7.1.2018 113. Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

zum 113. Abend unserer Gebetsinitiative und dem ersten des neuen Jahres 2018 grüße ich Euch ganz herzlich. Obwohl wir, wenn wir den Medienberichten folgen wollten, unsere Gebetsinitiative eigentlich zu Beginn des neuen Jahres als „vollen Erfolg“ beenden könnten. Denn wenn zu Silvester in Merkelland alles „üblich friedlich“ und „ausgesprochen angenehm“ war, wozu braucht es da noch unsere anhaltende Fürbitte? So war denn eine Topmeldung des Neujahrstags: „Keine massenhaften sexuellen Übergriffe gemeldet“ (http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/buntes-kurioses/id_82975324/silvester-im-newsblog-reker-nennt-lage-in-koeln-ausgesprochen-angenehm-.html ). Wenn das mal keine erfreuliche Nachricht ist!

Dafür, daß es nicht zu „massenhaften sexuellen Übergriffen“ wie 2015 gekommen war, hatten allerdings allein in Köln nicht weniger als 1400 Polizisten gesorgt (http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/silvester-2017-in-koeln-duesseldorf-und-neuss-polizei-meldet-relativ-ruhige-nacht-aid-1.7294055). Dank eines gigantischen Polizeiaufgebots also konnte ein potentieller sexgieriger und frauenverachtender Mob anscheinend einigermaßen in Schach gehalten werden. Daß die Polizisten dadurch aber massenhaft am Silvesterabend ihren Familien vorenthalten wurden, welcher immense Schaden für die Polizisten, ihre Ehen und Familien durch diese nun schon seit mehr als 2 Jahren andauernde enorme Überbelastung entsteht, das interessiert im Deutschland von Merkel und Co. anscheinend niemanden! Ob diese Polizisten samt ihren Familien die Kölner Silvesternacht ähnlich wie Frau Reker als „ausgesprochen angenehm“ empfunden haben?

Mit welchen Mitteln in Merkel-Deutschland derlei „positive“ Nachrichten erkauft werden müssen, sollte uns schon zu denken geben. Weihnachtsmärkte und sonstige öffentliche Feste aller Art werden mehr und mehr zu Hochsicherheitsveranstaltungen a lá G-20-Gipfel. Das Polizeiaufgebot dürfte sich an Silvester insgesamt in einem ähnlichen Rahmen bewegt haben!

Es wurden außerdem besondere „Sicherheitszonen“ für Frauen geschaffen. Das heißt doch nichts anderes als: Dank Merkel und Co. können sich Frauen in Deutschland längst nicht mehr ohne weiteres frei bewegen. Um halbwegs sicher zu sein, müssen sie sich mancherorts an Silvester in speziell für sie geschaffenen Zonen aufhalten. Sind dort keine Männer erlaubt? Haben wir also dank Islamisierung einen fortschreitenden Sexismus in Deutschland, der Männlein und Weiblein wieder fein säuberlich trennt? Werden Frauen bei weiter fortschreitender Islamisierung unserer Gesellschaft in Zukunft bei Silvesterfeiern und sonstigen Großveranstaltungen entweder fehlen oder in Käfigen untergebracht, zu ihrem eigenen Schutz? Auf dem direkten Wege dahin scheinen wir dem Grundsatz nach bereits zu sein.

Dem Vernehmen nach müssen aber noch weitere Aspekte zur üblich friedlichen Silvesternacht 2017 bedacht werden: so sollen Frauen in weit geringerer Anzahl unterwegs gewesen zu sein. Und wenn, dann offenbar zumeist in Gruppen und männlicher Schutzbegleitung. Außerhalb der von den immensen Polizeikräften „gesicherten“ Zonen soll die Lage an Bahnhöfen und Umgebung teilweise unter Kontrolle des Mobs gewesen sein. Und es soll zu massenhaften gewalttätigen Übergriffen gegen Polizisten, Feuerwehr und sonstige Hilfskräfte gekommen sein. Aber in Merkelland gilt das zu Silvester 2017 als üblich friedlich!

