist so groß, daß viele jubelnd und mit Fanfaren in diesen kollektiven Selbstmord marschieren. Psychologen sprechen längst von einer psychopathogenen Massenerkrankung unter Deutschlands Politikern, Medien- und Kirchenleuten. Der weniger Fremdwortgewandte wird fragen: was ist das, eine psychopathogene Massenerkrankung? Um es mit Asterix und Obelix möglichst allgemeinverständlich zu sagen: „Die spinnen, die Römer (alias Merkel & Co.)“ und zwar nicht nur vereinzelt, sondern fast flächendeckend, also die Politiker, die Medien- und Kirchenleute. Das sage nicht ich, Jakob Tscharntke. Das wird unter Psychologen ernsthaft diskutiert. Und das Ausland sieht es fast ausnahmslos auch so, nur weniger differenziert. Das Ausland sagt: „Die spinnen, die Deutschen“. Die marschieren „Refugees welcome“ jubelnd und psalmodierend ins ihren eigenen Untergang. Und irgendwie liegt das Ausland mit dieser undifferenzierten Wahrnehmung gar nicht so falsch. Denn immerhin haben die Deutschen Merkel & Co. bis heute im Amt gelassen. „Die spinnen, die Deutschen!

Ja, dahin kommt der Mensch, wenn er sich von Gott abgewandt hat und sich hartnäckig weigert, wieder zu Gott umzukehren. Das von Gott Dahingegebensein hat in diesen Tagen solche Ausmaße angenommen, daß es im Grunde gar nicht mehr möglich ist, es angemessen in Worte zu fassen.

Wir können nur noch beten: Herr, erbarme dich.

 

 

Wir beginnen wir üblich mit den Liedversen

 

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.
    2. Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt’s zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:

Wir sind weiter bei Gedanken zu Psalm 2.

 

Vers 9 beschreibt den endzeitlichen Zorn Gottes, den der Sohn über den Völkern der Erde vollstreckt: „Mit eisernem Stab magst du sie zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen“. Es ist schon ein Unterschied, ob man mit einer Poolnudel, eine Holzstecken oder einem eiseren Stab geschlagen wird. Der wiederkommende Christus wird definitiv nicht mit der Poolnudel zuschlagen, sondern mit dem „eisernen Stab“. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Er wird „zerschmettern“, die sich im endzeitlichen Kampf gegen ihn und sein Volk gestellt haben. So sagt es Gottes Wort verschiedene Male (vgl. Psalm 110,5 und Offenbarung 6,17). Gott ist „langsam zum Zorn“. Das ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften, die uns das Alte Testament über Gott offenbart. Er hat eine unvorstellbare Geduld. Oft leiden wir darunter. Auch in diesen Tagen. Wir wünschen uns, Gott würde viel früher dreinschlagen und dem Wahnsinn ein Ende bereiten. Aber Gott ist „langsam“ zum Zorn. Er läßt sich Zeit. Vor allem sollen in dieser Zeit noch möglichst viele Menschen umkehren zu Gott und ihr Leben vor ihm in Ordnung bringen. Zum Andern muß die Sünde ausreifen bis zur vollen Gerichtsreife. Und bis dahin scheint Gott oft nur tatenlos zuzusehen. Und viele Menschen, auch viele Christen, fragen sich in solchen Zeiten: Wo bist du, Gott? Warum hältst du deine Hand zurück? Warum greifst du nicht ein?

Aber wenn er dann eingreift, dann wird sein Zorn furchtbar sein. Gottes Wort redet hier von „zerschmettern“ und „zerschmeißen“.

Aber das ist nicht das, was Gott will. Deshalb zögert er so lange, das zu tun. Deshalb ruft er auch hier noch eindringlich zur Umkehr: „Und nun, ihr Könige, handelt verständig; laßt euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde!“ (Vers 10). Gott spricht also die Mächtigen und Verantwortlichen der Völker dieser Erde an. Wenn man das Wort genau anschaut, dann nennt Gott nur zwei Gruppen von Verantwortlichen: Könige und Richter – die ausführenden (exekutive) und die richterliche (judikative) Gewalt. Die gesetzgebende (legislative) Gewalt fehlt. Man könnte sie vielleicht auch bei den Königen angesiedelt sehen. Aber ich gehe eher davon aus, daß sie bewußt fehlt. Denn im letzten Grunde gibt es auf Seiten der Nationen keine gesetzgebende Gewalt. Warum nicht? Weil nur einer die wirklich gesetzgebende Gewalt besitzt: der lebendige Gott. Sein Wort ist das einzige Gesetz, auf das es wirklich ankommt. Die Könige haben es umzusetzen und die Richter der Erde haben darüber zu wachen, daß es auch ernsthaft befolgt wird.

