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29.11.2015 - Dritter Abend der Gebetsinitiative

Die Medien und die Politik winden sich wie ein getretener Wurm. Dennoch können sie das Chaos der Massenzuwanderung mit all seinen Schattenseiten immer weniger verheimlichen. Neben Massenschlägereien in den Zuwandererunterkünften bis hin zu den immensen Kosten. 21 Milliarden werden derzeit für dieses Jahr für die offiziell 1,1 Million geschätzten Zuwanderer veranschlagt. Bayern ging neulich aber von über 2 Millionen aus – wären nach meinen Informationen über 40 Milliarden allein für dieses Jahr. Aber wir haben’s ja. Egal, wie teuer es noch wird, Schäuble rechnet unverdrossen weiter mit einer „schwarzen Null“. Ich befürchte, davon haben wir nicht nur eine.
Immer mehr Deutsche erkennen das Fiasko, in das uns unsere Kanzlerin geführt hat. Selbst die offiziellen Medien müssen zugeben, daß mittlerweile weniger als die Hälfte weiter eine Kanzlerin Merkel haben will. Ich vermute, daß es eher weniger als 10% sein dürften! Aber das ist die bekannte Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlicher Meinung.
Bleiben wir ganz unverzagt dran am Gebet.
Bei allen politischen Erwägungen wollen wir dabei immer vor Augen haben: das Entscheidende kann allein der lebendige Gott bewirken. Deshalb ist das Wichtigste, daß sich viele Menschen in unserem deutschen Volk ihm, dem lebendigen Gott, wieder zuwenden.

Für heute Abend schlage ich folgenden Ablauf vor, Lied und Lesung bleiben gleich, die sollen sich ja als roter Faden durch die Gebetsinitiative ziehen:

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf und hilf uns streiten.
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht
und steh uns an der Seiten.

2. Mit dir, du starker Heiland du,
muß uns der Sieg gelingen;
wohl gilt’s zu streiten immerzu,
bis einst wir dir lobsingen.
Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:
Heute und an den nächsten Sonntagen einige Gedanken zu Psalm 2, der uns ja als roter Faden durch die Gebetsinitiative begleiten soll.
Dieser Psalm beginnt mit der Frage: „Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften?“ Eine nicht zu überhörende Verwunderung schwingt in dieser Frage des Psalmbeters mit: Wie können sich die Nationen und Völkerschaften so wichtig nehmen? Was ist alles Toben der Völker mehr als ein Sturm im Wasserglas?! Ihre Gedanken, mit denen sie sich gegen den Allmächtigen richten, sind doch nur Eitles, Nichtiges! Sie gebärden sich zwar gewichtig. Bedeutungsvoll klingt Vers 2: „Es treten auf Könige der Erde, und Fürsten tun sich zusammen.“ Da ist der Mensch beeindruckt. Könige und Fürsten machen was her. Sie scheinen die Machthaber dieser Welt zu sein. Und wenn sich viele Mächtige zusammentun, wer mag ihr Werk dann aufhalten? So fragen viele besorgt in diesen Tagen. Daß sich Mächtige, nach irdischer Vorstellung!, zusammengeschlossen haben um Elend über unzählige Menschen zu bringen, das ist unübersehbar. Aber ihr Werk ist gescheitert, bevor sie es richtig begonnen haben. Denn so beeindruckt der gottlose Mensch von der scheinbaren Macht der Fürsten und Könige auch sein mag, Christen haben die realistische Mahnung von Psalm 146,3 im Ohr: „Verlasst euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.“ Gottesfürchtige Menschen sind vom Getue der Mächtigen dieser Welt gänzlich unbeeindruckt. All dieses Getue, dieses „Toben“ ist eben nicht mehr als der schon genannte Sturm im Wasserglas – „der Herr spottet über sie“ (Vers 4)!
Aber nicht nur lächerlich, geradezu selbstmörderisch ist dieser Sturm im Wasserglas, wenn er sich „gegen den HERRN und seinen Gesalbten“ richtet. Ohnmächtige Erdenwinzlinge empören sich gegen den, von dem ein einziges Wort genügt, um sie vom Erdboden zu vertilgen.
Es ist für uns gerade in diesen Tagen wichtig, die wahren Kräfteverhältnisse vor Augen zu haben. Gewiß, es ist naheliegend, daß wir uns vom dem beeindrucken lassen, was wir sehen, fühlen und greifen können. Aber das ist nur das Vordergründige! Die wahre Macht liegt in den unsichtbaren Händen des allmächtigen Gottes und seines Gesalbten Jesus Christus! Jesus hat den Tod und den Teufel längst besiegt. Auch die Macht Satans wird deshalb denen nicht helfen, die sich in diesen Tagen zusammengetan haben „den Frieden von der Erde zu nehmen“. Sie verlassen sich auf einen geschlagenen Verbündeten. Wir aber verlassen uns auf den lebendigen Gott. Und gerade heute haben wir ein großartiges Verheißungswort: „Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben“ (Psalm 36,8) – so lautet das alttestamentliche Wort in den Herrnhuter Losungen für heute. Auch wenn sich die Herrnhuter leider großteils längst von Gott losgesagt haben, so haben die Losungen doch eine lange Segensspur und Gott läßt es sich nicht nehmen, durch sein Wort zu reden und zu trösten. Und wie machtvoll spricht dieses Wort in unsere Tage! Ja, die Nationen toben. Ja, die Regierungen rotten sich zusammen gegen ihre eigenen Völker. Es müßte uns Angst und Bange werden – wären wir nicht geborgen unter dem Schatten seiner Flügel.
Darauf kommt in diesen Tagen alles an, daß wir bei ihm Zuflucht haben. Daß wir ihn persönlich kennen, den allmächtigen Gott.
Und wenn viele ihn anrufen, dann mag er sich noch einmal umwenden und die Könige und Fürsten vom Thron stoßen und uns Regierungen geben, die zum Wohl unseres Volkes ihr Amt ausüben.