Eine Gewalt, die zum Teil von einer Grausamkeit gegenüber den Opfern geprägt ist, die unserem christlich kultivierten Abendland bisher weitestgehend fremd war, gehört Dank Merkel und Co. mehr und mehr zum bunten Alltag im Land, in dem wir angeblich gut und gerne leben. So soll das Gesicht des 15jährigen Mädchens von Kandel regelrecht zerschnitten worden sein (

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/dm-mord-und-deutschland-2017-ich-halte-das-alles-nicht-mehr-aus-das-hier-ist-ein-scheiss-alptraum-schreibt-bloggerin-a2307614.html ).

Und die Gewalt gegen Frauen geht im neuen Jahr 2018 munter weiter. So wurde am Neujahrsmorgen im Domgarten zu Speyer eine 27-Jährige von einem armen verfolgten schutzbedürftigen Sudanesen vergewaltigt (https://www.mannheim24.de/region/speyer-junge-frau-domgarten-fluechtling-vergewaltigt-9492719.amp.html?__twitter_impression=true). Was für ein Glück und Segen für unser Land, daß Merkel und Co. solcher Bereicherer in großer Zahl ins Land gelassen haben und so voller Barmherzigkeit und christlicher Nächstenliebe sind! Das 27jährige Vergewaltigungsopfer in Speyer wird ihnen ewig dankbar dafür sein! Und Unzählige andere „Erlebende“ dieser Bereicherung mit ihnen!

Dank Merkel und Co. ist in Deutschland mittlerweile von einem regelrechten „Krieg gegen Frauen“ die Rede (https://www.publicomag.com/2017/12/krieg-gegen-frauen/ ). Der Link deutet in Kürze an, weshalb. Aufschlußreich dazu auch der nächste Link: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/nigerianer-schlaegt-27-jaehrige-und-will-sie-vor-s-bahn-stossen-zivilcourage-der-fahrgaeste-rettet-die-frau-a2308151.html .

Den Wert dieser enormen Bereicherung lernen mehr und mehr immer breitere Schichten derer, die schon länger hier leben, kennen. So etwa Frau Christine Schäffler aus Schliersee. Sie hatte ihr Haus zur Unterbringung von armen Schutzbedürftigen ans Landratsamt vermietet. Nachdem sie auf eigene Kosten die Wohnung standesgemäß für die Unterbringung hergerichtet hatte, mit Brandschutztüren, Feuerlöschern und einer neuen Heizung, zogen die dankbaren Flüchtlinge ein. Je sechs Personen von ihnen hätten in den beiden vollmöblierten Wohnungen ein vorübergehendes Zuhause finden sollen – so jedenfalls stand es im Mietvertrag. Doch damit nahmen es die Bewohner nicht so genau. Teilweise lebten bis zu 21 Personen in ihrem Haus, berichtet Schäffler. Die 70-Jährige, die im Nachbarhaus wohnt, versuchte durch gutes Zureden, die Asylbewerber vom Putzen zu überzeugen. In ihren Augen vergeblich. „Irgendjemand hat ihnen gesagt, dass ich genug Geld bekomme und sie nichts tun müssen.“ Das wäre ja auch noch schöner, wenn die neue Herrenrasse in Deutschland selber ihren Dreck wegmachen müsste! Wozu leben hier die deutschen Arbeitssklaven?!

90 Beschwerden schickte Frau Schäffler in den zweieinhalb Jahren an das Landratsamt. Im Sommer 2015 wurde es ihr zu bunt. Sie kündigte den Mietvertrag fristlos. Die Abnahme ging flott – zu flott, wie Schäffler heute weiß. Im Protokoll seien lediglich kleinere Mängel aufgelistet worden. Von den großen Schimmel- und Wasserschäden wusste die Vermieterin damals noch nichts. Nun bleibt sie auf Kosten von rund 150 000,- € wohl weitgehend selbst sitzen (https://www.tz.de/bayern/nach-auszug-von-asylbewerbern-vermieterin-aus-schliersee-bleibt-auf-schaeden-sitzen-9498148.html ).

