Merkel die scheidende Möchtegern-Heldin

Einmal mehr offenbart Merkel mit ihrem angekündigten Rückzug vom CDU-Parteivorsitz, was für eine eiskalte und zugleich zutiefst unwahrhaftige Taktikerin sie ist. Denn Regierungschefin will sie noch drei Jahre bleiben, was jeder Logik ihrer eigenen Begründung spottet!

Wenn wir ihre Rede analysieren, dann fällt auf, daß sie in der Einleitung vor allem von „wir“ spricht. Nicht ihr eigenes Versagen steht im Mittelpunkt, sondern das Versagen eines ominösen „wir“. Aber es war nicht ein ominöses „wir“, das die CDU an den äußersten rotgrünen Rand geführt hat, das war Merkel höchstpersönlich! Es war nicht ein ominöses „wir“, das seit Jahren nahezu jede fähige und profilierte Persönlichkeit in der CDU weggebissen und eliminiert hat, das war Merkel höchstpersönlich. Es war nicht ein ominöses „wir“, das in den letzten Jahren Deutschland und halb Europa durch Niederreißen der Grenzen dramatisch verwüstet hat, das war Merkel höchstpersönlich und im Alleingang!

Merkel war es, die im Stil eines Ludwig XIV. versucht hat, autokratisch über Deutschland und Europa zu herrschen. Ihre ständige Forderung einer „europäischen Lösung“ bezüglich der von ihr persönlich herbeigerufenen Migrantenmassen war in Wirklichkeit nichts anderes, als der verlogene Versuch, ihren Willen ganz Europa aufzuzwingen. Ihr höchstpersönlicher Wille und Alleingang sollte „europäische Lösung“ werden.

Wenn Merkel nun von dem redet, „was dem inneren Frieden dient, was dem Zusammenhalt unseres Landes dient und was eben nicht“, dann geht es heuchlerischer eigentlich kaum noch! Kaum ein Politiker in der gesamten Menschheitsgeschichte dürfte je das ihm anvertraute Volk und Land in so kurzer Zeit innerlich zerrissen und gespalten, mit Zwietracht und Hass erfüllt haben, wie Merkel dies in den letzten Jahren getan hat! Im Ausland wird das sehr wohl wahrgenommen. In Deutschland helfen die anderen Politiker, Kirchen und Lückenmedien, diese Tatsache aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verdrängen.

Daß sie Deutschland habe dienen wollen, bedarf keines Kommentars. Sie hat einen Staatsstreich gegen das eigene Volk durchgeführt!

Zu Recht macht sie die Arbeit der Bundesregierung für die katastrophalen Wahlergebnisse auch der CDU in Bayern und Hessen verantwortlich. Nur: diese Arbeit hat sie nicht als Parteivorsitzende, sondern als Kanzlerin zu verantworten. Einzig logische Konsequenz könnte deshalb das sofortige Niederlegen der Kanzlerschaft und das Ausrufen von Neuwahlen sein. Daß Merkel genau das nicht tut, sondern stattdessen den Rückzug vom Parteivorsitz verkündet, ist nichts anderes, als ein weiteres schäbiges Manöver. Sie versucht, der zweiten schallenden Ohrfeige, die ihr, nach der Abwahl ihres Kettenhündchens Kauder als Fraktionschef, im Dezember gedroht hätte, zu entgehen und sich persönlich gleichzeitig etwas Luft als Kanzlerin zu verschaffen.

Für dieses schäbige Manöver bricht sie mit dem Grundsatz, den sie meiner Erinnerung nach noch vor Kurzem lauthals verkündet hat, daß nämlich Parteivorsitz und Kanzleramt in der CDU in einer Hand sein sollten. Aber sie ist mit Deutschland anscheinend noch nicht fertig. Sie braucht offenbar noch Zeit, die ihr aufgetragene Verwüstung Deutschlands irreparabel voranzutreiben.

Ein neues Grundsatzprogramm kann die CDU schon mal entwickeln, aber explizit, so Merkel: für „die Zeit nach mir“! Eine gespenstische Drohung. Sie will tatsächlich noch drei Jahre so weitermachen wie bisher. An einen Kurswechsel denkt Merkel also nicht im allergeringsten. Schuld sind immer nur die Andern! In diesem Falle das eingangs erwähnte ominöse „wir“, dem Merkel sich allerdings höchstens in Form einer bedauerlichen Schicksalsgemeinschaft, keinesfalls durch eigene Verantwortung, zugehörig weiß. Merkel selbst will noch mal tief Luft holen, die Ärmel hochkrempeln und Deutschland den Rest geben.

Gott bewahre uns!

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