Wäre Beides der Fall, dann würde sich unser Volk in diesen Tagen nicht in den kollektiven Selbstmord stürzen. Dann würde unser Volk in wahrer Gottesfurcht auf gesegneten Wegen gehen. So aber geht es in den Untergang. Und diejenigen, die am meisten berufen wären, es zu warnen, die Verantwortlichen in Kirchen und Freikirchen, die entpuppen sich weitestgehend als die schlimmsten Verführer. Der Zorn Gottes wird sie am härtesten treffen. Denn wem viel gegeben ist, von dem wird Gott umso mehr fordern.

 

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

 

Gebet

  • Wir wollen heute als allererstes und ganz besonders beten für die Christen in den Zuwandererunterkünften. Sie sind die eigentlich Bedrohten, die eigentlichen Asylbewerber, die wirklich Verfolgten, die echten Flüchtlinge.
  • Und wir wollen beten für die Christen in den Flüchtlingslagern der Vereinten Nationen im Bereich der Herkunftsländer. Auch dort sind die Christen die Verfolgten. Dieser Tage wurde ganz offiziell berichtet, daß Terroristen des Islamischen Staates sich als Flüchtlinge getarnt in diese Lager begeben und dort die Christen nachts in ihren Betten massakrieren. Auch in den Flüchtlingslagern vor Ort werden die Christen verfolgt. Die Vereinten Nationen bieten ihnen keinen Schutz. Und wir müssen davon ausgehen, daß sie dies auch gar nicht wollen. Denn die Vereinten Nationen dürften selbst eine zutiefst antichristliche Organisation sein.
  • Dasselbe gilt für unsere Glaubensgeschwister auf der Flucht hierher nach Deutschland. Nach manchen Berichten werden Christen auch auf dem Weg nach Deutschland verfolgt und zum Teil ermordet von Muslimen. Die Mörder finden dann in Deutschland eine first-class-Behandlung als arme und bemitleidenswerte „Asylanten“. Und das Blut unsrer Glaubensgeschwister schreit derweil zum Himmel.
  • Wir wollen weiter für die Christenheit beten. Wir erleben da und dort Umkehr und geistlichen Aufbruch.
  • Wir beten weiter für Buße in unserem Volk. Es sind noch so viele Herzen verstockt, verblendet und verführt. Möge Gott noch viele zur Erkenntnis der Wahrheit leiten.
  • Ich erlebe in diesen Tage viele Esoteriker verschiedenster Couleur. Und was mich am meisten bestürzt: sie ahnen kaum wie weit sie von Christus entfernt sind. Gott möge ihre Augen öffnen.
  • Viele mögen noch zur persönlichen Gewißheit ihres Heils in Jesus Christus gelangen.
  • Beten wir ab sofort ganz konsequent auch für die Landtagswahlen am 13.3.2016. Nicht zur Wahl gehen ist meines Erachtens in diesen Tagen keine Alternative. Diesmal zählt menschlich gesprochen wirklich jede Stimme gegen den Zuwanderungswahnsinn von Angela Merkel. +
  • Beten wir, daß Gott die AfD auf einem klaren Kurs hält und Menschen in die Verantwortung ruft, die sich ihrer Verantwortung vor ihm, dem lebendigen Gott, bewußt sind.
  • Daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
  • Weiter wollen wir ernstlich darum beten, daß die Polizisten und Beamten und andere, für die Sicherheit, für Recht und Ordnung in Deutschland Verantwortlichen, sich auf ihre Pflichten besinnen und rechtswidrige Befehle und Anordnungen verweigern. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut!
  • Und daß Menschen, die Erlebnisse aus erster Hand haben, die Mauer des Schweigens und der Desinformation durchbrechen und berichten, was wirklich geschieht. Hunderte und Tausende müssen sich zusammentun und reden.
  • Und daß auch die nichtchristlichen Zuwanderer ihre Herzen für Jesus öffnen.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
    4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

 

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