Lüge: „Seenotrettern droht Millionenstrafe“

Mit dreisten und offenkundigen Lügen versuchen Politik, Medien und Kirchen Stimmung zu machen für illegale und letztlich zutiefst menschenverachtende Schleuserei. So aktuell mit der Überschrift: „Seenotrettern droht künftig Millionenstrafe“ (https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_86220968/mittelmeer-weg-frei-fuer-haertere-strafen-gegen-seenotretter-in-italien.html).

Anlaß ist das neue italienische Gesetz, härtere Strafen für das rechtswidrige Befahren italienischer Hoheitsgewässer zu verhängen. Hier tobt die politisch korrekte Meute und gebärdet sich, als wäre sie von Sinnen. Daß dahin nicht viel fehlt, ist längst offenkundig. Denn man muß sich schon fragen: wie bösartig oder wie total von Sinnen muß man sein, wenn hier der Begriff „Seenotrettung“ verwendet wird?

Denn um „Seenotrettung“ handelt es sich definitiv nicht. Seenotrettung im eigentlichen Sinne geschieht da, wo Menschen unverschuldet oder allenfalls leichtfertig, keineswegs absichtlich!, in Seenot geraten sind, aus dem Meer gefischt und zielstrebig ans nächstgelegene Ufer, was in diesen Fällen wohl ausnahmslos die nordafrikanische Küste ist, gebracht werden. Wenn Menschen sich dagegen von Schleusern gegen viel Geld auf seenuntauglichen Unterlagen im Meer aussetzen lassen um sich dann von NGO-Schiffen aufnehmen und nach Europa bringen zu lassen, dürfte sich das erstens um Nötigung handeln. Die Bergungskosten wären in solchen Fällen unbedingt den „Geretteten“ in Rechnung zu stellen. Des Weiteren handelt es sich im Gesamtgeschehen eindeutig um Schleuserei und schlußendlich um das rechtswidrige Eindringen in fremde Hoheitsgewässer. Gegen eine derartige Kette von Verbrechen verschiedenster Art wendet sich das italienische Gesetz, ganz gewiß nicht aber gegen „Seenotrettung“! Siehe dazu auch den Vortrag: „Die Zuwanderung unter dem Aspekt der christlichen Nächstenliebe“ (Orientierung Nr. 37c hier zu finden:  https://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Orientierungen).

Gerade wir Christen haben die Aufgabe, für Wahrhaftigkeit einzutreten und Lüge und Unrecht zu entlarven. Lüge und Täuschung sind die Sache Satans, des Fürsten dieser Welt. Im Griechischen wird er pseustäs genannt. Wir kennen diesen Begriff vom Fremdwort „pseudo“. Pseudo heißt, etwas vorzugeben, was nicht der Wirklichkeit entspricht. Eine exakte Beschreibung für das, was heute fast allerorten geschieht: Illegale Invasoren werden uns als Asylanten präsentiert; Nötiger und Erpresser als Schiffbrüchige, Analphabeten oder ungelernte Hilfsarbeiter als Fachkräfte, maßlose Abzocke als Umweltschutz. Wir könnten fast endlos weitermachen. Überall sehen wir hier das Wirken des satanischen Geistes der Lüge und Unwahrhaftigkeit.

Uns als Kindern Gottes aber ist geboten: „Beteiligt euch nicht an den fruchtlosen Werken der Finsternis, sondern deckt sie auf! Alles aber, was aufgedeckt wird, wird vom Licht durchleuchtet“ (Epheser 5,11.13).

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