3.1.2016 - Achter Abend der Gebetsinitiative

Das Jahr 2016 wird in vielerlei Hinsicht ein außerordentlich spannendes werden. Es wird ein Jahr sein, in dem die Gebete der Heiligen (nämlich der Kinder Gottes) besonders nötig sind. An vielen Fronten: Zuwanderungswahnsinn, TTIP, Syrienkonflikt, Ukrainekonflikt, Frühsexualisierung, Beschneidung der Meinungsfreiheit auf fast allen Ebenen, steht unsere Demokratie und unser soziales Gemeinwesen auf dem Spiel. Dazu werden wir auf fast allen Ebenen in unfassbarer Weise belogen und betrogen und für dumm verkauft. Die Lüge tritt so dreist auf, die Wahrheit wird so brutal unterdrückt und das Recht so unglaublich mißachtet, daß es für einen normaldenkenden Menschen nicht mehr vorstellbar ist. Gott allein kann mit seinem machtvollen Arm diese Lügengespinste zerreißen, das Unrecht entlarven und die Wahrheit wieder ans Licht bringen und dafür sorgen, daß die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Aber, ich wiederhole mich hier wissentlich und notwendigerweise: dies setzt eine breite Umkehr in unserem Volk zurück zum lebendigen Gott voraus. In Kirche, Freikirchen und Gemeinschaften erleben wir derzeit leider das krasse Gegenteil. Manchmal denke ich an das Ringen Abrahams um Sodom und Gomorrah: Herr, wenn es schon keine 20 Gerechten gibt, dann verschone diese Städte doch um 10 Gerechter willen.
Wieviel Gerechte gibt es noch in Deutschland? Wird Gott um ihretwillen sein Gericht von unserem Volk noch einmal abwenden? Werden noch ein paar mehr sich dem Herrn zuwenden, bevor es zu spät ist?
Laßt uns darum beten!

Wir beginnen wir üblich mit den Liedversen

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf und hilf uns streiten.
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht
und steh uns an der Seiten.

2. Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt’s zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:
Wir sind weiter bei Gedanken zu Psalm 2.

Mit Vers 6 setzt Gott der Empörung der Völker „gegen den Herrn und seinen Gesalbten“ sein Handeln entgegen: „Habe doch ich meinen König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg.“ Da treten die Könige der Erde und die Fürsten mächtig und wichtig auf. Und Gott sagt ihnen: ihr seid nichts. Es gibt einen einzigen wirklichen König. Das ist der, den ich eingesetzt habe, nämlich Jesus Christus. Dieser bringt das Friedensreich. Aber vorher vollstreckt er den Zorn Gottes. Das beschreibt der Psalm ab Vers 9 und Gott kündigt ihn auch so an in Vers 5: „Dann spricht er in seinem Zorn, in seiner Zornglut schreckt er sie. Diese König wird also als Erstes eingesetzt als Vollstrecker des Zornes Gottes. Heute nehmen wir aber in den Blick, wo Gott diesen König geweiht und eingesetzt hat: „auf Zion, meinem heiligen Berg.“ Dieser Ort, Jerusalem, ist tatsächlich der einzig wirklich heilige Ort auf dieser Erde. GGott sagt das in seinem Wort viele Male: mein heiliger Berg! Hier hat Gott seinen Namen niedergelegt. Diesen Ort hat er für sich in Besitz genommen. Hier setzt Gott seinen König ein, letztlich sich selbst in Gestalt seines Sohnes.
Es ist so beeindruckend, wenn wir auf diesen heiligen Berg sehen. Da stehen heute zwei muslimische Bauwerke, der Felsendom und die Al Aksa Moschee. Eine Kriegserklärung Satans an den lebendigen Gott. Satan macht Gott dessen heiligen Berg streitig. Satan plaziert gleich zwei Bauwerke auf diesem Ort und verkündet damit: dieser Ort gehört jetzt mir. Für nichts anderes stehen diese beiden Bauwerke. Lächerlich, das Aufbegehren Satans gegen den Allmächtigen.
Er begehrt heute an vielen Orten auf und macht sich breit. Auch mitten in der Gemeinde Jesu. Aber Gott hat seinen König geweiht. Er kommt zum Zorn. Die Mächtigen dieser Erde mögen schon einmal anfangen zu zittern und zu beben. Ihr Fall ist noch sicherer als das Amen in der Kirche. Noch stehen diese Bauwerke der Empörung gegen Gott. Noch schreitet der Abfall in der Christenheit voran. Aber Jesus steht als Sieger fest. Darauf laßt uns unseren Blick richten in diesen Tagen: Auf Zion, auf Gottes heiligen Berg, auf dem bald der Messias regieren wird.

Lesen von Psalm 2
1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

Gebet
– Wir wollen weiter für die Christenheit beten. Wir erleben in diesen Tagen, wie Satan die Deutsche Evangelische Allianz, die Gemeinschaften des Gnadauer Verbands und auch die Freikirchen vollends geistlich zu Fall bringen will. Und es scheint ihm zu gelingen. Es sind allerorten nur noch kleine Reste an bibeltreuen Christen. Möge Gott hier die Arme der Beter stärken und den Abfall nocheinmal aufhalten.
– Wir beten weiter für Buße in unserem Volk. Es sind noch so viele Herzen verstockt, verblendet und verführt. Möge Gott noch viele zur Erkenntnis der Wahrheit leiten.
– Daß viele zur persönlichen Gewißheit ihres Heils in Jesus Christus gelangen.
– Daß Gott unserem Volk bald wieder eine Regierung schenkt, die den Nutzen des Volkes mehrt und Schaden von ihm abwendet.
– Daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
– Es wird höchste Zeit, daß die Polizisten und Beamten und andere, für die Sicherheit, für Recht und Ordnung in Deutschland Verantwortlichen, sich auf ihre Pflichten besinnen und rechtswidrige Befehle und Anordnungen verweigern. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut!
– Und daß auch die nichtchristlichen Zuwanderer ihre Herzen für Jesus öffnen.

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:
O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.
Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.
Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?
Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.
Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …
Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!
So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!
Deinem Namen sei Ehre! Amen.

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
3. Drängt uns der Feind auch um und um,
wir lassen uns nicht grauen;
du wirst aus deinem Heiligtum
schon unsre Not erschauen.
Fort streiten wir in deiner Hut
und widerstehen bis aufs Blut
und wollen dir nur trauen.

4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
o laß getrost uns fallen.
Wie du geholfen unserm Land,
so hilfst du fort noch allen,
die dir vertraun und deinem Bund
und freudig dir von Herzensgrund
ihr Loblied lassen schallen.

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