Aber Gott sei Lob und Dank sind diese Erfahrungen der Frau Schäffler sicher nur ein Einzelfall. Soweit man ansonsten hört, übertreffen sich die schutzsuchenden Bereicherer unseres ohne sie in Inzucht jämmerlich dahindegenerierenden deutschen Vaterlands in Reinigung, energiesparender Heizweise und schonendem Umgang mit dem ihnen anvertrauten Wohnraum- und inventar gegenseitig. Oder sollte irgendjemand jemals anderes gehört haben?

Damit es nicht doch zu noch mehr solcher und ähnlicher Einzelfälle kommt, scheint unsere Fürbitte weiterhin mehr als nötig, für unser von seiner eigenen Regierung geschundenes Volk und Vaterland. Und motiviert bitte viele weitere Mitbeter. Es scheint mir, wir haben das Gebet und die Hilfe des Herrn auch im Jahr 2018 dringend nötig!

 

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.

    2. Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt's zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:

Ins neue Jahr wollen wir gehen mit der Zusage Gottes aus Jesaja 54,4: „Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.“ Diese Zusage gilt im Zusammenhang von Jesaja 54 dem endzeitlichen Volk Israel. Nach den furchtbaren Gerichten Gottes wird der Überrest seines bis dahin weitgehend gottlosen Volkes seinen Messias Jesus erkennen und annehmen. Von da an wird es im tausendjährigen Reich unter dem sichtbaren und überströmenden Segens Gottes leben und „nicht zuschanden werden“.

Über den unmittelbaren Zusammenhang hinaus gilt diese Verheißung aber auch sonst allen, die sich auf den lebendigen Gott verlassen. „Fürchte dich nicht!“ – was für eine Zusage, was für ein Gebot! - angesichts vieler, die uns auf fast allen Ebenen unseres Lebens Furcht einjagen wollen. Angesichts der Hetzer und Diffamierer, die jede öffentliche und freie Meinungsäußerung, die nicht vorher von einem Anwalt geprüft wurde, zum kaum noch kalkulierbaren Risiko werden lassen. „Fürchte dich nicht!“ – sagt unser himmlischer Gott und Vater. Lassen wir uns von diesen totalitären Gesinnungsterroristen nicht ins Bockshorn jagen. Gerade wir Christen haben nicht den allergeringsten Grund dazu. Denn wir haben den allmächtigen Gott an unserer Seite.

Und wir haben seine Zusage: „du sollst nicht zuschanden werden.“ Wie immer gilt allerdings auch hier: Gottes Zusagen sind an Bedingungen gebunden. Wir dürfen nicht den Fehler der Bibelkritiker machen, die meinen, sie könnten jede Verheißung der Heiligen Schrift bedingungslos für sich in Anspruch nehmen. Nein, die Verheißung: „du sollst nicht zuschanden werden“, basiert auf der Bedingung, daß wir uns zum Herrn halten. Auch in unserem Reden und Tun. Gerade in diesen Tagen heißt das: wir dürfen uns nicht von unserem eigenen Denken und Wollen zu menschlichen Eigenmächtigkeiten hinreißen lassen. Die Gefahr dazu sehe ich fast stündlich wachsen. Denn es ist für einen anständigen Menschen in der Tat kaum noch auszuhalten, welches Unheil von unseren Regierenden auf fast allen Verantwortungsebenen über unser Volk gebracht wird. Da ist menschlich naheliegend, daß auch Christen mit menschlichen Mitteln versuchen könnten, die Not zu wenden. Menschliche Mittel sind nicht notwendigerweise ungeistlich. Aber um geistlich zu sein, müssen sie vor Gott geprüft und mit Gottes Willen vereinbar sein. Sonst fehlt allem menschlichen Tun der Schutz und Segen des Herrn.