Lesen von Psalm 2
1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

Gebet
– Daß wir ganz persönlich Gewißheit unseres Heils in Jesus Christus haben und wissen, daß wir zu denen gehören, die „unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben“.
– Daß viele Menschen in unserem Volk umkehren in die offenen Liebesarme Gottes
– Daß Gott unserem Volk bald wieder eine Regierung schenkt, die den Nutzen des Volkes mehrt und Schaden von ihm abwendet.
– Daß Gott unserem Volk noch eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt und wir zu seiner Ehre leben.
– Und daß auch die nichtchristlichen Zuwanderer ihre Herzen für Jesus öffnen.

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:
O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.
Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.
Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?
Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.
Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …
Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!
So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!
Deinem Namen sei Ehre! Amen.

Wobei leider auch unsere „christliche Armee“ erst noch von den Übeln befreit werden muß, die sie bedrängen und am Handeln hindern. Vorderhand können wir unsere Hilfe allein und ausschließlich bei Gott selbst suchen.

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:
3. Drängt uns der Feind auch um und um,
wir lassen uns nicht grauen;
du wirst aus deinem Heiligtum
schon unsre Not erschauen.
Fort streiten wir in deiner Hut
und widerstehen bis aufs Blut
und wollen dir nur trauen.

4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
o laß getrost uns fallen.
Wie du geholfen unserm Land,
so hilfst du fort noch allen,
die dir vertraun und deinem Bund
und freudig dir von Herzensgrund
ihr Loblied lassen schallen.

Lieber Jakob, Ich gebe hier mal die Anregung eines "Gebetsaufrufs" für Sie und Birgit - wer mag, k...
# 1581 @ Anjuta beide Impfen sind noch nicht Duldungspflichtig am Arbeitsplatz ! Meine Frau war bis...
@Markus, den Gedanken habe ich auch. Ich frage mich auch, was hilfreich sein könnte. Immer wieder Al...
https://www.youtube.com/watch?v=r_cuA1cqQkM&feature=youtu.be Link Gut , 1 Stunde 25 Minuten is...
Da Pastor Jakob Tscharntke gesundheitlich angeschlagen ist , schreibe ich nur noch 1 x per Woche : ...

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