13.12.2020 266. Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

in diesen Tagen braucht Olaf Latzel unsere ganz besondere Fürbitte. Er braucht samt den Verantwortlichen der St.Martini-Gemeinde vor allem Weisheit und Kraft, um unter Leitung des Heiligen Geistes in den kommenden Tagen und Wochen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Entscheiden muß er sich samt St. Martini nun so oder so.

Denn laut aktueller Mitteilung der Bremischen Kirche (BEK) will diese Olaf Latzel während des gesamten weiteren Verfahrens seinen Pfarrdienst nicht ausüben lassen. Wie das Ganze rechtlich konstruiert wäre, weiß ich nicht. De facto jedenfalls wäre das wohl eine Suspendierung. Und das möglicherweise auf Jahre. Das Verfahren könnte ja bis vors Bundesverfassungsgericht gehen. Olaf Latzel wäre in dieser Zeit die Ausübung seines Pfarrdienstes untersagt, auch das Predigen, zumindest auf der Kanzel von St. Martini.

Zwar bietet die BEK die "Möglichkeit der einvernehmlichen Klärung" an. Diese dürfte für Olaf Latzel aber kaum von allzu großem Interesse sein. Denn die bestünde ja darin, daß Olaf Latzel dem Dienstverbot zustimmen müßte. Das aber kann wohl nicht das sein, wozu der Herr ihn berufen und begabt hat!

Wenn er diese „großzügige“ Möglichkeit nicht ergreifen sollte, wird die BEK Olaf Latzel wohl zeitnah „vorläufig seines Dienstes entheben“. Worin der Unterschied zwischen „seines Dienstes entheben“ und „Ruhenlassen seines Dienstes“ besteht, ist mir im Detail nicht klar. Vermutlich dürfte er dienst- und versorgungsrechtlicher Natur sein. Im Blick auf den praktischen Dienst von Olaf Latzel dürfte es zwischen beiden Möglichkeiten kaum einen Unterschied geben. Das ist zumindest meine Vermutung bis zum Erweis des Gegenteils.

Der weitere Weg dürfte davon abhängen,

welche Freiheiten die St.Martini-Gemeinde innerhalb des Gefüges der BEK hat, die Entscheidungen der BEK zu ignorieren und Olaf Latzel seinen Dienst ungeachtet der Maßnahmen der BEK weiter ausüben zu lassen.

Sollte die St.Martini-Gemeinde die dafür nötigen Freiheiten innerhalb der BEK nicht haben, wäre die Frage, ob sie mitsamt ihres Pastors die BEK verläßt und als freie Gemeinde weiterarbeitet. Im Grunde wäre das dann meines Erachtens der geistlich richtige und gebotene Weg. Denn was sollte St.Martini noch in der BEK wollen, falls diese ihr effektiv eine Arbeit in Treue zur Christus und seinem Wort verwehren kann?

Für St. Martini steht geistlich wohl noch weit mehr auf dem Spiel als für Olaf Latzel. Letzterer dürfte schnell eine neue Aufgabe im Reich Gottes finden. Und daß die Spenden für einen solchen Dienst reichlich eingingen, daran habe ich keinen Zweifel. Es sollte dann meines Erachtens wieder ein Gemeindedienst sein. Ich fände es schade, wenn Olli "nur" als Reiseprediger im Land unterwegs wäre, denn wir haben ohnehin fast keine Gemeinden mehr, in die bibeltreue Geschwister mit Freude gehen können.

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