Die Zusage: „du sollst nicht zuschanden werden“ weist uns also zuallererst auf den Herrn. Wenn wir ihm vertrauen, auch in den großen Nöten, die unser Volk und Vaterland gegenwärtig getroffen haben, dann dürfen wir gewiß sein, daß wir nicht zuschanden werden. Dazu gehört, daß wir geduldig auf seine Hilfe und sein Eingreifen warten und nicht versuchen, zur Unzeit die Dinge eigenmächtig zu lösen. Wenn wir das tun, dann mag die Not unseres Volkes vielleicht nicht mehr gewendet werden – dazu ist es unter Umständen schon zu spät. Aber wir, die wir uns zum Herrn halten, wir werden nicht zuschanden werden. Wir werden aufrecht und mutig stehen und sagen, was zu sagen ist, solange wir noch können und dürfen. Wir wollen nicht zu einem neuen Stuttgarter Schuldbekenntnis zusammenkommen müssen, um zu bekennen: Wir hätten mutiger reden sollen!

Nein, wir wollen heute mutig und besonnen, vom Geist Gottes geleitet, reden. Und dabei der Zusage gewiß sein: „du sollst nicht zuschanden werden.“ Würde doch unser deutsches Volk noch einmal in größerer Zahl zum lebendigen Gott umkehren, dann würde diese großartige Verheißung auch ihm gelten! Dafür zu beten, wollen wir nicht ablassen.

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 "Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!" 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 "Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion." 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders dafür beten,

  • Wir beten, daß der Herr in Deutschland die neue Regierungsbildung leitet oder blockiert und gegebenenfalls Neuwahlen nötig macht. Er weiß, was am Besten ist für unser Volk.
  • Daß das Jahr 2018 ein Jahr werden mögen, in dem der fast allseits grassierende Wahnsinn wieder in die ihm gebührenden Grenzen gewiesen wird.
  • Daß noch viele Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen – gerade auch von den Verantwortlichen in unserem Land.
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel.
  • Für unsere verfolgten Glaubensgeschwister in Asien und Afrika, aber auch in den deutschen „Asyl“unterkünften.
  • Für unsere christlichen Gemeinden und Pfarrer und Pastoren, die besonders von Satan angegriffen werden, wenn sie ihren Dienst in Treue zu Christus und seinem Wort tun wollen.
  • Daß Frau Merkel und alle anderen Mitschuldigen auf allen Ebenen der Verantwortung bald der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden.
  • Daß Gott in unserem Volk Besonnenheit schenkt. Daß die Menschen sich nicht von Haß leiten lassen, sondern in liebevoller Weisheit das Nötige tun. Bürgerkrieg dient niemals dem Volk, sondern hilft nur den Mächtigen, ihre Macht zu festigen!
  • Daß der HERR dem zunehmenden Gesinnungsterror auch im Internet entgegentritt!
  • Daß alle Länder Europas noch mehr ihrer Pflicht nachkommen, die Grenzen zu schützen und illegale Ein- oder Durchwanderung verhindern und daß die „Rettung“ von Invasoren kurz vor der afrikanischen Küste endlich gestoppt wird. Verbesserungen und Gebetserhörungen dürfen wir bereits sehen!
  • daß der lebendige Gott die stärkt und segnet, die nicht nur gegen den Zuwanderungswahnsinn und Islamisierung, sondern auch Gender, gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder und gegen Abtreibung sind!
  • daß sich in unserem Volk endlich verfassungsgemäßer Widerstand gegen den ganzen rechtswidrigen Wahnsinn bildet, insbesondere bei unseren Polizisten und Beamten und allen, die für Sicherheit, Recht und Ordnung in Deutschland verantwortlich sind. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut!
  • Daß auch gerade die vielen freiwilligen Refugee-welcome-Helfer bedenken, für welches Treiben sie sich hergeben und ihre Kräfte einsetzen. Sie tragen Mitverantwortung für alle Verbrechen, die durch diese „refugees“ begangen werden! Das Oberlandesgericht Köln hat die Aussage erlaubt „Leute wie Claudia Roth haben mittelbar mitvergewaltigt“ – gemeint waren die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht. Ja, jeder „Flüchtlings“helfer trägt seinen Teil an Verantwortung an den Taten, die durch diese „Flüchtlinge“ in Deutschland verübt werden!
  • Daß der Tag der Entrückung bald kommt und wir bereit sind!

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.

    4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

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